Gadeland

Stadtteil von Neumünster in Schleswig-Holstein
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Gadeland ist ein Stadtteil von Neumünster in Schleswig-Holstein.

Gadeland
Koordinaten: 54° 3′ 3″ N, 10° 1′ 26″ O
Höhe: 23 m ü. NN
Einwohner: 5718 (2007)
Eingemeindung: 26. April 1970
Postleitzahl: 24539
Vorwahl: 04321
Gadeland (Schleswig-Holstein)
Gadeland

Lage von Gadeland in Schleswig-Holstein

GeographieBearbeiten

Gadeland liegt im Südosten von Neumünster. Dort wird es begrenzt durch:

Mitten durch den Stadtteil verläuft die Stör.

GeschichteBearbeiten

Das Dorf Gadeland wurde erstmals am 11. Juli 1141 als Godelande in einem Brief an den Bischof Vizelin erwähnt. Der Name Gadeland tauchte erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf. Zu dieser Zeit war es noch ein reines Bauerndorf, erst im 20. Jahrhundert erfolgte die Umstellung in ein gemischtes Dorf.

1766 gab es im Dorf nur 130 Einwohner, im Jahr 1900 waren es schon 434 und 1970 bei der Eingemeindung nach Neumünster waren es 3800 Einwohner.

Die Stadt Neumünster bemühte sich schon seit 1921 um eine Eingemeindung, aber erst mit einem Erlass vom 23. Dezember 1937 verfügte die Provinzialregierung in Kiel, dass ein Teil der Gemeinde Gadeland zum 1. April 1938 in Neumünster einzugliedern sei. Als Gadeland 1970 wieder eingemeindet werden sollte, wurde eine Einwohnerversammlung einberufen, auf der sich die meisten Teilnehmer bei der Abstimmung dagegen aussprachen, doch die Regierung in Kiel verfügte die Eingemeindung.

WirtschaftBearbeiten

 
Verwaltungsgebäude der Lederfabrik Emil Köster in Gadeland

Im Jahr 1921 wurde das Gadelander Werk der Lederfabrik Emil Köster im Haart 224 gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg benutzte die Militärregierung der britischen Besatzungszone im besetzten Deutschland zehn Maschinenhallen der Fabrik für das Civilian Internment Camp No.1. Heute befindet sich auf dem Gelände der Störpark-Neumünster.