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Günther C. Feigl

österreichischer Neurochirurg

Günther C. Feigl (* 1968 in Graz) ist ein österreichischer Neurochirurg.

LebenBearbeiten

Seine medizinische Ausbildung begann Feigl in den USA. Nach einem Studium in Dallas, Houston und Graz und mehrjähriger Hirntumorforschung im Neuroscience Institute des Baylor College of Medicine in Houston im Texas Medical Center[1] in den USA, dem größten Medizinzentrum der Welt, beschäftigte sich Feigl bereits in seiner Dissertation mit der Radiochirurgie bei der Behandlung von Hypophysentumoren mit der Gamma-Knife-Methode. Seine Facharztausbildung absolvierte er bei Madjid Samii und Marcos Soares Tatagiba. Er habilitierte sich an der Eberhard Karls Universität in Tübingen, wo er eine außerordentliche Professur für Neurochirurgie hat. Als Leiter der Schädelbasischirurgie im Katharinenhospital Stuttgart spezialisierte er sich auf die minimalinvasive Neurochirurgie und Neuroendoskopie. Heute (Stand 2018) ist er Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Bamberg.[2]

Neben seiner Chefarzttätigkeit ist Feigl Leiter des interdisziplinären Hirntumorzentrums Bamberg[3], Ärztlicher Leiter des zertifizierten Schädelbasiszentrum Bamberg, die er beide gründete, sowie Ärztlicher Leiter des MVZ Neuronetz Bamberg. Seit März 2018 ist Feigl Fakultätsmitglied des Houston Methodist Research Institute (HMRI)[4] im Texas Medical Center.

SchwerpunkteBearbeiten

Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Schädelbasischirurgie und Neuroonkologie. Neben Operationen von hirneigenen Tumoren sind die minimalinvasive-endoskopiegestützte mikrovaskuläre Dekompression bei Trigeminusneuralgie und Hemispasmus facialis sowie Operationen von Akustikusneurinomen, Tumoren der Zirbeldrüse und Meningeomen an der Schädelbasis seine Spezialgebiete.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Texas Medical Center, abgerufen am 18. März 2019
  2. Günther C. Feigl, Klinikum Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2018
  3. Hirntumorzentrum, Klinikum Bamberg, abgerufen am 4. Juni 2018
  4. Günther C. Feigl, Houston Methodist, abgerufen am 4. Juni 2018