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Fritz Rudolf Körper

deutscher Politiker, MdL, MdB
Fritz Rudolf Körper 2018

Fritz Rudolf Körper (* 14. November 1954 in Rehborn) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er war von 1990 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 1998 bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern sowie von 2005 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur 1974 absolvierte Körper ein Studium der Evangelischen Theologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das er 1982 mit der theologischen Prüfung bei der Evangelischen Kirche der Pfalz abschloss. Seit 2014 führt und leitet er gemeinsam mit Sebastian Warnemünde die Firma friedrich30 – eine international agierende Firma mit Sitz in Berlin, Brüssel und Mainz, die unter anderem politische Interessen von Unternehmen vertritt und ihre Mandanten im Business Development berät und unterstützt.[1]

ParteiBearbeiten

Seit 1973 ist er Mitglied der SPD. Von 1990 bis 2010 war Körper Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Bad Kreuznach und von 1990 bis 2013 stellvertretender Vorsitzender des SPD-Regionalverbandes Rheinland.

AbgeordneterBearbeiten

Von 1979 bis 1990 war Körper Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz und von 1979 bis 1994 gehörte er auch dem Gemeinderat seines Heimatortes Rehborn an.

Von 1990 bis 2013 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier hatte er von 1994 bis 1998 die Funktion des innenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion inne. Von 1998 bis 2005 war Körper Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren unter Otto Schily.

Vom 28. November 2005 bis zum Oktober 2009 war Körper stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Innenpolitik, Recht, Sport, Kultur und Medien sowie Geschäftsordnung. Ab dem Beginn der 17. Wahlperiode (2009–2013) war er Mitglied des Verteidigungsausschusses.[2] Er gehörte auch acht Jahre dem Parlamentarischen Kontrollgremiums an, welches die Arbeit von Bundesnachrichtendienst, Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung sowie Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst überwacht.[3]

Körper war bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 über die Landesliste Rheinland-Pfalz und davor stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Kreuznach in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2013 kandidierte er erneut für den Wahlkreis sowie auf Platz 12 der Landesliste[4], konnte aber kein Bundestagsmandat mehr gewinnen.[5][6] Dies bedeute „das Ende“ seiner politischen Karriere, äußerte Körper.[7]

EhrungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Von wegen Altenteil: Fritz Rudolf Körper startet durch - Rhein-Zeitung Kirn - Rhein-Zeitung. (rhein-zeitung.de [abgerufen am 28. November 2016]).
  2. Lebenslauf von Fritz-Rudolf Körper auf seiner Homepage (Memento des Originals vom 1. August 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.koerperspd.de
  3. Internetpräsenz des Deutschen Bundestages: Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremium (Memento vom 17. Dezember 2006 im Internet Archive)
  4. Artikel auf der Website der rheinland-pfälzischen SPD
  5. Der Bundeswahlleiter, Ergebnisse früherer Bundestagswahlen, Stand: 3. August 2015
  6. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, Kreuznach, Wahlkreis - Endgültiges Ergebnis 2013 (Memento des Originals vom 23. Oktober 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de
  7. Wochenspiegel (Idar Oberstein, 25. September 2013), S. 1; vgl. Oeffentlicher Anzeiger (Bad Kreuznach) vom 22. September 2013

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fritz Rudolf Körper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien