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Fritz Lademann (* 20. Mai 1886 in Berlin; † 8. Juli 1968) war ein deutscher Ministerialbeamter.

LebenBearbeiten

Eberhard Karls Universität Tübingen Rechtswissenschaft. Am 7. Juli 1905 wurde er im Corps Rhenania Tübingen recipiert.[1] Er wechselte an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1906 wurde er auch im Corps Marchia Berlin aktiv, in dem sein Vater Ehrenmitglied war.[2] Seit 1913 Gerichtsassessor, zog er 1914 in Ersten Weltkrieg. Zuletzt war er Oberleutnant d. R. und Ordonnanzoffizier. 1920 trat er als Regierungsrat in die Reichsfinanzverwaltung. 1921 kam er als Hilfsarbeiter an das Reichsfinanzministerium. Die Freie Stadt Danzig berief ihn 1922 als Leiter des Landessteueramts mit dem Titel Staatsrat. 1935 wurde er nebenamtlich Präsident des Danziger Steuergerichts. Nach dem Polenfeldzug kam er 1940 als Reichsrichter zum Reichsfinanzhof. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Wehrmacht, zuletzt als Major. Er erhielt das Kriegsverdienstkreuz II. und I. Klasse, jeweils mit Schwertern. Ab 1950 war er am Institut Finanzen und Steuern tätig. 1951 trat er in den Ruhestand.[3]

Verheiratet war er seit 1919 mit der Berlinerin Erika Franck († 1960). Mit ihr hatte er zwei Töchter.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1960, 128/563; 4/537.
  2. Emil Lademann; KCL 1960, 4/342.
  3. a b Fritz Lademann (x). In: Die Tübinger Rhenanen. 5. Auflage. 2002, S. 128.