Hauptmenü öffnen

Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad HomburgBearbeiten

Der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ist ein mit 20.000 Euro (Stand 2019; bis 2007 mit 12.500 Euro) dotierter Literaturpreis, der seit 1983 alljährlich am 6. Juni, dem Vorabend des Todestages von Friedrich Hölderlin, verliehen wird. Er wurde gestiftet von der Stadt Bad Homburg vor der Höhe und wird aufgrund einer Zustiftung von 100.000 DM der Stiftung Cläre Jannsen jährlich vergeben. Der gleichzeitig vergebene Förderpreis ist mit 7.500 Euro dotiert (bis 2007 mit 5.000 Euro). Im Jahre 2000 erhielt der Mitinitiator Marcel Reich-Ranicki selbst den Preis. Den Jury-Vorsitz hatte über viele Jahre hinweg (2005–2012) der FAZ-Feuilleton-Redakteur und Germanist Jochen Hieber inne.

Hölderlin lebte 1798 bis 1800 und erneut 1804 bis 1806 in Bad Homburg v. d. H.

Preisträger

Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität und der Universitätsstadt TübingenBearbeiten

 
Hölderlinturm am Neckar in Tübingen

Der Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität und der Universitätsstadt Tübingen ist ein internationaler Nachwuchs-Förderpreis, der seit 1989 alle zwei Jahre verliehen wird und mit 10.000 Euro dotiert ist. Er wurde gemeinsam von Universität und Universitätsstadt Tübingen gestiftet. Mit diesem Preis soll ausgezeichnet werden, „wer einen neuen dichterischen Beitrag zur deutschen Sprache geleistet hat oder als Forscher, Schriftsteller, Künstler oder Kritiker dem Werk Friedrich Hölderlins besonders verbunden ist.“

Die Jury besteht aus sechs Mitgliedern. Je zwei Vertretern der Philosophischen Fakultät der Universität, des Deutschen Literaturarchiv Marbach und der Hölderlin-Gesellschaft.[4]

Hölderlin lebte während seines Studiums und von 1806 bis zu seinem Tod 1843 in Tübingen.

Preisträger

LiteraturBearbeiten

  • Jürgen Conradi: Der Hölderlinpreis der Stadt Bad Homburg. In: Ingrid Berg (Hrsg.): Heimat Hochtaunus, Frankfurt 1988, ISBN 3-7829-0375-7, S. 434–437

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten