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August Franz Winter (* 2. November 1833 in Stolzenhain bei Jüterbog; † 22. Dezember 1878 in Altenweddingen) war ein deutscher lutherischer Theologe und Historiker.

LebenBearbeiten

Winter war der älteste Sohn eines Erb- und Lehnrichters. Von 1848 bis 1853 besuchte er das Gymnasium zu Wittenberg. Im Anschluss studierte er in Halle an der Saale Theologie und Philologie. 1856 bestand Winter seine erste theologische Prüfung. Im gleichen Jahr trat er in das Pädagogium vom Kloster „Unser Lieben Frauen“ (U. L. Fr.) in Magdeburg. Dort lehrte er bis 1862, als er als Diakonus nach Schönebeck an der Elbe wechselte. Ab 1875 wirkte er als Pastor in Altenweddingen bis zu seinem Tod.

WerkeBearbeiten

Eine unvollständige Auswahl seiner Werke, u. a.:

  • Die Cistercienser des nordöstlichen Deutschlands – Ein Beitrag zur Kirchen- und Kulturgeschichte des deutschen Mittelalters, Perthes, Gotha 1868–1871.
  • Die Prämonstratenser des zwölften Jahrhunderts und ihre Bedeutung für das nordöstliche Deutschland. Ein Beitrag zur Christianisierung und Germanisierung des Wendenlandes. Berlin 1865 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).

LiteraturBearbeiten