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Franco Fabrizi (* 15. Februar 1916 in Cortemaggiore; † 18. Oktober 1995 ebenda) war ein italienischer Schauspieler.

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LebenBearbeiten

Fabrizi war der Sohn eines Friseurs und einer Kinokassiererin. In seiner Jugend ein talentierter und erfolgreicher Leichtathlet,[1] verließ er nach der Schulzeit seinen Heimatort und ging nach Mailand, wo er nach Ende des Zweiten Weltkriegs bald Akteur in Fotoromanen und eines der ersten männlichen Models bei Modeschauen wurde.

Nach ersten Bühnenerfahrungen in Revuen, u. a. 1948 neben Walter Chiari und 1950 mit dem Ensemble Silvi/Campanini/Scandurra, sowie beim Regietheater 1951 unter Luchino Visconti, begann er 1952 mit regelmäßigen Filmauftritten in Nebenrollen. Seine Interpretation des provinziellen, hübschen, aber zynischen Frauenhelden „Fausto“ in Die Müßiggänger unter der Regie von Federico Fellini machte ihn populär, führte allerdings in den Folgejahren zu recht ähnlichen Angeboten (der wenig vertrauenswürdige Verführer in Die freudlose Straße, der draufgängerische und betrügende Ehemann in Vier Herzen in Rom, der frivole Architekt Cesare in Die Freundinnen), und nicht zu Hauptrollen: Fabrizi blieben die wichtigen Nebenfiguren oder die zweite Hauptrolle, komisch oder dramatisch, in zahlreichen Genre- und reinen Unterhaltungsfilmen, so dass nicht viele bedeutende Filme unter seiner Mitwirkung entstanden. Nach 1975 drosselte er die Anzahl seiner Auftritte deutlich; fast ganz am Ende seiner Karriere als Schauspieler wurde ihm in Ginger und Fred nochmals eine künstlerisch anspruchsvolle und tragende Rolle übertragen.[2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. so Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001, Band 2, S. 602., andere Biografien wissen nichts davon.
  2. Andrea Orbicciani: Franco Fabrizi. In: Roberto Chiti, Enrico Lancia, Andrea Orbicciani und Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano. Gli attori. Gremese, Rom 1998, S. 188/189.