Foramen parietale

Das Foramen parietale (von lateinisch foramen „Öffnung“, „Loch“ und zum Os parietale „Scheitelbein“ gehörig) ist eine Öffnung am Oberrand des Scheitelbeines, durch das die Vena emissaria parietalis verläuft als Verbindung mit dem Sinus sagittalis superior.

Oberflächen-gerendertes CT des Schädels mit Parietalforamina auf der rechten Seite

Mitunter zieht auch ein Nebenast der Arteria occipitalis hindurch.

Das Vorliegen sowie die Größe dieser Foramina können sehr unterschiedlich sein.[1][2]

Eine abnorme Vergrößerung dieser Löcher findet sich bei der angeborenen Foramina parietalia permagna-Erkrankung.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag zu Foramen_parietale im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck
  2. W. Schuster, D. Färber (Herausgeber): Kinderradiologie. Bildgebende Diagnostik. Bd. I, S. 383, Springer 1996, ISBN 3-540-60224-0.
  3. Foramina parietalia. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten).