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Flugplatzmuseum Cottbus

Museum in Deutschland

Das Flugplatzmuseum Cottbus befindet sich im Südteil des ehemaligen Flugplatzes Cottbus und wird vom Verein Flugplatzmuseum Cottbus e. V. betrieben.

Flugplatzmuseum Cottbus
Logo
Daten
Ort Cottbus, Deutschland
Art Geschichtsmuseum, Militärmuseum
Eröffnung 1994
Besucheranzahl (jährlich) 9.000 (2012)
Leitung Flugplatzmuseum Cottbus e. V.
Website www.flugplatzmuseumcottbus.de
ISIL DE-MUS-495210

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Aufbau des Museums erfolgte ab 1990 mit der Gründung eines gleichnamigen Vereins, der es sich zur Aufgabe machte, die regionale Luftfahrtgeschichte zu erforschen und die nach der politischen Wende nicht mehr genutzte Luftfahrttechnik der DDR zu erhalten. Dazu wurden Betriebsflächen im Süden des Flugplatzes erworben. Ab 1994 erfolgte die Öffnung des Museums für die Öffentlichkeit. Der Flugplatz Cottbus wurde in der DDR von der NVA genutzt, bis 1982 waren hier das JG-1 und bis 1990 das KHG-3 stationiert, weshalb auch ein großer Teil der auf 20.000 m² Freifläche ausgestellten Typen aus Beständen der LSK/LV stammt, jedoch können seit einiger Zeit auch ehemalige Militärflugzeuge der NATO, Leihgaben des Museums Berlin-Gatow, besichtigt werden. Die Ausstellung umfasst außerdem noch eine Sammlung von Bodendienstgeräten, Abwurfwaffen und Kraftfahrzeugen. In der zugehörigen historischen Ausstellung, die Exponate wie Ausrüstungsgegenstände, Flugzeugmodelle und Flugzeugbewaffnung umfasst, wird über die Geschichte des Flugwesens in der Region informiert. Im Restaurationsbereich werden die der Witterung ausgesetzten Luftfahrzeuge gewartet und instand gehalten. Zurzeit werden dort eine An-2T und eine MiG-15UTI überholt. Derzeit umfasst die Sammlung etwa 40 Flugzeuge und Hubschrauber.[1] Neueste Exponate sind eine zuvor auf dem Flugplatz Neuhausen stationierte Z-42M sowie eine Let L-200. Als bisher größtes Fluggerät der Sammlung erwarb das Museum 2017 eine Tu-134A.[2]

Das Flugplatzmuseum führt regelmäßige Veranstaltungen wie Modellausstellungen und Museumsführungen, bei denen auch Cockpitbesichtigungen verschiedener Luftfahrzeuge möglich sind, durch. Das Gelände kann außerdem für private Veranstaltungen angemietet werden. Im Jahr 2012 konnten rund 9000 Museumsbesucher gezählt werden.[3]

GalerieBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Lutz Krebs: Luftfahrtmuseum Cottbus. In: Klassiker der Luftfahrt. Nr. 7/15. Motor Presse, Stuttgart 2015, S. 74–77.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Flugplatzmuseum Cottbus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. LFZ-Bestandsliste des Museums (Memento des Originals vom 2. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fpmc2.misel.info (PDF; 31 kB)
  2. Tupolev 134 im Anflug auf Cottbus. Abgerufen am 8. März 2017.
  3. LR-Online.de: Flugplatzmuseum erfindet sich neu

Koordinaten: 51° 45′ 56″ N, 14° 17′ 43″ O