Ferești (Maramureș)

Dorf in Rumänien
Ferești
Fejérfalva
Wappen fehlt
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Ferești (Maramureș) (Rumänien)
(47° 49′ 50″ N, 23° 56′ 57″O)
Basisdaten
Staat: RumänienRumänien Rumänien
Historische Region: Maramuresch
Kreis: Maramureș
Gemeinde: Giulești
Koordinaten: 47° 50′ N, 23° 57′ OKoordinaten: 47° 49′ 50″ N, 23° 56′ 57″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 340 m
Einwohner: 493 (2002)
Postleitzahl: 437162
Telefonvorwahl: (+40) 02 62
Kfz-Kennzeichen: MM
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Ferești (ungarisch Fejérfalva) ist ein Dorf im Kreis Maramureș (Rumänien). Es gehört zur Gemeinde Giulești.

LageBearbeiten

Ferești liegt etwa 12 km südöstlich der Stadt Sighetu Marmației an der Mündung des Flusses Cosău in die Mara.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1402[1] erstmals urkundlich erwähnt. Er war über mehrere Jahrhunderte Teil des Komitats Maramuresch und damit des Königreichs Ungarn. Nach dem Ersten Weltkrieg gelangte er zu Rumänien.

BevölkerungBearbeiten

Seit Beginn der offiziellen Volkszählungen im Jahr 1850 war das Dorf überwiegend von Rumänen bewohnt. Bis zum Zweiten Weltkrieg stellten Juden die größte Minderheit (etwa 5–10 Prozent). Inzwischen sind die Bewohner von Ferești ausschließlich Rumänen.[2]

VerkehrBearbeiten

Ferești liegt an der Nationalstraße 18, die von Baia Mare nach Iacobeni führt. Von dieser zweigt eine Straße ab, die den langgestreckten Ort durchzieht. An der Nationalstraße bestehen Busverbindungen nach Sighetu Marmației. Der nächste Bahnhof befindet sich ca. 13 km nordwestlich des Ortes an der Bahnstrecke Sighetu Marmației–Iwano-Frankiwsk. Eine seit Ende des 19. Jahrhunderts durch Ferești führende Schmalspurbahn wurde etwa 1970 stillgelegt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Die Holzkirche von Ferești

Ferești liegt landschaftlich sehr attraktiv. Der Ort wird geprägt von vielen gut erhaltenen traditionellen Häusern mit Holztoren. Touristischer Hauptanziehungspunkt ist die um 1700 errichtete, gut erhaltene Holzkirche.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Maramuresul istoric. (Memento vom 13. Oktober 2007 im Internet Archive)
  2. Árpád E. Varga: Máramaros megye településeinek etnikai (anyanyelvi/nemzetiségi) adatai 1850/1880–2002. (Onlinedokument) (PDF-Datei; 650 kB).

WeblinksBearbeiten