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Ferdinand Dudenhöffer

deutscher Ökonom und Hochschullehrer

Ferdinand Dudenhöffer (* 29. Juni 1951 in Karlsruhe) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer. Von 1996 bis 2008 war er Professor an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Seit 2008 ist er Ordinarius für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen.

LebenBearbeiten

Dudenhöffer studierte in den Jahren 1972 bis 1977 an der Universität Mannheim Volkswirtschaftslehre. Im Jahr 1983 wurde er dort promoviert. In den Jahren 1985 bis 1987 arbeitete er bei der Adam Opel AG, in den Jahren 1987 bis 1990 leitete er die Abteilung Marktforschung und Vermarktungsstrategie bei der Porsche AG. Daran schlossen sich weitere Führungsfunktionen in der Automobilindustrie an (Peugeot Deutschland 1991–1994 und Citroën Deutschland 1994–1996).

Von 1996 bis 2008 war Dudenhöffer Professor für Marketing und Unternehmensführung an der FH Gelsenkirchen. Seit 2008 ist er Professor an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg und leitet dort das Fachgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft.[1] Gleichzeitig ist er Gründer und Direktor des CAR – Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen.

Dudenhöffer wird regelmäßig von Medien zu aktuellen Themen der Automobilindustrie und Verkehrspolitik befragt[2], was ihm den Ruf als „Autopapst“ einbrachte.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Mehrheitswahlentscheidungen über Umweltnutzungen: eine Untersuchung von Gleichgewichtszuständen in einem mikroökonomischen Markt- und Abstimmungsmodell (= Staatliche Allokationspolitik im marktwirtschaftlichen System, Band 9). Lang, Frankfurt am Main / Bern / New York 1983, ISBN 3-8204-7778-0 (Dissertation Universität Mannheim 1982, IV, 226 Seiten).
  • Baugleiche Produkte, Customer Value und Markenpolitik, VDI, Düsseldorf 1996.
  • Markenentwicklung bei austauschbaren Produkten. Outsourcing, Plattform-Strategien und Badge Engineering, Wirtschaftswissenschaftliches Studium 3/1997.
  • Marken im Informationszeitalter – Netzintelligenz für die Marke, Absatzwirtschaft 10/1998.
  • Trends 2000 – Szenario Automobilvertrieb 2000, Kfz-Betriebmagazin 12/1999.
  • Automobilvertrieb 2000, Automobil-Wirtschaft 4/1999.
  • Chancen und Risiken bei der Ausrichtung der Automobil-Vertriebswege für das Informationszeitalter, Thexis, St. Gallen 1999.
  • Post-Merger-Strategien: Im Mittelpunkt strategischer Überlegungen steht ein Marketingproblem, Absatzwirtschaft 11/2000.
  • E-Commerce-Stufen in der Automobilwirtschaft, Controlling 8–9/2000.
  • Die Entwicklung der Automobil-Handelsnetze, WISU – Das Wirtschaftsstudium 8–9/2000.
  • Der Bugatti-Effekt, Marketing Journal 5/2001.
  • Zaghafter Aufschwung im europäischen Automobilgeschäft.
  • Wer kriegt die Kurve? Zeitenwende in der Autoindustrie, Campus, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50607-4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweisBearbeiten

  1. Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen
  2. Hans Hoff: Wenn Auto, dann Dudenhöffer - Ein Fall fürs Kartellamt?, DWDL.de vom 7. Oktober 2018
  3. so apostrophiert z. B. in Ralph Schweinfurth: Strukturvorsprung von zehn Jahren nutzen, Bayerische Staatszeitung vom 28. September 2018, Hersteller spüren Flaute: Autokäufer können höhere Rabatte bei Neuwagen herausschlagen, Focus vom 4. August 2019 und Der Autopapst, Daniel Meier: NZZ am Sonntag vom 11. Juli 2017