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Im Eisenbahnbau dürfen nur ausgebildete Fachkräfte an der Aufrechterhaltung der Leit- und Sicherungstechnik mitarbeiten

Eine Fachkraft im engeren Sinne ist eine Person, die eine gewerbliche, kaufmännische oder sonstige Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat. Im weiteren Sinne zählen auch Personen mit abgeschlossenem Fachhochschul- oder Hochschulstudium dazu.

Inhaltsverzeichnis

Person mit einer FachausbildungBearbeiten

BeispieleBearbeiten

FachkräftemangelBearbeiten

Mit dem Begriff Fachkräftemangel ist meist das unerwünschte Fehlen von Facharbeitern, Gesellen, Meistern, Technikern und Akademikern bestimmter Fachrichtungen als auf dem Arbeitsmarkt verfügbares Angebot gemeint. Ob ein vergleichbares Angebotsdefizit tatsächlich existiert, ist umstritten. Teilweise liegt auch ein unzulängliches Personalmarketing der betreffenden Unternehmen vor.[1] Um den Fachkräftemangel auszugleichen, erteilen mehrere Länder spezielle Visa, wie beispielsweise das Fachkräftevisum in Australien.

FachkraftquoteBearbeiten

Die Fachkraftquote beschreibt das Zahlenverhältnis zwischen Fachkräften und Mitarbeitern mit geringerer Qualifikation in einem Betrieb. Verschiedene Gesetze (deutsches Heimgesetz, JAR, FAR) schreiben Mindestquoten vor.

Bezeichnung für ein LehrgangsmodulBearbeiten

Bei privaten Bildungsanbietern (beispielsweise „TÜV Akademie“[2]) wird die Bezeichnung Fachkraft für ein Lehrgangsmodul (zum Beispiel Zertifikatslehrgang zur Umweltmanagementfachkraft) verwendet. Meist wird damit die unterste Stufe des Lehrgangs zum sogenannten Manager bzw. Auditor bezeichnet.

Beim TÜV heißt das zweite Modul des Lehrgangs Beauftragter (beispielsweise Umweltbeauftragter) und damit genau andersherum als im Bereich Arbeitssicherheit; dort ist der Sicherheitsbeauftragte im Wesentlichen eine benannte Person (ohne diesbezüglich eine Qualifikation vorweisen zu müssen), während bei der Fachkraft für Arbeitssicherheit eine entsprechende Weiterbildung vorgeschrieben ist.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Fachkraft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelbelegeBearbeiten

  1. Carolyn Braun, Marcus Pfeil: „Die Fata Morgana“, brand eins 10/2011
  2. Umweltmanagement-Fachkraft TÜV und viele andere Anbieter, Zugriff am 3. September 2015