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Emma von Italien (* 948; † 12. Oktober 988) war westfränkische Königin und Stieftochter des ostfränkischen Kaisers Otto I.

LebenBearbeiten

Emma wurde als Tochter von König Lothar II. von Italien und der Adelheid von Burgund geboren. Ihr Vater wurde 950 vergiftet, als sie noch ein kleines Kind war.

Anfang 966 wurde sie mit dem französischen König Lothar verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Der spätere König Ludwig V. und Otto († 18. November wohl vor 986), Domherr zu Reims.

Im Jahr 977 wurde sie von ihrem Schwager Karl, Herzog von Niederlothringen, des Ehebruchs mit Ascelin, dem Bischof von Laon, beschuldigt. Bei der vom Reimser Erzbischof Adalberon geleiteten Synode von Sainte-Macre wurden Emma und der Bischof freigesprochen und Herzog Karl musste Frankreich verlassen. Um die Ansprüche ihres Sohnes Ludwig zu sichern, überredete Emma ihren Gemahl, ihn als Mitregenten zu krönen.

Die Ehe zwischen Emma und Lothar war durch Zwistigkeiten und Intrigen zwischen Lothar und dessen Schwager, Kaiser Otto II., überschattet, die teils von Karl von Niederlothringen, einem Vasallen Ottos, geschürt wurden.

Lothar starb im Jahre 986 und sein Sohn Ludwig folgte ihm als französischer König. Der König verbannte jedoch seine Mutter und den Bischof von Laon vom Hof und beschuldigte sie, Lothar vergiftet zu haben. Bereits ein Jahr später starb König Ludwig ohne Erben.

Emma verbrachte ihre letzten Lebensjahre vermutlich in einem Kloster in Burgund, wo sie auch verstarb.

siehe auch: Theorien zur Herkunft der Emma von Böhmen

VorgängerinAmtNachfolgerin
GerbergaWestfränkische Königin
966–986
Adelheid von Aquitanien