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Emil Lange (* 1884 in Glogau, Niederschlesien; † 1968) war ein deutscher Architekt.

E.Lange: Mustereinfamilienhaus Nr. 28, Zimpeler Straße 9 (heute Dembowskiego) in der WUWA Siedlung in Breslau – 2006.

LebenBearbeiten

Zwischen 1907 und 1909 studierte Lange an der Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe bei Hans Poelzig. Er war auch dessen langjähriger Mitarbeiter und wurde in Poelzigs Büro schon vor seinem Studium an der Akademie eingestellt. Ab 1922 war er Syndikus im Weimarer Bauhaus und ab 1924 selbständiger Architekt in Breslau. Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA) und im Deutschen Werkbund.

Bauten und EntwürfeBearbeiten

  • Zusammenarbeit mit Hans Poelzig beim Entwerfen eines Prototyps eines Einfamilienhauses für die Ausstellung für Kunsthandwerk und Kunstgewerbe in Breslau, 1904
  • Zusammenarbeit mit Hans Poelzig beim Entwerfen des Bürohauses in der Junkernstraße 38–40 (Ofiar Oświęcimskich) in Breslau, 1911
  • Zusammenarbeit mit Hans Poelzig beim Entwerfen des Gebäudekomplexes der Chemischen Fabrik Moritz Milch & Co. in Luban (poln. Luboń) bei Posen (Poznań), 1911–1912
  • Teilnahme an der Ausstellung Wohnung und Werkraum in Breslau (WUWA), für die er das Muster-Mehrfamilienhaus Nr. 9 im Uechtritzweg 4 (Tramwajowa) und das Muster-Einfamilienhaus Nr. 28 in der Zimpeler Straße 9 (Dembowskiego) entworfen hat.
  • Volkshaus Weißwasser, 1928.[1][2]

LiteraturBearbeiten

  • Jadwiga Urbanik: Wrocławska Wystawa Werkbundu WUWA 1929. Muzeum Architektury we Wrocławiu. ISBN 83-89262-03-7, Oficyna Wydawnicza Politechniki Wrocławskiej ISBN 83-7085-654-3, Wrocław 2002.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lutz Stucka: Volkshaus Weißwasser. In: Olaf Thormann (Hrsg.): Bauhaus Sachsen / Bauhaus Saxony. Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-89790-553-5, S. 488–489.
  2. Volkshaus: DENK MAL MIT LEBEN Förderverein Volkshaus Weißwasser e.V. Abgerufen am 13. Juli 2019.