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Die Einkommensverteilung in Dänemark betrachtet die personelle und funktionale Verteilung der Einkommen in Dänemark. Die personelle Verteilung wird von Eurostat meist auf Basis von verfügbaren Äquivalenzeinkommen gemessen. Im Jahr 2017 betrug der Gini Koeffizient für Dänemark 27,6, was im Vergleich in der Europäischen Union den 7. Rang bedeutet.

Inhaltsverzeichnis

Verteilungsindikatoren – Methoden zur DarstellungBearbeiten

EinkommensbegriffBearbeiten

Bei der Deutung statistischer Daten ist darauf zu achten, welcher Einkommensbegriff (Bruttoeinkommen, verfügbares Einkommen etc.) verwendet wird. Sofern nicht anderes angegeben, werden im Folgenden die verfügbaren Äquivalenzeinkommen als Einkommen bezeichnet.

Das Konzept des verfügbaren Einkommens umfasst sämtliche Bruttoeinkommen (sowohl Arbeits- und Kapitaleinkommen, als auch Sozialleistungen abzüglich Steuern und Sozialbeiträge). Das verfügbare Einkommen ist ein weit verbreitetes Konzept, da es das Einkommen widerspiegelt, welches zur Befriedigung individueller Bedürfnisse aufgewendet werden kann.

Da einige Einkommen auf Personenebene generiert werden (bspw. Lohneinkommen), andere jedoch auf Haushaltsebene (bspw. gewisse Beihilfen), werden in der Regel Haushaltseinkommen untersucht. Die Bedürfnisse eines Haushalts steigen zwar mit der Anzahl der Personen, jedoch entstehen auch Größenvorteile (sogenannte Skalenerträge). So benötigt ein zwei-Personen-Haushalt in der Regel keine zwei Waschmaschinen und Kinder konsumieren weniger Lebensmittel als Erwachsene. Um die Haushaltszusammensetzung zu berücksichtigen, werden alle Einkommen auf Personen- und Haushaltsebene addiert und dann mittels einer Äquivalenzskala in ein äquivalisiertes Haushaltseinkommen (oder kurz Äquivalenzeinkommen) umgerechnet. Eurostat verwendet hierbei die modifizierte OECD-Skala, welche sich wie folgt berechnet: Die erste erwachsene Person (14 Jahre oder älter) erhält ein Gewicht von eins, jede weitere erwachsene Person ein Gewicht von 0,5 und jeder Person unter 14 Jahren wird ein Gewicht von 0,3 zugeordnet. Das Haushaltseinkommen wird dann durch die Summe der Gewichte dividiert[1]. Ein Haushalt der sich aus zwei Erwachsenen und drei Kindern (eines älter als 14, zwei jünger als 14) erhält also einen Äquivalenzfaktor von 3. Das bedeutet, dass dieser Haushalt das Dreifache des Einkommens eines Einpersonenhaushalts benötigt, um seine Bedürfnisse gleich gut befriedigen zu können wie dieser. Äquivalenzskalen dienen somit dazu, verschiedene Haushalte vergleichbar zu machen.

Gesamtübersicht der IndikatorenBearbeiten

In der nachfolgenden Tabelle werden verschiedene Indikatoren zur Einkommensverteilung in Dänemark abgebildet. Dabei ist festzuhalten, dass es keinen "idealen" Indikator gibt. Vielmehr spiegelt jeder Indikator für sich unterschiedliche Aspekte der Einkommensverteilung wieder. Außerdem ist es möglich, dass unterschiedliche Indikatoren scheinbar widersprüchliche Ergebnisse liefern, also ein Indikator auf niedrige und ein anderer auf hohe Ungleichheit hinweist. Aus diesem Grund ist es notwendig verschiedene Indikatoren zu vergleichen, um die Entwicklung der Einkommensverteilung beurteilen zu können.

Die folgende Tabelle zeigt verschiedene Indikatoren zur Verteilung der verfügbaren Äquivalenzeinkommen in Dänemark im Zeitraum von 2003 bis 2017. Sämtliche Werte, außer den Realeinkommen sind der Eurostat-Datenbank entnommen[1]. Die Realeinkommen (inflationsbereinigte Einkommen) berechnen sich folgendermaßen: Realeinkommen = Einkommen nominell * HVPI / 100.

Verteilung der verfügbaren Äquivalenzeinkommen in Dänemark, Quelle: Eurostat[1]
Jahr Durchschnittseinkommen (real, in Euro)[A 1] Medianeinkommen (real, in Euro)[A 1] Gini vor Sozialleistungen (skaliert von 0 bis 100) Gini nach Sozialleistungen (skaliert von 0 bis 100) S80/S20-Quantilsverhältnis Anteil der Top 10%

(in %)

Armutsgefährdungsquote (in %)
2003 27.225 25.300 46,4 24,8 3,6 21,0 11,7
2004 27.250 25.419 44,7 23,9 3,4 20,3 10,9
2005 27.405 26.028 44,5 23,9 3,5 19,7 11,8
2006 27.761 26.200 44,2 23,7 3,4 19,9 11,7
2007 28.538 26.524 45,2 25,2 3,7 21,0 11,7
2008 28.542 26.492 46,4 25,1 3,6 21,1 11,8
2009 28.118 27.176 58,8 26,9 4,6 20,4 13,1
2010 28.603 27.277 51,3 26,9 4,4 20,8 13,3
2011 30.380 27.892 50,8 26,6 4,0 21,7 12,1
2012 30.020 27.486 51,2 26,5 3,9 21,8 12,0
2013 30.264 27.610 51,4 26,8 4,0 22,0 11,9
2014 31.170 27.917 53,1 27,7 4,1 22,9 12,1
2015 31.518 28.364 51,7 27,4 4,1 22,6 12,2
2016 32.141 28.665 50,7 27,7 4,1 23,1 11,9
2017 32.435 29.063 49,9 27,6 4,1 22,9 12,4
Nominelle Werte
Jahr Durchschnittseinkommen (nominell, in Euro) Medianeinkommen (nominell, in Euro) HVPI

(Basisjahr 2015)

2003 22.515 20.923 82,7
2004 22.754 21.225 83,5
2005 23.294 22.124 85,0
2006 24.013 22.663 86,5
2007 25.113 23.341 88,0
2008 26.030 24.161 91,2
2009 25.897 25.029 92,1
2010 2.6915 25.668 94,1
2011 29.347 26.944 96,6
2012 29.690 27.184 98,9
2013 30.082 27.444 99,4
2014 31.108 27.861 99,8
2015 31.518 28.364 100,0
2016 32.141 28.665 100,0
2017 32.792 29.383 101,1
  1. a b Inflationsbereinigung der Einkommen wie folgt: Einkommen nominell / HVPI * 100

Durchschnitts- und MedianeinkommenBearbeiten

Das Durchschnittseinkommen (durchschnittliches verfügbares Äquivalenzeinkommen) bezeichnet das arithmetische Mittel der Einkommen. Es werden also alle Einkommen summiert und die Summe dann durch die Zahl der Einkommensbezieher dividiert. Im Beobachtungszeitraum stieg das durchschnittliche Einkommen von 27.224€ auf 32.435€, sprich um 19,1 %. Ein Anstieg des durchschnittlichen Einkommens zeigt jedoch nicht, welchen Teilen der Bevölkerung dieser Anstieg zugutegekommen ist und lässt dementsprechend keine Rückschlüsse über die Verteilung der Einkommen zu. Außerdem ist anzumerken, dass dieses Maß anfällig für statistische Verzerrungen sein kann (sehr hohe Einkommen verzerren das Durchschnittseinkommen nach oben).

Als Median bezeichnet man den mittleren Wert einer sortierten Liste (Bsp.: der Median von 1, 1, 2, 2, 6 ist 2). Das Medianeinkommen betrug 2017 in Dänemark 29.063€. Somit hat im Jahr 2017 die eine Hälfte der Bevölkerung mehr, und die andere Hälfte weniger als 29.063€ verdient. Insgesamt stieg das Medianeinkommen in Dänemark im beobachteten Zeitraum um 14,9 %, etwas schwächer also, als das Durchschnittseinkommen.

Der Vergleich von Durchschnitt und Median gibt Auskunft über die Schiefe einer Verteilung. Liegt der Durchschnitt über dem Median (wie es bei Einkommensverteilungen üblich ist) spricht man von einer rechtsschiefen Verteilung. Das bedeutet, dass niedrige Einkommen (unter dem Durchschnitt) häufiger beobachtet werden, als hohe Einkommen (über dem Durchschnitt). Der Umstand, dass der Unterschied zwischen Durchschnitt und Median gewachsen ist, bedeutet, dass heute ein größerer Anteil der Bevölkerung niedrige Einkommen bezieht, als im Jahr 2003. Dies kann als Anstieg der Ungleichheit interpretiert werden.

Gini-KoeffizientBearbeiten

 
Gini-Koeffizient der verfügbaren Äquivalenzeinkommen für Dänemark (Vergleich Eurostat[2] und Danmarks Statistik[3])

Der Gini-Koeffizient ist ein Verteilungsmaß, das Werte zwischen 0 (geringe Ungleichheit) und 1 (hohe Ungleichheit) annehmen kann. Zur besseren Lesbarkeit sind die Werte in der Tabelle von 0 bis 100 skaliert. Die Tabelle zeigt die Gini-Koeffizienten der Einkommen vor und nach Sozialleistungen. Sozialleistungen beinhalten beispielsweise Arbeitslosenunterstützung, Kindergeld und Renten. Im Zeitraum von 2003 bis 2017 ist die Ungleichheit gemessen am Gini-Koeffizient sowohl für die Einkommen vor Sozialleistungen, als auch für die Einkommen nach Sozialleistungen gestiegen (von 46,4 auf 49,9 bzw. von 24,8 auf 27,6). Des Weiteren liegt der Gini-Koeffizient der Einkommen vor Sozialleistungen deutlich über dem der Einkommen nach Sozialleistungen. Daraus wird ersichtlich, dass der dänische Staat durch Sozialleistung eine starke Umverteilung der Einkommen bewirkt.

Die dänische Statistikbehörde Danmarks Statistik veröffentlicht ebenfalls regelmäßig Daten zur Einkommensungleichheit in Dänemark. Die Einkommensdefinition von Danmarks Statistik weicht jedoch leicht von der Eurostats ab[4], wodurch auch die Indikatoren leicht von einander abweichen. Die Grafik zeigt die Gini-Koeffizienten der verfügbaren Äquivalenzeinkommen nach den zwei Einkommensdefinitionen. Dabei fällt auf, dass die Werte bei der Berechnung nach Eurostat tendenziell niedriger ausfallen. Dies verdeutlicht, dass die Definition des Einkommsbegriffs bereits Auswirkungen auf die Resultate hat.

S80/S20-QuantilsverhältnisBearbeiten

Ein weiterer Indikator zur Einkommensverteilung ist das S80/S20-Quantilsverhältnis. Ein Quantil kann als Schwellenwert verstanden werden, unter welchem ein gewisser Anteil der Einkommen liegt. Einen Spezialfall, nämlich das 50%-Quantil, stellt der Median dar. Das 80%-Quantil ist also jener Wert, unter dem 80 % der Einkommen liegen. Dies ist gleichbedeutend mit jenem Wert, über dem 20 % der Einkommen liegen. Analog dazu ist das 20%-Quantil jener Wert unter dem 20 % der Einkommen liegen. Folglich entspricht die Summe der Einkommen über dem 80%-Quantil der Summe der Einkommen der bestverdienenden 20 % der Bevölkerung. Das S80/S20-Quantilsverhältnis stellt die Summe der Einkommen über dem 80%-Quantil in Relation zur Summe der Einkommen unter dem 20%-Quantil.[5]

Das S80/S20-Quantilsverhältnis betrug in Dänemark 3,6 im Jahr 2003 und erreichte seinen Höhepunkt mit 4,6 in 2009. Inklusive kleiner Brüche sank dieses kontinuierlich über den Beobachtungszeitraum und erreichte im Jahr 2017 einen Wert von 4,1. Das bedeutet, dass die Summe der höchsten Einkommen rund das Vierfache der Summe der niedrigsten Einkommen beträgt. Damit liegt Dänemark eindeutig unter dem EU-Durchschnitt von 5,1.

Top 10 % AnteilBearbeiten

Der Top 10 % Anteil bezeichnet den Anteil der Summe der Einkommen über dem 90%-Quantil an der Summe aller Einkommen. In Dänemark stieg dieser Wert von 21,0 % im Jahr 2003 auf 22,9 % im Jahr 2017. Das heißt, dass 2017 die 10 % der Bestverdienensten 22,9 % des gesamten Einkommens bezogen. Auch damit liegt Dänemark unter dem EU-Schnitt. Dieser liegt bei 23,9 %.

ArmutsgefährdungsquoteBearbeiten

Die Armutsgefährdungsquote zeigt den Anteil jener, die aufgrund ihres relativ geringen Einkommens von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Nach dem EU-Standard entspricht diese Quote dem Anteil der Personen, deren Äquivalenzeinkommen weniger als 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung beträgt. Daraus ist ersichtlich, dass die Armutsgefährdungsquote nur relativ betrachtet werden kann und häufig (nicht zwanghaft) auf einen niedrigen Lebensstandard der Betroffenen hindeutet.[6]

Insgesamt ist die Armutsgefährdungsquote in Dänemark über den Beobachtungszeitraum gestiegen. Die Strategie Europa 2020 hat es sich zum Ziel gesetzt, mindestens 20 Millionen Menschen vor dem Risiko der Armut zu bewahren.[7] Der Vergleich der Quote von 2010, dem Jahr in dem die Zielvorgaben für 2020 vom Europäischen Rat verabschiedet worden sind, zu den aktuellsten Werten zeigt einen Rückgang der Armutsgefährungsquote. Dies ist eine leicht positive Entwicklung für Dänemark in Richtung der Strategie Europa 2020.

Hintergründe zu der EntwicklungBearbeiten

Innerhalb der OECD zählt Dänemark zu den gleichberechtigteren Ländern.[8] Zwar ist im direkten Vergleich die Ungleichheit in Dänemark seit den 1990er Jahren schneller gestiegen, dennoch ist sie auf einem sehr niedrigen Niveau.[9] Dieser leichte Anstieg der Einkommensungleichheit ist das Resultat verschiedener gesellschaftlicher und politischer Veränderungen.

Der Anstieg der Einkommensungleichheit kann zum Teil auf demografische Veränderungen zurückgeführt werden. Generell steigt die Einkommensungleichheit, wenn der Anteil einer Subgruppe der Bevölkerung (bspw. Immigranten) größer wird, die Ungleichheit innerhalb dieser Subgruppe über jener der gesamten Bevölkerung liegt und deren Einkommen vom Bevölkerungsdurchschnitt abweichen. Die in Dänemark, wie in weiten Teilen Europas stattfindende Alterung der Bevölkerung erhöht die Einkommensungleichheit somit über zwei Kanäle: zum einen nimmt die Variation der Einkommen mit dem Alter zu und zum anderen liegen Pensionen in der Regel unter dem Durchschnittseinkommen. Ähnliches kann über die Zunahme von Single-Haushalten, die gestiegene Zahl an Studenten und den gestiegenen Anteil von Personen mit Migrationshintergrund gesagt werden. Die Einkommen von Singles, Studenten und Immigranten variieren ebenfalls stärker und liegen unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Steigt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung, wie dies in den vergangenen Jahren in Dänemark der Fall war, so steigt auch die Einkommensungleichheit.[10]

Die Auswirkungen dieser demografischen Veränderungen betreffen vorrangig Lohneinkommen, doch auch Entwicklungen im Bereich der Kapitaleinkommen trugen in jüngerer Vergangenheit zu einem Anstieg der Einkommensungleichheit bei. Zwar wuchsen die Kapitaleinkommen in den vergangenen Jahren, jedoch wurde weniger stark umverteilt. Ursache hierfür ist, dass das dänische Einkommenssteuersystem in den letzten 20 Jahren aufgrund einer Reihe von Steuerreformen weniger progressiv ausgerichtet wurde. Außerdem hat die Umverteilungswirkung von Steuern und Sozialtransfers infolge diverser Reformen abgenommen. So ist die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher aufgrund strengerer Regelungen gesunken und staatliche Pensionen wurden teilweise durch private und betriebliche ersetzt, wodurch Sozialtransfers generell an Bedeutung verloren haben.[11]

Gleichzeitig fanden jedoch auch Entwicklungen statt, welche den Trend hin zu mehr Ungleichheit abschwächten. An erster Stelle ist hier zu nennen, dass sich die Einkommen von Männern und Frauen seit den 1980er Jahren angeglichen haben. Dies ist auf die höhere Partizipation von Frauen am dänischen Arbeitsmarkt und den Anstieg der von Frauen geleisteten Arbeitsstunden, sowie eine Reduktion des Gender Pay Gap zurückzuführen. Der Rückgang des Gender Pay Gap wiederum kann dadurch erklärt werden, dass Geschlechterunterschiede in Bezug auf Bildungsgrad, Berufs- und Branchenwahl sowie Arbeitserfahrungen gesunken sind.[12]

Besonderheiten des dänischen ArbeitsmarktesBearbeiten

Insgesamt wendet Dänemark rund 1,8 % des BIPs für aktive Arbeitsmarktpolitik auf und ist somit in diesem Punkt unter den OECD Staaten führend.[13] Die Arbeitsmarktpolitik Dänemarks folgt dem sogenannten Flexicurity-Prinzip. Flexicurity ist ein Schachtelwort aus Flexibility und Security und ist zum einen durch lockere Arbeitsschutzgesetze sowie großzügige Arbeitslosenversicherungen und zum anderen durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik gekennzeichnet.[14] Ein Charakteristikum der Flexicurity-Politik stellen sogenannte aktivierende Maßnahmen dar. So haben beispielsweise Arbeitslose innerhalb von drei Monaten in Zusammenarbeit mit den Behörden einen Aktionsplan für den beruflichen Wiedereinstieg zu erstellen. Außerdem können Weiterbildungsprogramme und die Annahme vermittelter Stellen, unter der Konsequenz einer Kürzung oder sogar Streichung der Arbeitslosenunterstützung bei Verweigerung, vorgeschrieben werden. Ziel dieser strikten Maßnahmen ist es die Dauer der Arbeitslosigkeit zu senken und sicherzustellen, dass die BezieherInnen bereit sind am Arbeitsmarkt zu partizipieren.[15] Zusätzlich zu den bereits genannten Reformen wurden, im internationalen Vergleich, großzügige Karenzmodelle ins Leben gerufen.[16] Im Rahmen des Flexicurity-Prinzips wird somit einerseits versucht, die Flexibilität der Arbeitsmarktinstitutionen sicherzustellen und gleichzeitig die Einkommensungleichheit durch wohlfahrtsstaatliche Eingriffe gering zu halten.[17]

LiteraturverzeichnisBearbeiten

  • Atkinson, Jakob Egholt, Anthony B und Søgaard. 2016. „The long-run history of income inequality in Denmark“. The Scandinavian Journal of Economics 118 (2). Wiley Online Library: 264–91.
  • Björklund, Anders. 2000. „Going different ways: Labour market policy in Denmark and Sweden“. Why deregulate labour markets, 148–80.
  • Causa, Orsetta, Mikkel Hermansen, Nicolas Ruiz, Caroline Klein, und Zuzana Smidova. 2016. „Inequality in Denmark through the Looking Glass“, Nr. 1341.
  • Gaard, Sflren, und Mads Kieler. 2005. „Two decades of structural reform in Denmark: a review“. Danish Ministry of Finance Working Paper, Nr. 16.
  • Gallen, Rune V und Vejlin, Yana und Lesner. 2019. „The labor market gender gap in denmark: Sorting out the past 30 years“. Labour Economics 56. Elsevier: 58–67.
  • Robling, Jon Kristian, Per-Olof und Pareliussen. 2018. „Demographic Change and Inequality Trends in the Nordic Countries“. Nordic Economic Policy Review, 136–66.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweisBearbeiten

  1. a b c Database - Eurostat. Abgerufen am 27. Januar 2019.
  2. Income inequality. Abgerufen am 26. Januar 2019 (englisch).
  3. Danmarks Statistik: Income inequality. Abgerufen am 26. Februar 2019.
  4. Income Statistics: Comparability. Abgerufen am 26. Januar 2019 (englisch).
  5. Glossary:Income quintile share ratio - Statistics Explained. Abgerufen am 26. Januar 2019.
  6. Eurostat Statistics Explained: Glossary:At-risk-of-poverty rate. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  7. Eurostat: Smarter greener more inclusive. INDICATORS TO SUPPORT THE EUROPE 2020 STRATEGY. 2017.
  8. Atkinson, Jakob Egholt, Anthony B und Søgaard.: The long-run history of income inequality in Denmark. Hrsg.: The Scandinavian Journal of Economics. Nr. 118 (2). Wiley Online Library, 2016, S. 264–91.
  9. OECD: Denmark 2019 OECD economic survey. (PDF) Abgerufen im Jahr 2019.
  10. Pareliussen, J. and P. Robling: Demographic Change and Inequality Trends in the Nordic Countries. Hrsg.: Nordic Economic Policy Review. 2018, S. 147–177.
  11. Dänischer Wirtschaftsrat: Danish Economy. Fall 2016. English Summary. (PDF) Abgerufen am 24. Februar 2019 (englisch).
  12. Yana Gallen, Rune V. Lesner, Rune Vejlina: The labor market gender gap in Denmark: Sorting out the past 30 years. Hrsg.: Labour Economics. Volume 56, Januar 2019, S. 58–67.
  13. OECD: OECD Economic Surveys: Denmark 2016. 2016.
  14. Anders Björklund: Going different ways: Labour market policy in Denmark and Sweden. Why deregulate labour markets, 148-180. 2000.
  15. Björklund, Anders.: Going different ways: Labour market policy in Denmark and Sweden. Why deregulate labour markets. 2000, S. 148-80.
  16. Gaard, Mads, Sflren und Kieler.: Two decades of structural reform in Denmark: a review. Hrsg.: Danish Ministry of Finance Working Paper. Nr. 16, 2005.
  17. Gaard Sflren, Mads Kieler: „Two decades of structural reform in Denmark: a review“. Danish Ministry of Finance Working Paper. 2005.