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EFAF-Cup

Europapokal für Vereinsmannschaften im American Football
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Der EFAF-Cup war ein Europapokal-Sportwettbewerb für europäische Vereinsmannschaften im American Football. Organisiert wurde er von der European Federation of American Football (EFAF).

Inhaltsverzeichnis

EFAF-CupBearbeiten

Unter dem Dach der EFAF traten, vergleichbar mit der UEFA Europa League im Fußball, europäische Football-Teams der jeweils höchsten nationalen Ligen in einem jährlich stattfindenden Wettbewerb gegeneinander an und spielten um den EFAF Cup.

Der EFAF Cup wurde im Jahr 2002 erstmals ausgetragen und bot hochklassigen Footballteams, die nicht für die European Football League qualifiziert sind, die Möglichkeit sich international zu messen. Teilnehmer sind Meister bzw. Vizemeister der "kleinen" Footballnationen sowie weitere hochplazierte Teams der nationalen Ligen.

Ab der Saison 2009 nahmen aus terminlichen Gründen keine österreichischen Teams mehr am EFAF-Cup teil, da eine strukturelle Änderung in der Austrian Football League zu mehr Spielen für die in Frage kommenden Teams zur Folge hatte.[2] 2014 wurde der EFAF-Cup durch die European Football League (EFL) ersetzt, deren Rolle als höchster internationaler Wettbewerb im europäischen American Football durch die Big6 European Football League übernommen wurde.[3]

SpielmodusBearbeiten

In der Gruppenphase spielten je drei Mannschaften in verschiedenen Gruppen den jeweiligen Gruppensieger bzw. Gruppenzweiten aus. Hierbei spielte jedes Team jeweils einmal gegen jedes Team der Gruppe. Je nach Anzahl der Gruppen fand im Anschluss an die Gruppenphase Halbfinalspiele bzw. Viertelfinalspiele statt.

SpielerBearbeiten

Bis zum 31. März des entsprechenden Jahres mussten die teilnehmenden Vereine der EFAF eine Liste (Roster) von maximal 60 Spielern einreichen, die im Turnier eingesetzt werden durften. Nachmeldungen waren nicht möglich.

Für jeden Spieltag meldeten die Teams ein Roster mit bis zu 45 teilnahmeberechtigten Spielern. Hiervon durften maximal drei Spieler sogenannte „Amerikaner“ sein, die zeitgleich eingesetzt werden dürfen. Als „Amerikaner“ gelten laut EFAF Spieler mit US-amerikanischer, kanadischer, mexikanischer oder japanischer Staatsbürgerschaft.

GeschichteBearbeiten

Bisherige TeilnehmerBearbeiten

Für eine Liste aller Teilnehmer und deren Platzierungen siehe: Liste der EFAF-Cup-Teilnehmer.

Bis 2009 nahmen 44 Mannschaften aus 16 Ländern am Cup teil. Viermal konnte der Cup von Mannschaften aus Österreich gewonnen werden, zweimal siegte ein deutsches Team, je einmal war ein schwedisches, tschechisches, schweizerisches und britisches Team erfolgreich.

Rekord-Champions sind mit drei EFAF-Cup-Siegen (2002, 2006, 2007) die Graz Giants aus Österreich.

EFAF-Cup-EndspieleBearbeiten

Folgende Teams standen bislang im Finale des EFAF-Cups:

Jahr Sieger Verlierer Ergebnis
2002 Osterreich  Graz Giants Spanien  Badalona Drags 51:12
2003 Schweden  Carlstad Crusaders Osterreich  Papa Joe's Tyrolean Raiders 28:7
2004 Osterreich  Papa Joe's Tyrolean Raiders Vereinigtes Konigreich  P.A. Farnham Knights 45:0
2005 Deutschland  Marburg Mercenaries Frankreich  Elancourt Templiers 49:14
2006 Osterreich  Turek Graz Giants Norwegen  Eidsvoll 1814s 37:20
2007 Osterreich  Turek Graz Giants Osterreich  Cineplexx Blue Devils 28:26
2008 Deutschland  Berlin Adler Italien  Parma Panthers 29:0
2009 Tschechien  Prague Panthers Frankreich  Thonon Black Panthers 35:12
2010 Schweiz  Calanda Broncos Schweden  Carlstad Crusaders 17:3
2011 Vereinigtes Konigreich  London Blitz Serbien  Kragujevac Wild Boars 29:7
2012 Danemark  Søllerød Gold Diggers Danemark  Triangle Razorbacks 31:21
2013 Frankreich  Thonon Black Panthers Spanien  L’Hospitalet Pioners 66:6

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schedule / Results 2003. In: eurobowl.efaf.info. Abgerufen am 15. April 2019.
  2. "AFL 2009 – Neuer Modus" (Memento vom 2. März 2009 im Internet Archive) online bei AFL-Crush, am 6. September 2008; Stand: 27. August 2009.
  3. Big changes in European American Football. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 2. August 2016; abgerufen am 2. August 2016 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.americanfootball.ie

WeblinksBearbeiten