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Doris Kiesow, geboren als Dorothea Charlotte Gertrud Kiesow, (* 11. Dezember 1902 in Köln-Deutz, Deutschland; † 1973 in München) war eine deutsche Schauspielerin.

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LebenBearbeiten

Die gebürtige Kölnerin hatte mit Beginn der 1920er Jahre in der deutschen Provinz – zunächst in Rheydt, später unter anderem in Dresden – Theater gespielt, ehe sie den Schauspielkollegen Paul Verhoeven kennen lernte und ihn 1930 schließlich heiratete. Infolge der Geburt der beiden Kinder Lis (1931) und Michael (1938) unterbrach Doris Kiesow-Verhoeven ihre schauspielerischen Aktivitäten für längere Zeit und widmete sich anfänglich ganz der Erziehung von Tochter und Sohn. Schließlich kehrte sie, inzwischen Wahl-Münchnerin geworden, nach 1945 zur Bühne, der Kleinen Komödie und den Münchner Kammerspielen, zurück und trat seit Beginn der 1950er Jahre auch vor die Kamera. In Kino- wie Fernsehfilmen spielte Doris Kiesow mittelgroße bis kleine Rollen, meist als normale Frau aus dem Volke oder als Ehegattin.

FilmografieBearbeiten

  • 1951: Die Schuld des Dr. Homma
  • 1952: Ein ganz großes Kind
  • 1952: Das kann jedem passieren
  • 1953: Hochzeit auf Reisen
  • 1957: Zwischen Himmel und Meer (Fernsehfilm)
  • 1959: Der Mann im Manne (Fernsehfilm)
  • 1961: Schiffer im Strom (TV-Dreiteiler)
  • 1962: Schneewittchen und die sieben Gaukler
  • 1963: Kleider machen Leute (Fernsehfilm)
  • 1963: Das Haus in Montevideo
  • 1964: Der Feigling und die Tänzerin (Fernsehfilm)
  • 1965: Tag für Tag (Fernsehfilm)
  • 1965: Die fromme Helene
  • 1966: Bethanien (Fernsehfilm)
  • 1967: Zug der Zeit (Fernsehfilm)
  • 1967: Der Schpunz (Fernsehfilm)
  • 1968: Bengelchen liebt kreuz und quer
  • 1969: Die Ratten (Fernsehfilm)
  • 1969: Schrei vor dem Fenster (Folge der Fernsehserie Der Kommissar)
  • 1970: Wir hau’n die Pauker in die Pfanne
  • 1971: Olympia - Olympia (Fernsehfilm)
  • 1972: Finito l’amor

LiteraturBearbeiten

  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560744, S. 825.

WeblinksBearbeiten