Hauptmenü öffnen

Donauparkhalle (Wien)

Bauwerk in Österreich

Die Donauparkhalle im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt wurde 1964 auf einer ehemaligen Mülldeponie im Donaupark im Bezirksteil Kaisermühlen anlässlich der Wiener Internationale Gartenschau (WIG 64) erbaut und zwei Jahre später zu einer Eishalle umgebaut.[1] Ab der Saison 1966/67 wurden die ersten Heimspiele des Wiener EVs in der neuen Halle ausgetragen.[2] Später war sie für die beiden Wiener Eishockeyvereine WAT Stadlau und WEV die Heimstätte. Die Halle war für ihre Akustik beliebt, jedoch erschwerten die Betonpfeiler das Zuschauen. Die Halle wurde nach der Saison 1990/91 abgerissen, da ein Teil des Grundstückes für die EXPO 1995 verplant war, welche jedoch nicht realisiert wurde.

Donauparkhalle
Donauparkhalle (vorne) im Jahr 1980
Donauparkhalle, 1980 (rechts vorne im Bild)
Daten
Ort Wien, Österreich
Koordinaten 48° 14′ 4″ N, 16° 24′ 42,1″ OKoordinaten: 48° 14′ 4″ N, 16° 24′ 42,1″ O
Eigentümer Wien
Baubeginn 1963
Eröffnung 1964
Abriss 1991
Kapazität ca. 3300 Personen
Verein(e)

WAT Stadlau, Wiener EV

Veranstaltungen

Eishockey, Eiskunstlauf

UmweltverschmutzungBearbeiten

Die Umweltbehörde der Gemeinde Wien stellte am Anfang der 1990er Jahre eine erhöhte Methankonzentration im Bereich der Donauparkhalle fest, welche jedoch auf Grund einer Belüftungsanlage keine Probleme verursacht hat.[3]

GroßveranstaltungenBearbeiten

1967 wurde ein einziges Mal das Wiener Stadthallenturnier nicht in dieser ausgetragen, sondern in der Donauparkhalle.[4] Auch die Eisstockweltmeisterschaften fanden in der Halle statt[5] und 1976 die Sportkegeln-Weltmeisterschaft.[6] Die Eishockey-Weltmeisterschaft 1967 und 1987 und Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf fanden hier ebenfalls statt.[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ASBÖ Floridsdorf-Donaustadt - Die Erfolgsstory. (Nicht mehr online verfügbar.) Arbeiter-Samariter-Bund, archiviert vom Original am 14. Dezember 2012; abgerufen am 23. Dezember 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.samariter.at
  2. Geschichte. Wiener Eislöwen, abgerufen am 23. Dezember 2010.
  3. Altlast W10: WIG 64 (Donaupark-Bruckhaufen). Umweltbundesamt, abgerufen am 23. Dezember 2010.
  4. News. Austria Wien, 4. September 2008, archiviert vom Original am 15. Januar 2012; abgerufen am 23. Dezember 2010.
  5. 3. Eisstock-Weltmeisterschaft in Wien, Donauparkhalle und Eisring-Süd 1990. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 10. März 2016; abgerufen am 23. Dezember 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.delcampe.at
  6. Eintrag zu Sportkegel-Weltmeisterschaften 1976 im Austria-Forum (als Briefmarkendarstellung)
  7. Donauparkhalle. (Nicht mehr online verfügbar.) hockeyarenas.net, archiviert vom Original am 5. November 2014; abgerufen am 23. Dezember 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hockeyarenas.net