Diskussion:Quadraturamplitudenmodulation/Archiv

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Wenn ich es richtig verstanden habe, werden bei der QAM die Signale von zwei Datenströmen auf ein einziges Signal gelegt. Meine Frage: wie geht das denn physikalisch? Ich kann doch nicht die Informationsdichte einer Frequenz nicht mal eben so verdoppeln, um zwei Signale anzunehmen, oder, im Extremfall, sogar zu ver-256-fachen, wie bei QAM-256.

Bitte beantwortet meine Frage, eine Einarbeitung in den Artikel wäre sehr schön.

Danke, --Abdull 23:05, 17. Jan 2005 (CET)

Auch wenn's im Artikel schon steht: Zwei reellwertige Datenströme mit der Abtastrate W und dementsprechend der Nyquist-Frequenz W/2 werden auf orthogonale Weise zu einem Datenstrom mit der Bandbreite W und Frequenzträger [W/2;3W/2], allgemeiner [T-W/2,T+W/2], T=NW die Trägerfrequenz, zusammengefaßt. Das ist nicht ganz das Abtasttheorem, sondern eine einfache Erweiterung. Mittels der zwei reellen Zahlen pro Abtastperiode 1/W können beliebige Punkte der komplexen (oder reell 2D-) Ebene kodiert werden, zur Signalübertragung benutzt man (Mittel-)Punkte einer Zerlegung einer Kreisscheibe, deren Radius der maximalen Energie/Abtastintervall entspricht, und deren Größe proportional zur erwarteten Rauschenergie/Abtastintervall ist. Man könnte das als Variante des Kugelpackungsproblems ansehen. Jedem Bereich der Zerlegung entspricht dann eine Bitfolge. Weiteres ist in Shannons sehr schoenem Paper "Communication in the presence of noise" (1949) Reprint (PDF) enthalten (leider auch etliche unkorrigierte oder neu eingefügte Fehler in Formeln).--LutzL 4. Jul 2005 18:43 (CEST)-geändert-LutzL 5. Jul 2005 11:15 (CEST)
Was noch nicht erwähnt wurde: In einer primitiven Implementierung, wenn die I- und Q-Phasen mit Treppenfunktionen (statt der idealen Kardinalreihen) aus einem einfachen D/A-Wandler moduliert werden, sind die zugrundeliegenden Träger-Signale zwar orthogonal, aber nicht bandbeschränkt. Filtern auf das ideale Frequenzband ([W/2;3W/2] bei Abtastfrequenz W in den einzelnen Komponenten, kommt im Artikel auch nicht vor) zerstört die Orthogonalität. Das kann mit endlichem Aufwand und Delay nur unperfekt repariert werden, es entsteht eine systematische ISI (Inter-Symbol-Interferenz), die, wie ich irgendwo gelesen zu haben meine, für den Hauptteil der ISI-Störungen verantwortlich ist.--LutzL 4. Jul 2005 18:43 (CEST)-geändert-LutzL 5. Jul 2005 11:15 (CEST)


(MH) Ich glaube ich sehe das Problem: Ich habe QAM mal als komplexe Modulation gelernt. Es wird ein Datenstrom komplex auf einen Träger gemischt. Mein Problem war, dass hier das ganze nicht komplex sondern als 2 reelle Träger/Datenströme gesehen wird. Da war ich vielleicht ein wenig engstirnig, Sorry.
Das verstehe ich nicht:
  • (MH) Wie werden denn 2 Datenströme auf orthogonale Weise zusammengefügt?
(LL) Indem die Trägersignale orthogonal zueinander sind, auch die taktverschobenen. Im realisitischeren Modell eben je eine Phase von sin und cos, innerhalb des Taktes orthonormal (Phasenmultiplex), zwischen verschiedenen Takten wegen verschiedener Träger (Zeitmultiplex).
Das geht technisch so: Der unten beschriebene Signalgprozessor kann auch decodieren. Er tut dabei so, als ob er dieser Aufbau wäre: Das "orthogonale" Signal kommt in den Decoder rein und wird auf zwei Mischer (Multiplizierer) geschickt. Dort werden sie mit mit "I" und "Q" Tragern gemischt (multipliziert), die genauso aussehen müssen, wie die "I"und "Q" Signale auf der Senderseite. Aus den Mischern kommen dann die beiden Modulationssignale heraus, die man auf der Senderseite in die dortigen Multiplizierer reingaschickt hat. (Es gibt da noch ein paar Rahmenbedingungen zu beachten, aber die detailbeschreibubng ginge hier zu weit) Der Trick ist nun, dass am Anfang der Empfänger garnicht weiß, wie das Trägersignal auf der Senderseite aussieht. Es gibt da aber "Trägerrückgewinnungsverfahren", mit der der Empfänger ziemlich genau das Verhalten des Trägergenerators auf der Senderseite nachbilden kann. (Ich habe auf ein so ein Verfahren sogar ein Patent ;-)) --Götz 00:01, 10. Sep 2005 (CEST)
(MH) OK. Kann man das aber nicht auch komplex realisieren? Zumindest im Sender? Der Imaginärteil entspricht ja genau dem 90° verschoben Signal. Bringt das Nachteile im Rechenaufwand?


  • (MH) Wie ist das mit der Kreisscheibe? Ich kann mir mit viel Phantasie Vorstellen in welche Richtung das gehen soll aber diese Beschreibung...
(LL) Siehe das Lissajous-Diagramm im Artikel. Der Signalverlauf insgesamt läßt sich in eine Scheibe mit Radius=maximale Energie einbetten, die Signalpunkte samt Rauschen sind grob gesagt kleine Scheiben in der großen, deren Radius ist ein Vielfaches (1-3) des Rauschniveaus. Die kleinen Scheiben dürfen sich nicht überlappen.
(MH) Wiegesagt ich kann mir vorstllen wie das gemeint ist aber jemand der von QAM keine Ahnung hat ... Vielleicht sollte ich mal ein paar Bilder machen, die sagen oft mehr als Worte. Ich finde aus dieser Lessajous-Figur kann man den wesentlichen Sinn der QAM nicht erkennen. Vielleicht auc nur weil ich es wieder anders gelernt habe.


  • (MH) Die I und Q-Phase wird durch einen D/A-Wandler moduliert?
(LL) Wie sonst? gemeint sind die Niveaus -3, -1, 1, 3 oder ähnliches, die in der Beschreibung der QAM-Arten aufgeführt sind. Irgendwo im Netz gibt es auch Schaltbilder dazu.
(MH) Soll das heißen, dass die Modulation in der analogen welt stattfindet?


  • (MH) Welche Trägersignale sollen orthogonal sein? Mit QAM kann ich auch nur einen Träger modulieren!
(LL) Wie man's nimmt, einen komplexen Träger oder 2 reelle. Zumal, um die Frage richtig zu beantworten, gesagt werden müsste, was ein Träger ist. Hier: Binärer Datenstrom wird blockweise als Paare von Spannungswerten kodiert, d.h. als Punkte in der Ebene, und die Paare getrennt auf zwei zueinander orthogonale Träger, s.o., amplitudenmoduliert.
Technisch kann man das so machen: Man nimmt einen Träger (von einem Sinusgenerator) und ennen den "I". Dann schließen wir einen Apparat dran, der das Signal um 90 Grad verschiebt. Aus dem Apparat kommt dann das Signal "Q". Das sind jetzt schon zwei Träger. Die werden dann getrennt moduliert (in zwei Multiplizierern), anschließend wieder addiert. Die Somme wird dann irgendwohin geschickt, meistens zu einem Empfänger. Heute macht man das aber nicht mehr "in Echt", sondern lässt einen Signalprozessor diese Arbeit erledigen. Der tut dann einfach so, als ob er ein Generator, ein Phasenschieber, zwei Modulatoren und ein Addierer wäre. Ein DVB-T Sender hat einen Signalprozessor, der so tut, als ob er z.B.tausend solcher Maschinen wäre. --Götz 00:01, 10. Sep 2005 (CEST)
(MH) OK das kommt wieder auf mein komplex-reell-Problem zurück. Ich habe eben QAM als eine Modulation gesehen und nicht als 2 sich überlagernde.


Ich finde speziell die obige Antwort aber auch den Artikel zum Teil mehr Verwirrend als nützlich. Eine komplette Überarbeitung wäre angebracht! --MatthiasH 10:32, 8. Sep 2005 (CEST)
Ich finde den Artikel als grundsätzliche Beschreibung gar nicht so schlecht, aber es mangelt an den technischen Details. Diese sind nach meiner letzten Kenntnis auch durch die wiki-internen Links nicht gegeben.--LutzL 12:01, 9. Sep 2005 (CEST)
(MH) Als was mir fehlt sind ein zwei ordentliche Bilder (Ich werde mir mal Mühe geben welche hinzubekommen und sie dann mal hier zum Test reinstellen) und bei dem Abschnitt Codierung wäre meinerAnsicht nach sinvoll den Graycode zu erwähnen und warum die Konstellation so codiert wird. --MatthiasH 15:41, 10. Sep 2005 (CEST)
Mein Vorschlag für verbesserte Bildchen:

--MatthiasH 18:48, 10. Sep 2005 (CEST)

Verwirrend: Zu dem Thema QAM 64 und Bitrate hätte ich auch einige Fragen, aber die Diskussion hierzu ist teilweise noch verwirrender als der Artikel selbst. Man kann den Ausführungen zum Teil kaum folgen.

Dagegen sind technische Phänomene wie Frequenz- und Amplitudenmodulation, die 98 Prozent der Normalbürger nicht mal annähernd verstehen, geradezu Kleinkinderkram. Etwas mehr Anschaulichkeit täte dem Artikel ganz gut. Obwohl sich - soweit ich in Erinnerung habe - schon vieles sehr gebessert hat. Also: weiter so in Richtung mehr Anschaulichkeit 91.64.86.7 15:37, 8. Mai 2009 (CEST)

Konstellationen

Hallo, gibt es nicht in der Praxis Modulations-Konstellationen, bei denen die Signalpunkte nicht in einem rechtwinkligen Raster liegen, sondern wabenförmig angeordnet sind? -- Pemu 04:08, 2. Nov 2005 (CET)

Hi, Shannon schlug 1949 sogar vor, mehrere Symbole zusammenzufassen und die Konstellationen per Zufallsgenerator auszuwürfeln. Hexagonal (=Waben) bringt, nach meiner Erinnerung, eine ca. 14% bessere Platzausnutzung.--LutzL 09:14, 2. Nov 2005 (CET)

Aufbau des Artikels

Ich würde anregen, die zeitliche Abfolge bei der Darstellung der QAM zu berücksichtigen. QAM ist zuallererst mal eine analoge Modulationsart, die in den TV-Farbsystemem NTSC und PAL weite Verbreitung gefunden hat. Danach hat man sie dann auch für die Übertragung digitaler Datenströme abgewandelt. Im Analogen werden tatsächlich ZWEI Signale ineinandergemischt - die digitale Erscheinung mischt nicht direkt zwei Signale, die beim Empfänger wieder passend regeneriert werden, sondern wählt sich einfach die Signalkombination (Phasenlage, Amplitude), die entsprechend der zu übertragenden Bits das passende "Quadrat" ansteuert. 213.39.142.173 15:17, 27. Dez 2005 (CET)

Ich habe mich mal daran versucht. Allerdings müsste der Abschnitt mit I und Q dann auch vorgezogen werden, da das ja auch nicht digitalspezifisch ist. Vielleicht sollte man zunächst sagen, dass zwei Signale übertragen werden können, dann erklären wie (mit Abschnitt I und Q), dann als analoge Beispielanwendung NTSC (Link wird wohl reichen, habe den Artikel allerdings nicht näher angeschaut), dann zu digitalen Anwendungen kommen. Dann müsste man zunächst darauf eingehen, dass der Datenstrom geteilt wird und zu guter Letzt auf die Signalpunkte und Konstellationen abstrahieren.
Die Sache mit "zunächst zweidimesionale Repräsaentation, ehe uns später die beiden Signale wiederbegegnen" halte ich dabei nur für ein Provisorium, solange der Artikel nicht weiter bearbeitet ist.
Wird eigentlich auf die Trägerrekonstruktion bei digitaler Übertragung eingegangen?
-- Pemu 03:06, 29. Dez 2005 (CET)

Quadraturfrequenzmodulation

Gibt es eine Quadraturfrequenzmodulation? --84.61.46.229 13:29, 3. Jan 2006 (CET)

Nein; wie sollen zwei verschiedene Frequenzen in Quadratur sein? Oder was soll das sein? -- Pemu 23:11, 4. Jan 2006 (CET)

Warum gibt es keine Quadraturfrequenzmodulation? --84.61.29.40 11:41, 8. Jan 2006 (CET)

Barum.

Bildstörung

„Da sich der bei der Quadraturmodulation so wichtige Träger jedoch als Störung des Schwarzweiß-Bildes bemerkbar machen würde...“

Das stimmt so nicht:
1. Wie soll man den Träger noch übertragen? I und Q sind ja schon mit den beiden Farbdifferenzsignalen belegt.
2. Trotzdem bewirkt das Farbartsignal eine Bildstörung, obschon die Frequenzen derart gewählt sind, dass die Störung möglichst unauffällig bleibt.

-- Pemu 00:02, 25. Jan 2006 (CET)

Herkunft der Begriffs Quadratur

Der Begriff Quadratur könnte mE daher abstammen, dass 90° einem viertel(Quad) Kreis entstammt. --mik81 16:41, 25. Apr. 2007 (CEST)

Wie kriegt man vier oder mehr bits auf einmal kodiert

 
16-QAM, Die Stufung ist -3,-1,1,3

Guter Artikel, mir ist einiges klarer geworden. Ich habe verstanden, dass man zwei bits auf einmal codieren kann wenn man das erste auf ein sinus-Signal und das zweite auf ein cosinus-Signal amplitudenmoduliert. 4-QAM ist mir also klar... Aber mir ist nicht ersichtlich wie ich 3-bit oder mehr auf einmal codieren kann, wie bei 8-QAM und höher...

cos und sinus als Träger sind ja schon vergeben einen weiteren träger kriegt man da "orthogonal" nicht mehr rein, oder?

217.229.217.70 22:23, 30. Jun. 2007 (CEST)

Das geht recht einfach. Man Amplitudenmoduliert den Sinus in 4 Stufen statt 2 und selbiges mit mit den Cosinus. Der Artikel ist eben soweit noch nicht soweit gewachsen. MfG --mik81 21:17, 1. Jul. 2007 (CEST)

QAM ist ein analoges Modulationsverfahren

Die QAM ist (wie beispielsweise auch die AM) zunächst einmal ein analoges Modulationsverfahren und kein digitales! Deshalb empfinde ich die Eingliederung der QAM im Kasten „Technische Modulationsverfahren“ (unten im Artikel) als irreführend. Mit der möglichen Begründung, dass man die QAM auch für digitale Zwecke gebrauchen kann, könnte man dann auch beispielsweise die AM als digitales Modulationsverfahren kategorisieren (was sicherlich niemand tun würde). Deshalb würde ich die QAM (wie auch die AM) klar als analoges Verfahren eingliedern, im Gegensatz zu beispielsweise der Quadraturphasenumtastung, die eindeutig eine digitale Modulation darstellt. Gibt es Gegenstimmen? Gruß von --OS 07:48, 7. Sep. 2010 (CEST)

Die Einteilung "digital"/"analog" Modulationsverfahren bezieht sich weniger auf das eigentliche Modulationsverfahren bzw. dessen Idee, sondern vielmehr ob die Quelldaten wert- und zeitkontinuierlich (="analog") oder wert- und zeitdiskret (="digital") vorliegen. Die eigentliche Modulation ist immer ein kontinuierlicher Vorgang, auch bei der QPSK oder was auch immer für "digitale Modulationen" gemeint sind. Weshalb ja sowas wie Pulsformungsfilter, mathed-filter und ähnliches mehr vorhanden sind - der Zusammenhang und Überleitung ist im Artikel (hoffentlich) einigermassen verständlich dargestellt.
Diese Navigationsleiste und deren Struktur ist, na ja, generell fraglich. So offene Navi-Leisten sind in der de-wp eher weniger erwünscht. Eventuell gleich ganz weg?
Der mathematische Abschnitt, ist nur ein klein wenig mehr. Eventuell wäre Fehlerabschätzung in Relation zwischen den verschiedenen QAM/QPSK oder ein kurzer Abriss zur spektralen Darstellung der QAM noch ein paar Zeilen oder kurzen Abschnitt wert? - andererseits halbiert sich mit jeder zusätzlichen Formel die Leserschaft und jene die soweit durchlesen haben dann meist eh weitergehende und im Artikel angegebene Fachliteratur für den Einstieg a la Proakis oder Kammeyer verfügbar.--wdwd 22:01, 25. Jan. 2011 (CET)

Abschnitt Quantisierte QAM

Insgesamt sehr interessante Informationen, allerdings sind hier einige grenzwertige Aussagen zu finden. Außerdem enthält der Abschnitt viele Rechtschreib- und Grammatikfehler.

  • Grundsätzlich wird bei digitalen QAM zwischen orthogonalen Rastern und nicht orthogonalen Rastern unterschieden.

SEHR schwieriger Kontext, da orthogonal eigentlich für die I und Q Komponenten hier verwendet wird. Das wird überraschenderweise auch im nächsten Satz so formuliert.

  • Ein Anwendungsbeispiel liegt in Kombination mit den Low-Density-Parity-Check-Codes (LDPC) mit einer 8-QAM vor, wo sich in Kombination mit der LDPC-Codierung eine bessere Gesamteffizient als wie mit anderen QAM-Konstellationen ergibt.[1]

Abgesehen davon, dass der Satz Formulierungsfehler enthält (Low-Density Parity-Check Codes / "als wie"), kann man das so auch nicht stehen lassen. Zumindest nicht, ohne "GesamteffizienZ" genauer zu erklären. Hier spielen viele Parameter eine Rolle, z.B. Coderrate und Abstände im Konstellationsdiagramm, sowie speziell die Struktur des LDPC Codes.

  • Abbildung: Konstellationsdiagramm einer 4-QAM, mit zulässigen Bereichen mit Radius r in denen eine eindeutige Symbolerkennung möglich ist

Soetwas habe ich bisher noch nicht gesehen, sollen das die Entscheidungsgrenzen sein? Auch außerhalb der Kreise gibt es Flächen, in denen eine eindeutige Symbolerkennung möglich ist. Normalerweise wird nicht in Kreisen, sondern Quadranten eingeteilt, also Rechtecken. Dann lässt sich durch Vorzeichenvergleiche das zugehörige Symbol schätzen.

  • Der letzte Abschnitt

Wahrscheinlich ist Symbolsynchronisation nicht der richtige Begriff hier. Der Autor meint wohl viel eher das Demapping. (nicht signierter Beitrag von 2.214.176.165 (Diskussion) 16:09, 13. Jun. 2011 (CEST))

Hi, darf ich Dich zu dem Motto sei mutig ermuntern?--wdwd 17:58, 13. Jun. 2011 (CEST)

Empfangsbereiche bei QAM

Wären die Empfangsbereiche nicht eher Voronoi-Diagramme statt Kreise? Ggf. mit einem Bereich mit Dicke >0 (je nach Signal-zu-Rauschverhältnis), in dem ein Fehler angezeigt wird, da die Dekodierung nicht mehr sicher möglich ist... --RokerHRO 21:59, 15. Nov. 2011 (CET)

Ja. – Rainald62 00:15, 16. Nov. 2011 (CET)
Dann sind die Grafiken falsch und sollten angepasst werden… --RokerHRO 10:23, 16. Nov. 2011 (CET)

Da der Fehler als normalverteilt um den anvisierten Punkt angenommen wird, was auch das Beispiel zeigt, sind Kreise schon richtig. Man kann natürlich auch die Kreise in Voronoi-Gebieten 'einfangen'.--LutzL 10:54, 16. Nov. 2011 (CET)

Es geht ja um die Empfangsbereiche (anhand der Empfänger entscheidet, welches das wahrscheinlichst gesendete Signal war) und nicht um die normalverteilten Streukreise, in denen soundsoviel Prozent der gemessenen Werte liegen. --RokerHRO 12:46, 29. Nov. 2011 (CET)
Ein lehrreiches Bild sollte beides zeigen, Kreise und Voronio-Gebiete. Insbesondere werden sich bei guter Ausnutzung des physikalischen Kanals die Streukreise überlappen. Durch die dichtere Packung erhöht sich die Bitrate, von der ein Teil für die Fehlerkorrektur abgezweigt wird. – Rainald62 16:46, 29. Nov. 2011 (CET)
Stimmt, guter Punkt! Die Streukreise sind ja nicht endlich... hmmm... --RokerHRO 16:56, 29. Nov. 2011 (CET)
Vllt trägt man 2-sigma-Streukreise ein, die sich knapp überlappen und für drei Symbol-Ausprägungen zusätzlich (in drei Farben) ein paar hundert verstreute Punkte, von denen einige falsch interpretiert würden. – Rainald62 17:19, 29. Nov. 2011 (CET)

Die eingezeichneten Kreise finden sich so in keinem Lehrbuch, wenn es um zulässige Bereiche für eine sichere Entscheidung geht. Wenn dann müssen die Grenzen der Voronoi-Gebiete als Entscheidungsgrenzen eingetragen sein. En Plot mit relativen Häufigkeiten der empfangenen Punkte könnte das ganze ergänzen (dichter um die Konstellationspunkte usw.). Die Kreise sollten aber verschwinden.Sticle 11:09, 12. Dez. 2011 (CET)

Was meinst Du mit "Plot mit relativen Häufigkeiten der empfangenen Punkte"? Häufigkeit in Falschfarben (oder mit Isolinien) über der komplexen Amplitude? – Rainald62 00:11, 13. Dez. 2011 (CET)
Ich denke, Sticle meint eine einfache Punktwolke oder ein Streudiagramm. --RokerHRO 13:03, 13. Dez. 2011 (CET)
Punktwolke oder Streudiagramm trifft es wohl am besten. Das zeigen wir jedenfalls unseren Studenten, um die Menge der Empfangswerte und deren Statistik zu verdeutlichen.Sticle 17:25, 13. Dez. 2011 (CET)
Und das, was ihr da zeigt, gibts nicht als freies Bild, das man hier hochladen könnte? :-) --¨¨¨¨
Gibt es und werde ich auch hochladen. Dauert nur ein wenig.Sticle 09:32, 14. Dez. 2011 (CET)
Datei:4qam_constellation.png zeigt eine 4-QAM Konstellation sowie die zugehörigen Entscheidungsgrenzen, falls am Empfänger "hart entschieden" (hard decision) wird, welches Symbol gesendet wurde; verrauschte 4-QAM Konstellation sind in Datei:4qam_constellation_noisy_sigma025.png,Datei:4qam_constellation_noisy_sigma01.png und Datei:4qam_constellation_noisy_sigma001.png zu sehen. Hierbei wurde den (jeweils 1000 gesendeten) 4-QAM Symbolen additives, weißes, Gauß'sches Rauschen (AWGN) überlagert. Die Varianz der Gauß'schen Störung ist mit 0.25, 0.1 und 0.01 gewählt. Diese Art Störung bedingt immer, dass mit Empfangspunkten zu rechnen ist, die nicht im gedachten Quadranten liegen. Dann wird aber nicht von ISI bzw. Symbolübersprechen gesprochen, sondern es liegt einfach ein zu stark gestörtes Signal vor. Sticle 13:20, 15. Dez. 2011 (CET)
Danke. Wenn die Punkte nicht alle blau wären, könnte man die falsch empfangenen Symbole erkennen. – Rainald62 00:45, 16. Dez. 2011 (CET)
Kein Problem, dann mach ich die Grafiken nochmal mit vier Farben.Sticle 10:31, 16. Dez. 2011 (CET)
Bitte auf WP:Commons hochladen (erspart doppelte Arbeit, da die Dateien hier demnächst entfernt werden; Dateiname kann/soll gleich bleiben, liegen in commons:Category:Constellation diagrams), danke.--wdwd 11:31, 16. Dez. 2011 (CET)
Habe neue Files erzeugt und auf WP:Commons hochgeladen. Dateinamen aber nicht gleich, hab's erst hinterher gelesen. 4qam constellation noisy sigma03 color, 4qam constellation noisy sigma01 color, 4qam constellation noisy sigma001 color und 4qam constellation noisy new. Varianzen sind nun 0.3, 0.1 und 0.01 (und unverrauscht). Ich muss irgendwann nochmal einen Störabstand in dB dazu schreiben/ausrechnen. Bei sigma_N^2=0.3 sieht man ein paar Punkte, die "ihr" Gebiet verlassen haben.Sticle 15:54, 16. Dez. 2011 (CET)
Welche Grafiken sind es denn konkret? Bei dieser hier kann die Verteilungsfunktion über den Ort wie etwa hier links gezeichnet werden, wobei das keine 2-sigma sind, sondern nur "gefühlsmässig" verschwommene Kreise. Die ISI mit Überlappungen würde ich aus didaktischen Gründen weglassen, bei den anderen Grafiken sind die fixen Punkterl/kleine Kreise wohl ok; Alleine der Übersichtlichkeit wegen um nicht nur verschommene Farbenflecken zu haben.--wdwd 22:46, 13. Dez. 2011 (CET)
Welches didaktische Ziel verfolgst Du denn mit dem Einzeichnen der Streuung, wenn die ISI nicht angesprochen werden soll? – Rainald62 23:36, 13. Dez. 2011 (CET)
ISI ansprechen als Wikilink auf Zielartikel, auch in _einer_ Grafik diesen Umstand verdeutlichen, ok. In dem QAM-256 Diagramm, wo viele Punkterln drinnen sind, macht es m.M. wenig Sinn, 256 und auch noch überlappende "Farbflecken" einzuzeichnen, da dann nur noch ein fast einheitlicher grosser "Farbfleck" rauskommt.--wdwd 23:59, 13. Dez. 2011 (CET)
Am besten anhand eines Falles, wo die Voronoi-Gebiete keine Rechtecke sind. Um ein Dreiländereck herum kann man dann in drei verschiedenen Farben die verstreuten Punkte leicht überlappen lassen. Mit Grauverläufen kann man die n−3 anderen Streugebiete andeuten, damit der Leser findet, worauf ihn der Text hinweist.
Der Zielartikel ist übrigens für Leser, die von hier kommen, wenig erhellend. – Rainald62 02:07, 14. Dez. 2011 (CET)   Dank Sticle weiß ich jetzt auch, warum. – Rainald62 00:45, 16. Dez. 2011 (CET)
Hi Rainald62, hab es mir mal leicht gemacht :)= und das Konstellationsdiagramm4QAM grafisch umgestellt. So die thumbnails von den servern neu erstellt werden, sollte es auch mal im Artikel erscheinen. Wenn Dir Symbolübersprechen nicht zusagt: WP:SM.--wdwd 20:19, 14. Dez. 2011 (CET)
Ctrl-F5 hilft. – Rainald62 21:22, 14. Dez. 2011 (CET)

Zuordnungen

Dieser Abschnitt muss auch überarbeitet werden. Ich habe keine Ahnung, was mit "dynamischer Zuordnung bei codierter Modulation" gemeint ist. Stimmt meiner Ansicht nach so nicht. Auch andere Teile sind so nicht richtig. Die Gray-Zuordnung (Gray-Mapping) ist im Ansatz ganz ok. Ich werde versuchen, ob ich diese Woche mal dazu komme.Sticle 10:33, 19. Dez. 2011 (CET)

Spektrale Effizienz bei nicht orthogonaler QAM

"Der Nachteil aller nicht orthogonalen QAMs besteht jedoch im Vergleich zur orthogonalen Symbolanordnung in einer schlechteren spektralen Effizienz. Dies ist Folge des Verzichts auf die Ausnutzung der höchstmöglichen Packungsdichte der Symbolanordnung in der komplexen Ebene."

Wäre die höchstmögliche Packungsdichte von Kreisen in der Ebene nicht ein hexagonales Gitter? Wenn man zudem eine maximale Sendeleistung ansetzt ist doch die höchstmögliche Packungsdichte von Kreisen auf einer Kreisscheibe gesucht, die wiederum bei einer orthogonalen QAM nicht gegeben ist. --Waveguy-D (Diskussion) 16:04, 2. Mai 2016 (CEST)

Konstellationsdiagramm

 
Demonstration und Veranschaulichung einer 16-QAM

Die Prozentwerte in der Tabelle innerhalb der Grafik müssten IMHO 35, 79 bzw. 106 % lauten, oder? -- Pemu (Diskussion) 16:17, 17. Apr. 2017 (CEST)

Ja. Allerdings finde ich diese Grafik eh schlecht. Etwas zu animieren, das keinen zeitlichen Verlauf darstellt, finde ich eher schlecht. Und so schnell, wie die Werte wechseln, kann man gar nicht die Werte vergleichen. Also besser eine nicht animierte SVG-Version erstellen, mit den Werten – so man diese für sinnvoll hält – dann als textuelle Tabelle daneben. --RokerHRO (Diskussion) 11:45, 18. Apr. 2017 (CEST)
Wieso keinen zeitlichen Verlauf?
Ich verstehe das so: Der Datenstrom 11001001010011101100011011001111 wird im Zuge der Modulation in acht Vierergruppen aufgeteilt (1100 1001 0100 1110 1100 0110 1100 1111), die zeitlich nacheinander acht Symbole in Form je eines Punktes auf der I-Q-Ebene adressieren. Ich würde mir noch wünschen, dass sich darunter das Ausgangssignal im Zeitbereich aufbaut, also eine in Amplitude und Phase springende Sinuskurve, beispielsweise mit der Periodendauer gleich der Symboldauer.
-- Pemu (Diskussion) 23:02, 18. Apr. 2017 (CEST)

Quadraturfrequenzmodulation

Meines Erachtens sollte es möglich sein, auf einer Trägerfrequenz ein Signal amplitudenmoduliert, und ein anderes Signal frequenz- oder phasenmoduliert zu übertragen. Gibt es Einwände? --109.40.0.232 15:07, 20. Dez. 2017 (CET)

Den in der Diskussionüberschrift implizit postulierten Namen dafür habe ich allerdings noch nie vernommen. -- Pemu (Diskussion) 23:05, 21. Dez. 2017 (CET)