Diskussion:Ökumenischer Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen

Letzter Kommentar: vor 5 Jahren von Zweioeltanks in Abschnitt Prominente Mitglieder

Ausschluss reformierter Theologen

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Der von mir formulierte Satz, die Entscheidung „zunächst nur lutherische Theologen in ihren Kreis aufzunehmen wurde zwar dogmatisch begründet, aber vermutlich hatte sie eher mit den Spaltungen der Protestanten im Kirchenkampf zu tun“, ist aufgrund des verwendeten vermutlich kein guter Wiki-Stil. Allerdings ist die erfolgte Kürzung hin zu „um im Dialog eine eindeutige Bekenntnisgrundlage zu haben“ eine inhaltliche Vereinfachung des Schverhalts. Die Wahrheit liegt wohl in einer Verbindung beider Aussagen.

Den Ausführungen von Frau Schwahn (siehe Literaturangaben) zufolge, ließ sich der Ausschluss der Reformierten „nur unter Berücksichtigung der Differenzen um die Bekennende Kirche und die Barmer theologische Erklärung sowie die damit verbundene Konfessionalisierung nach dem Krieg erklären.“ (S.19) Die Widersprüchlichkeit der lutherischen ÖAK-Gründungsväter wird in den Erklärungen deutlich, wonach sie nicht den Versuch machen wollten „interne Meinungsverschiedenheiten vor der anderen (= katholischen) Seite zu verbergen“, aber Reformierte gerade deshalb ausschlossen, da ansonsten „unsere katholischen Gesprächspartner zu Zeugen unserer innerevangelischen Auseinandersetzungen“ würden. (S.20)

Ich wäre daher für eine Neuformulierung. Vorschläge? Grüße --Marcus Brody 18:32, 24. Sep. 2007 (CEST)Beantworten

Prominente Mitglieder

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Ich würde gern den Abschnitt neu fassen. Erstens gehört das logischerweise unter den Abschnitt zur Leitung, in dem ja schon einige Mitglieder aufgeführt sind. Zweitens finde ich die Tabellenform unschön. Die wäre höchstens geeignet, wenn man eine Gesamtliste mit Jahren des Eintritts und Auscheidens mach wollte, aber das erscheint mir zu aufwändig. Stattdessen lieber Fließtext, lieber konfessionell getrennt, und lieber nach Epochen/ Projekten geordnet. Also etwa so:
Zu den Mitgliedern gehörten in den Anfangsjahren auf römisch-katholischer Seite unter anderem Gottlieb Söhngen, Otto Kuss, Michael Schmaus, Klaus Mörsdorf, Robert Grosche, Heimo Dolch, Joseph Lortz, Josef Pieper, Karl Rahner, Heinrich Fries, Viktor Warnach und Remigius Bäumer. Langjährige evangelische Mitglieder dieses Zeitraums waren unter anderem Hans Asmussen, Heinrich Schlier (bis zu seiner Konversion), Hans Heinrich Wolf, Hermann Dietzfelbinger, Peter Brunner, Wilhelm Maurer, Hans von Campenhausen, Otto Heinrich von der Gablentz, Günther Bornkamm, Heinz-Dietrich Wendland, Heinrich Greeven und Wilfried Joest. In den 1960er Jahren traten auf evangelischer Seite unter anderem Claus Westermann, Ulrich Wilckens, Bernhard Lohse und Hans-Heinrich Harms, auf katholischer Karl Hermann Schelkle, Rudolf Schnackenburg, Peter Bläser und Josef Ratzinger (von 1964 bis zu seiner Ernennung zum Präfekten der Glaubenskongregation 1981 ordentliches, danach bis zu seiner Wahl zum Papst 2005 korrespondierendes Mitglied) hinzu; in den 1970er Jahren Horst Bürkle, Reinhard Slenczka, Wolf-Dieter Hauschild (evangelisch) sowie Erwin Iserloh, Franz Böckle und Alfons Deissler (römisch-katholisch). Im 21. Jahrhundert waren bzw. sind unter den Mitgliedern Christine Axt-Piscalar, Jörg Frey Christian Grethlein, Ulrich H. J. Körtner, Ulrich Kühn, Volker Leppin, Christoph Markschies und Friederike Nüssel (evangelisch) sowie Eva-Maria Faber, Lothar Lies, Thomas Söding, Vinzenz Pfnür, Lothar Ullrich, Michael Theobald, Eberhard Tiefensee und Peter Walter (römisch-katholisch). --Zweioeltanks (Diskussion) 18:04, 28. Jun. 2019 (CEST)Beantworten

Ich hab's mal eingestellt.--Zweioeltanks (Diskussion) 15:10, 1. Jul. 2019 (CEST)Beantworten