Dieter von der Nahmer

deutscher Historiker

Dieter von der Nahmer (* 2. Mai 1937 in Solingen) ist ein deutscher Historiker.

Dieter von der Nahmer studierte Geschichte und Germanistik in München, Göttingen und Freiburg. Er wurde 1965 promoviert bei Gerd Tellenbach mit einer Arbeit über Die Reichsverwaltung in der Toscana unter Friedrich I. und Heinrich VI. Nach längerem Aufenthalt in Rom lehrte er seit 1983 bis zu seiner Emeritierung als Professor für Mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Auch nach seiner Versetzung in den Ruhestand lehrte er weiterhin an der Universität Hamburg. Dieter von der Nahmer beschäftigt sich besonders mit den Heiligen und der Hagiographie im Mittelalter. Er ist verheiratet und wohnt in Ahrensburg.[1]

SchriftenBearbeiten

  • Bibelbenutzung in Heiligenviten des Frühen Mittelalters (= Beiträge zur Hagiographie. Band 19). Steiner, Stuttgart 2016, ISBN 3-515-11518-8
  • Der Heilige und sein Tod. Sterben im Mittelalter. WBG, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-25640-2.
  • Die lateinische Heiligenvita. Eine Einführung in die lateinische Hagiographie. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1994, ISBN 3-534-07547-1.
  • Die Reichsverwaltung in Toscana unter Friedrich I. und Heinrich VI. Scientia-Verlag, Freiburg i. Br. 1965 (Zugleich: Freiburg i. Br., Universität, Dissertation, 1965)

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. ohne Verfasser: Ahrensburger sorgen sich um ihr Alleenviertel. In: Hamburger Abendblatt vom 7. August 2010.