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Die Zwillinge vom Immenhof

Film von Wolfgang Schleif (1973)

Die Zwillinge vom Immenhof ist ein deutscher Film des Regisseurs Wolfgang Schleif aus dem Jahr 1973. Der Film war der vorletzte der fünf Immenhof-Filme, die zwischen 1955 und 1974 in die Kinos kamen. Er knüpft inhaltlich an die Filmtrilogie der 1950er Jahre an, die auf dem fiktiven Gutshof Immenhof (der Schauplatz war Gut Rothensande) in Schleswig-Holstein spielte. Die Erstaufführung erfolgte am 18. Dezember 1973.[1]

Filmdaten
OriginaltitelDie Zwillinge vom Immenhof
Die Zwillinge vom Immenhof Logo 001.svg
ProduktionslandBundesrepublik Deutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1973
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieWolfgang Schleif
DrehbuchWolfgang Schleif
Johannes Weiß
ProduktionArca-Winston Films Corporation (Gero Wecker)
MusikKai Rautenberg
KameraIgor Oberberg
SchnittEva Storek
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Brigitte Voss, alias Dalli, kehrt aufgrund beruflicher Überlastung nach Jahren zurück in ihre Heimat, um sich auf dem Gut Immenhof zu erholen.

Mittlerweile lebt auf dem Gutshof nicht mehr die Familie Jantzen, sondern die Familie Arkens, bestehend aus den Zwillingen Billy (Sibylle) und Bobby (Roberta), ihrem Vater Alexander und ihrer Großmutter, genannt die Zarin. Die Zwillinge empfangen Dalli warmherzig und hoffen, dass sie länger bleibt.

Der verwitwete Pächter, Alexander Arkens, empfängt Dalli dagegen relativ rüde, weil er glaubt, sie stecke hinter der Kündigung seines Pachtvertrages. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation, die einen Pachtvertrag zu neuen Bedingungen nicht zulässt, sieht Alexander Arkens sich gezwungen, darüber nachzudenken, auszuwandern.

Dalli dagegen ahnt nichts von dem Handeln der von ihr beauftragten Liegenschaftsverwaltung und erfährt erst spät, woher die Spannungen zwischen ihr und Alexander Arkens kommen. Als sie der Liegenschaftsverwaltung kündigt, kommen sich Dalli und Alexander Arkens näher, jedoch sorgt das Auftauchen ihres ehemaligen Chefs, der sie zurückholen möchte, für neuerliche Verwirrung.

Bezug zu den VorgängerfilmenBearbeiten

Von der Besetzung der ursprünglichen Trilogie ist nur noch Heidi Brühl übrig geblieben. Der Film enthält jedoch zwei Rückblenden und versucht somit, an diese anzuknüpfen. Er greift auf bewährte Schemata aus den ersten drei Teilen zurück, so ist z. B. wieder der Tierdoktor der Verehrer der Großmutter.

KritikenBearbeiten

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „gemütsbetonte Wiedererweckung der Immenhof-Geschichten der 50er Jahre.“[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Die Zwillinge vom Immenhof im Lexikon des internationalen Films