Der Traum vom Rhein

deutsche Filmkomödie und Musikfilm aus 1933

Der Traum vom Rhein ist eine Filmkomödie und ein Musikfilm des Regisseurs Herbert Selpin, der auch am Drehbuch mitwirkte, aus dem Jahr 1933. In der Hauptrolle verkörpert F. W. Schröder-Schrom den finanziell unabhängigen Deutschamerikaner Jupp Steinweg, der nach vielen Jahren die Gelegenheit nutzt, seiner Heimat im Bonner Raum einen Besuch abzustatten.

Film
OriginaltitelDer Traum vom Rhein
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1933
Länge 97 Minuten
Stab
Regie Herbert Selpin
Drehbuch Herbert Eulenberg
Herbert Selpin
Produktion Robert Neppach für R.N. Filmproduktion GmbH
Musik Willi Ostermann
Ludwig Schmidseder
Kamera Carl Drews
Schnitt Elisabeth Kleinert-Neumann
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der reiche Deutschamerikaner Jupp Steinberg trifft in den Staaten zufällig ein deutsches Gesangsquartett. Obwohl er an einer Herzerkrankung leidet, nimmt er diese Gelegenheit zum Anlass, seiner deutschen Heimat einen Besuch abzustatten. Er macht sich gemeinsam mit seiner Tochter Mary auf die Reise nach Deutschland. Während der Reise stellt er einen mittlerweile verbrauchten Lehrer für seine Tochter ein, damit diese in der Schule nach der Reise nicht einen allzu sehr großen Rückstand aufholen muss. Auch stellt er einen arbeitslosen Chauffeur ein. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, ist, dass der Lehrer und der Chauffeur ansonsten ihren Lebensunterhalt mit teilweise nicht legalen Mitteln verdienen. In der Folge kommt auch er selbst in die Bredouille.

FilmmusikBearbeiten

Unter anderem mit dem Lied „Sehnsucht nach dem Rhein“ des rheinischen Komponisten Willi Ostermann, dessen Melodie mit neuem Text (1936) unter dem Titel „Heimweh nach Köln“ zur inoffiziellen Kölner Stadthymne wurde.

Erscheinungstermine und abweichende FilmtitelBearbeiten

Der Film kam am 18. Oktober 1933 in die deutschen Kinos. In den USA geschah dies über zwei Jahre später, am 8. Dezember 1935 (dort unter dem Titel The Dream of the Rhine). In den österreichischen Filmverleih kam er unter dem Titel Was wär’ die Welt ohne Liebe. Im Jahr 2020 wurde ein vollständiges erhaltenes Exemplar einer Filmkopie in Köln wiederentdeckt[1] und an die Kölner Willi-Ostermann-Gesellschaft übergeben, die für den Erhalt und gelegentliche Vorführungen Sorge tragen will.

ZensurBearbeiten

Die Berliner Filmprüfstelle gab den Film am 6. September 1933 auch für Jugendliche frei.

KritikenBearbeiten

„Konfektioniertes Volksstück mit bekannten Ostermann-Liedern (...)“

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kunst hilft geben. Abgerufen am 7. Januar 2021.
  2. Der Traum vom Rhein. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet