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Der Mann vom Diners Club

Film von Frank Tashlin (1963)

Der Mann vom Diners Club ist eine 1962 gedrehte, US-amerikanische Filmkomödie von Frank Tashlin mit Danny Kaye in der Haupt- und Titelrolle. Seinen Gegenspieler spielt Telly Savalas. Mit diesem Film endete Kaye regelmäßige Tätigkeit für das Kino.

Filmdaten
Deutscher TitelDer Mann vom Diners Club
OriginaltitelThe Man From the Diners’ Club
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1963
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieFrank Tashlin
DrehbuchWilliam Peter Blatty
ProduktionBill Bloom
MusikStu Phillips
KameraHal Mohr
SchnittWilliam A. Lyon
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Ernie Klenk ist ein kleiner Angestellter des Diners Clubs. Da er demnächst zu heiraten beabsichtigt, ist er mit den Gedanken völlig woanders, als er eine Kreditkarte des besagten Unternehmens weiterreicht, die schließlich beim Gangster Foots Pulardos landet. Dem wird gerade der Boden in den USA zu heiß, und er will sich daher mit seiner Braut Sugar Pye nach Mexiko absetzen. Kaum hat er die Diners Club-Karte in den Händen, macht Klenks Boss seinem Angestellten die Hölle heiß: Der ist entsetzt vom Fauxpas seines Angestellten und macht Klenk klar, er solle unbedingt dem Ganoven die Karte des angesehenen Kreditkartenunternehmens wieder abknöpfen, egal wie. Ab sofort beginnt ein äußerst turbulentes Katz-und-Maus-Spiel, das Ernie in die unmöglichsten Situationen bringt.

Pulardos betreibt seine kriminellen Aktivitäten hinter der Fassade eines Fitnessstudios, wo Ernie auftaucht, unter dem Deckmantel eines Fitnesstrainers, der hier einen Job sucht. Pulardos stellt fest, dass er und der Mann vom Diners Club eine gemeinsame physiognomische Eigenart gemein haben: das linke Bein ist um drei Zentimeter länger als das rechte. Das bringt den Schurken auf die Idee, seinen Laden mit Ernie darin niederzubrennen, damit man den toten Ernie für ihn, Pulardos, hält. Wenn Klenks Leiche für ihn, den “toten” Gangster gehalten wird, will sich Pulardos, so sein Plan, mit Sugar Pye nach Mexiko absetzen, um dort ein neues Leben beginnen. Als hätte Ernest nicht schon Probleme genug, macht nun auch noch seine Braut Lucy Druck, die wegen Ernests häufiger Nähe zu Sugar Pye auf einmal eifersüchtig wird. Bald spitzen sich die Dinge zu, und während sich Pulardos und Sugar Pye mit Ernests Diners Club-Karte auf dem Weg zum Flughafen begeben, um dort mit der Kreditkarte zwei Tickets nach Mexiko zu kaufen, muss Ernest nun schnellstens handeln. Schließlich gelingt es ihm, Pulardos das begehrte Stück Plastik abzuluchsen …

ProduktionsnotizenBearbeiten

Der Mann vom Diners Club erlebte seine Weltpremiere am 17. April 1963 in New York, in Deutschland wurde der Film am 29. August desselben Jahres erstaufgeführt. In Österreich lief der Film im selben Monat an. Am 3. Juni 1968 konnte man den Film erstmals im deutschen Fernsehen (in der ARD) sehen.

Don Ament entwarf die Filmbauten, William Kiernan war Ausstatter. Pat Barto zeichnete für die Kostüme verantwortlich.

KritikenBearbeiten

Im Lexikon des Internationalen Films heißt es: „Liebenswürdige Danny Kaye-Komödie gehobenen Niveaus.“[1]

„Danny hat sicherlich inspirierender Eskapaden begangen als hier, aber als Slapstick ist es okay.“

Leonard Maltin: Movie & Video Guide, 1996 edition, S. 817

„Minder wichtige Starkomödie mit komischen Momenten, die ein schludriges Drehbuch überstehen.“

Leslie Halliwell: Halliwell’s Film Guide, Seventh Edition, New York 1989, S. 632

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten