Hauptmenü öffnen

Denise Grahl, (* 4. Mai 1993 in Schwerin) ist eine deutsche Behindertensportlerin.

WerdegangBearbeiten

Denise Grahl stammt aus Schwerin. Die Kranken- und Altenpflegerin ist schwerbehindert und leidet an Metaphysäre Chondrodysphasie. Da sie trotz ihrer Behinderung Leistungssport betreiben wollte, wurde sie Mitglied des Hansa Schwimm-Verein Rostock e. V. Als Sportart wählte sie das Schwimmen, einen Sport, den sie sowohl im Freistil als auch im Schmetterlings- und im Rückenschwimmen ausübte. Wegen ihrer guten Leistungen in allen drei Schwimmdisziplinen wurde sie schon bald in die deutsche Behindertennationalmannschaft berufen und in der Leistungsklasse S7/SB7/SM7 in internationalen Wettbewerben eingesetzt und zwar bei Europa- und Weltmeisterschaften und bei den Paralympischen Spielen 2016.[1]

An den Europameisterschaften nahm sie erstmals 2014 in den Disziplinen Freistil über 50 und über 100 m teil, wobei sie über 50 m den 2. Platz erreichte und eine Silbermedaille errang. Auch bei den folgenden Europameisterschafte 2016 und 2018 war sie erfolgreich: 2016 gewann sie erneut zwei Silbermedaillen über 50 m und 100 m Freistil und eine weitere Silbermedaille über 100 m Rücken. 2018 wurde sie dann Erste über 50 m Freistil und über 50 m Schmetterling.[1]

Höhepunkt ihrer Erfolge waren dann die Paralympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Bei diesen Spielen erkämpfte sie sich in ihrer Leistungsklasse im Freistil über 50 m eine Silbermedaille.[2]

Für den Gewinn der Silbermedaille bei den Paralympischen Sommerspielen 2016 wurde sie von Bundespräsident Joachim Gauck am 1. November 2016 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Para Schwimmen: Denise Grahl. Deutscher Behindertensportverband, abgerufen am 25. September 2019.
  2. Paralympische Sommerspiele 2016, Schwinnen, Freistil über 50 m, Einzel, Damen, ...
  3. Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Bundespräsidialamt, 1. November 2016, abgerufen am 21. September 2019.