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Der Dammersfeldrücken ist eine Bergkette der Hohen Rhön, die an der Luftlinie BischofsheimGersfeld beginnt und sich in südwestlicher Richtung bis RiedenbergWerbergMaria Ehrenberg (einschließlich) erstreckt. Ein Großteil dieses Gebietes ist heute militärisches Sperrgebiet, der Truppenübungsplatz Wildflecken. Die höchste Erhebung ist die Dammersfeldkuppe, der zweithöchste Berg der Rhön. Auf dem Kamm der Bergkette verläuft die hessisch-bayerische Landesgrenze.

Dammersfeldrücken
Dammersfeldkuppe

Dammersfeldkuppe

Höchster Gipfel Dammersfeldkuppe (927,9 m ü. NHN)
Lage Landkreis Bad Kissingen, Bayern, Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern und Landkreis Fulda, Hessen
Nordwestlicher Teil der Südlichen Hochrhön, Hohen Rhön, Rhön
Dammersfeldrücken (Bayern)
Dammersfeldrücken
Koordinaten 50° 24′ N, 9° 52′ OKoordinaten: 50° 24′ N, 9° 52′ O

Inhaltsverzeichnis

Naturräumliche ZuordnungBearbeiten

Der Name Dammersfeldrücken wurde 1968 im Rahmen der naturräumlichen Gliederung 1 : 200.000 (Blatt 140 Schweinfurt) als Naturraum definiert und wie folgt zugeordnet:[1]

AbgrenzungBearbeiten

In Westen grenzen Naturräume der Kuppenrhön an. Im Nordwesten erstreckt sich die Westliche Kuppenrhön in etwa von Mosbach – Rengersfeld – Rommers – Dalherda (alle zu Gersfeld) – Eichsenhof (bei Motten). Dort schließt sich die Brückenauer Kuppenrhön an. Diese erstreckt sich südwestlich. Grenze bilden die Wüstungen und Orte NeuglashüttenWerbergRothenrainOberbach.

Im Osten und Norden sind dies zumeist Naturräume der Hohen Rhön. Die Grenze zu den anderen Naturräumen der Südlichen Hochrhön bilden die Flüsse Sinn und Brend. Bis Wildflecken sind dies die Schwarzen Berge, bis Frankenheim bei Bischofsheim die Kreuzberg-Gruppe.

Ab Bischofsheim verlässt die Brend die Rhön und tritt in den Buntsandstein der Schönauer Hochfläche ein, die als Teil der Südrhön und der Großregion (3. Ordnung) Odenwald, Spessart und Südrhön bereits zum Südwestdeutschen Stufenland (2. Ordnung) gerechnet wird.

Im Norden schließlich folgen wieder Landschaften der Hohen Rhön. Im Nordnordosten liegt der Naturraum Ostabfall der Langen Rhön, im Norden die Wasserkuppenrhön. Beide trennen nur durch einen schmalen Korridor den Dammersfeldrücken von der Langen Rhön.[1]

GeologieBearbeiten

 
Dammersfeldrücken (ganz links die "Hohe Hölle", rechts das "Dammersfeld")
 
Geologie der Südlichen Hohe Rhön

Die Südliche Hochrhön (siehe #Naturräumliche Zuordnung) beinhaltet neben dem Dammersfeldrücken auch noch die Kreuzberg-Gruppe und die Schwarzen Berge. Alle drei Höhenzüge weisen einen gelegentlich unterbrochenen Basaltschild auf und unterscheiden sich insofern etwas von der Langen Rhön und, in geringerem Maße, der Wasserkuppenrhön, wenngleich sie deutlich von den Einzelkuppen der Kuppenrhön unterschieden sind (siehe nebenstehende Karte).

BergeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Brigitte Schwenzer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt – Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968 → Online-Karte (PDF, 4 MB).