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Der Dachverband Salzburger Kulturstätten – organisiert als gemeinnütziger Verein – ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen, emanzipatorischen und autonomen Kulturarbeit im Land Salzburg.

Dachverband Salzburger Kulturstätten
Rechtsform Verein
Sitz Salzburg OsterreichÖsterreich Österreich
Gründung 1988

Ort Salzburg
Vorstand Karl Zechenter (Vorsitzender), Friedl Göschl (Strv. Vorsitzender), Alf Altendorf (Kassier), Robert Wimmer (Schriftführer), Elisabeth Schmirl, Piet Six, Kerstin Klimmer-Kettner[1]
Geschäftsführer Thomas Randisek
Ehemalige Vorstände Robert Wimmer, Tomas Friedmann, Ingeborg Proyer, Myrto Dimitriadou, Gerhard Wohlzog, Michael Bilic
Mitglieder 75
Mitarbeiter 2
Organisationstyp Interessenvertretung
Website kultur.or.at

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und OrganisationBearbeiten

Der Dachverband wurde 1988 in der Stadt Salzburg von Vertretern der autonomen Kulturstätten Das Kino, Elisabethbühne, Toihaus, Kleines Theater, ARGE Kulturgelände, Frauenkulturzentrum und Gegenlicht gegründet.

Erster Geschäftsführer war Gerald Gröchenig, ihm folgten Birgit Feusthuber und seit 1993 Thomas Randisek. Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern. Vorsitzender war von 2007 bis 2015 Tomas Friedmann, seit November 2015 hat Karl Zechenter den Vorsitz.

Für seine 76 Mitglieder – 45 städtische Initiativen und 31 aus dem ländlichen Raum – leistet der Dachverband politische Lobby-Arbeit für die Sicherung und Erhöhung des Fördervolumens, Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Er setzt sich für Verbesserungen ein, u. a. durch öffentlich-kritische Veranstaltungen zu den Themenbereichen Kulturpolitik und Medienpolitik.

Workshops und Seminarreihen schaffen die notwendige begleitende Weiterbildung für die Praxis der Kulturarbeit. Der Dachverband setzt sich für notwendige gesetzliche Verbesserungen ein, die eine strukturelle Absicherung der Kulturinitiativen und die soziale Absicherung von KulturarbeiterInnen (»fair pay für Kulturarbeit«) verstärken.

Der Verband ist an der Umsetzung des Projektes „Stolpersteine“ in der Stadt Salzburg beteiligt.[2]

FinanzierungBearbeiten

Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, weiters durch Förderungen von Stadt Salzburg und Land Salzburg.

PublikationenBearbeiten

In Kooperation mit den regionalen Sendern FS1 und Radiofabrik publiziert der Dachverband das TV-Format KULTmagazin und die Radio-Sendereihe Radio Innergebirg.[3]

Monatlich wird der KULTPLAN (Veranstaltungskalender für Erwachsene), das Kulturplakat mit Übersichtskalender (seit 1989) sowie der "kids-KULTPLAN" (Veranstaltungskalender für Kinder seit 2008) herausgegeben.

MitgliederBearbeiten

PartnerschaftenBearbeiten

Der Verband ist Mitglied der IG Kultur Österreich als österreichische Interessenvertretung, und nimmt Aufgaben als deren Landesvertretung wahr.

Seit Mai 2012 ist der Verband Gesellschafter des Community-Fernsehens FS1.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vorstand – Dachverband Salzburger Kulturstätten, abgerufen am 14. November 2017
  2. http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/start Website Stolpersteine Salzburg, abgerufen am 19. November 2017.
  3. Medien der Interessenvertretung, abgerufen am 14. November 2017.
  4. Mitgliederliste – Dachverband Salzburger Kulturstätten, abgerufen am 14. November 2017.