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Unter Comping (engl. abgekürzt von accompanyingbegleiten oder möglicherweise to complement – ergänzen) versteht man im Jazz die Akkorde, die ein Keyboarder (Klavier oder Orgel) zur Unterstützung eines improvisierten Solos oder einer Melodie spielt. Diese werden nicht über einen längeren Zeitraum anhaltend gespielt, sondern rhythmisch variiert und auch in unterschiedlichen Voicings gestaltet. Zudem werden möglicherweise akkorderweiternde Zusatztöne (options) gespielt.[1][2] Von Comping spricht man auch, wenn ein Gitarrist durch entsprechend abwechslungsreiches Akkordspiel ein Solo begleitet.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Fred Huges: The Jazz Pianist: Left Hand Voicings and Chord Theory, 2002, S. 5, 37. ISBN 978-0-7579-9315-2.
  2. How to Comp on Piano like a Pro Making Music Magazine, 31. August 2015
  3. 10 Essential Jazz Chord Comping Rhythms