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Porträt Cimabues aus den Vite von Giogio Vasari

Cimabue (* ca. 1240; † ca. 1302), eigentlicher Name Cenni di Pepo (Spitzname Cimabue, italienisch = Ochsenkopf), war ein Florentiner Maler und Mosaikkünstler.

LebenBearbeiten

Als einer der ersten Maler in Italien brach Cimabue mit dem Formalismus der Byzantinischen Kunst. Seine Rezeption der gotischen Malerei aus Nordeuropa war von großem Einfluss auf die Malerei des 14. Jahrhunderts in Italien. Cimabue war der Lehrmeister von Giotto.

Giorgio Vasari verfasste in seinen Le vite die erste Biographie des Malers.[1] Er beschrieb ihn als stolz, hartnäckig, hoch motiviert und entschlossen, das zu tun, was er für richtig hielt.[2] Aus der Sicht der Kunstkritik zeigt das Fresko der thronenden Jungfrau Maria (Maestà) mit Engeln und dem heiligen Franziskus in der Basilika San Francesco in Assisi den Heiligen in der authentischsten Darstellung.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

EhrungenBearbeiten

Nach Cimabue ist der Asteroid (11578) Cimabue benannt.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Giorgio Vasari: Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten. Originaltitel: Le vite de' più eccellenti pittori, scultori e architetti, Deutsche Ausgabe von 2005, ISBN 978-3-7175-1488-6.
  2. Paul Johnson: Die Renaissance, Berlin 2002, S. 159.
  3. Kurt Kron:Cimabue-Gemälde wäre fast auf dem Müll gelandet, stuttgarter-zeitung.de, abgerufen am 26. September 2019
  4. AFP-Meldung. Quelle: Lippische Landes-Zeitung, 253. Jahrgang, Nummer 223/39 vom 25. September 2019, S. 5.
  5. Stefan Trinks: Ochsenkopf am Ofen – Wurde in einer Küche bei Paris ein Cimabue entdeckt?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung für Deutschland, Nummer 223/2019, 25. September 2019, S. 12.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cimabue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien