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Christa Mühl (* 11. Juni 1947) ist eine deutsche Regisseurin.

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LebenBearbeiten

Christa Mühl nahm nach ihrem Abitur das Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR in Babelsberg auf. Ab 1973 war sie als Regieassistentin im Bereich Dramatische Kunst des Fernsehens der DDR tätig. Unter anderem arbeitete sie hier mit Thomas Langhoff zusammen.

Von 1977 bis zur Wende war sie Regisseurin im Bereich Fernsehdramatik. Sie verfilmte Romanvorlagen von Bertolt Brecht, Anna Seghers und Theodor Fontane und setzte Kriminalspielfilme (u. a. für Polizeiruf 110) um. Daneben arbeitete Mühl auch als Mentorin in den Fachrichtungen Schauspiel und Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“. 1988 erhielt sie den Kunstpreis der DDR.[1]

Auch nach 1990 blieb sie ihrem Handwerk treu und inszenierte fürs Fernsehen u. a. mehr als 40 Folgen der Krankenhausserie Für alle Fälle Stefanie. Parallel dazu arbeitet sie als Drehbuchautorin. Seit 2004 beschäftigt sie sich ausgiebig mit der Telenovela. In einem regionalen Magazin nannte man Mühl die „Mutter der Telenovela“. Seit 2006 ist sie im Team der erfolgreichen ARD-Serie Rote Rosen.

Christa Mühl war mit dem Autor, Brecht-Forscher und Herausgeber Werner Hecht verheiratet.[2]

FilmografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kunstpreis der DDR verliehen, In: Neues Deutschland, 20. Mai 1988, S. 6
  2. Ulrich Seidler: Mit Liebe und Akribie. Berliner Zeitung vom 1. März 2017, S. 23