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Die Südseite des Burgguts Waaggasse 5 in Kulmbach. Hier kann man den Wehrgang erkennen.
Die Westseite ist mit einer repräsentativen Fassade gestaltet.

Burggüter (Burghuten) waren Behausungen adeliger Burgmannen, die ihnen vom Landesfürsten als Lehen zur Verfügung gestellt wurden. Dafür mussten diese Burgmannen im Kriegsfalle die Stadt mit verteidigen. Aus diesem Grunde wurden die Burggüter oftmals direkt an die Stadtmauer gebaut, um als kleine Vorbastei für die eigentliche Burg zu dienen.

Als sie militärisch bedeutungslos wurden, dienten sie lediglich als repräsentative Gebäude und wurden mit der Zeit von normalen Bürgern übernommen und teilweise auch gewerblich genutzt.

Als Beispiel kann man das Burggut Waaggasse 5 in Kulmbach sehen. So zeigt es an der Westseite eine schöne und repräsentative Renaissance-Front, während an der Südseite ein Wehrgang verläuft, der Teil der Stadtmauer war.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wolfgang Schoberth und die Projektgruppe „denkmal aktiv“ des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums Kulmbach: Die Burggüter – Kulmbachs letzten Rätseln auf der Spur. Weißenstadt 2006, Seite 10f.