Bogen (Bedruckstoff)

Ein Objekt aus dem Zeitungen hergestellt werden

Als Bogen, in Zusammenhang mit Druckmaschinen, wird der Zusammenhang der Nutzen bezeichnet, der von der Maschine mit dem Sujet bedruckt wird. Danach kann der Bogen lackiert, kaschiert, perforiert, gestanzt, geschnitten beziehungsweise gefaltet werden.

Nach dem Drucken wird der Bogen auch als Rohbogen bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

MaterialBearbeiten

DimensionBearbeiten

Ein oft verdrucktes Material ist Papier. Entsprechend den maximal verarbeitbaren Papierformaten gibt es entsprechende Maschinenformate. Die Maschinenformate gehen von 35 cm × 50 cm (Format 00) bis 162 cm × 224 cm (Format 10). Die Dicke/Stärke der Bedruckstoffe geht von 0,02 mm bis 2,2 mm.

MasseBearbeiten

Die Bogenmasse ist das Produkt aus Bogenfläche und Flächengewicht, welche zwischen 25 Gramm (Dünndruckpapier) und 2500 Gramm (Stahlblech) pro Quadratmeter liegt.

HandhabungBearbeiten

UmschlagenBearbeiten

Einen Druckbogen so wenden, dass die Seitenmarke wechselt, die gleiche Seite jedoch an der Vordermarke bleibt (beispielsweise wie bei einem Buch die Seiten).

UmstülpenBearbeiten

Einen Druckbogen so wenden, dass die gleiche Seite an der Seitenmarke bleibt, die Vordermarke jedoch wendet (so wird beispielsweise bei der Bogenwendeeinrichtung der Bogen umstülpt).

BogenstapelBearbeiten

Die Bogen werden als Stapel transportiert (Stapeltransport).

  • Einen Stapel kann man wenden (mit einem Stapelwender). Oben ist dann unten.
  • Stapel kann man drehen. Dann steht die Hinterseite des Stapels vorn.

Ein Stapel wird oft auf einer Palette transportiert. Dabei steht der Stapel mittig und vorn bündig auf der Palette. Um einen Stapel ohne Anhalten der Maschine (NON-STOP) zu wechseln, ist eine Palette mit einer Nutenteilung nötig, die der Teilung der NON-STOP-Rechen in Bogenanleger und Bogenausleger entspricht.

QuellenBearbeiten

  1. Ökopol GmbH, B.A.U.M.-Consult GmbH: Branchengutachten Druckindustrie. Seite A25. April 1997