Blix (Zeitschrift)

Das Blix ist ein regionales, kostenloses Kultur- und Veranstaltungsmagazin, das seit April 2003[1] monatlich im Blix Verlag erscheint und in Oberschwaben weitreichende Verbreitung findet. Stammsitz des Verlages ist Aulendorf.

Blix
Blix Magazin-Logo
Beschreibung regionales Kultur- und Veranstaltungsmagazin
Verlag Blix Verlag GmbH & Co KG, Aulendorf
Erstausgabe 1. April 2003
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage 20.000 Exemplare
Chefredakteur Roland Reck
Herausgeber Roland Reck
Weblink www.blix.info
Artikelarchiv April 2003 ff.
ZDB 2191208-7

Chefredaktion und HerausgeberBearbeiten

Chefredakteur und Herausgeber des Blix-Magazins ist der Journalist Roland Reck. Reck war früherer Kreisredakteur bei der Schwäbischen Zeitung im Landkreis Biberach und wurde im Jahre 2002 gemeinsam mit dem 34 Jahre amtierenden Kreischef Gunther Dahinten wegen einer kritischen Berichterstattung über Landrat Peter Schneider gekündigt.[2][3]

Inhalte und ErscheinungsgebietBearbeiten

Neben Veranstaltungen und regionalen politischen Ereignissen liegt ein Schwerpunkt von Blix auf der Auseinandersetzung mit der Schwäbischen Zeitung.[4] Hierbei hat es sich das Magazin zur Aufgabe gemacht, Themen und Skandale, welche in der Schwäbischen Zeitung gar keine oder nur geringe Beachtung finden, durch eine ausführliche Berichterstattung überregional bekannt zu machen, um so eine Gegenöffentlichkeit herzustellen.

Im Gegensatz zur Schwäbischen Zeitung berichtete das Blix-Magazin beispielsweise ausführlich über die Trunkenheitsfahrten und eine Fahrerflucht des Bundestagsabgeordneten Andreas Schockenhoff, über die Zwangsräumung oberschwäbischer Bauernhöfe und über das politische Engagement Oswald Metzgers nach dessen Wechsel von den Grünen zur CDU.

Beiträge im „Blix“ werden großteils von der Redaktion selbst verfasst, es haben jedoch auch Leser die Möglichkeit, eigene Artikel einzureichen. Bei herausragenden Artikeln kommt es gelegentlich zu einer Zweitveröffentlichung in der unabhängigen Internet-Wochenzeitung Kontext: Wochenzeitung, die in Auszügen auch der taz-Wochenendausgabe Sonntaz beiliegt.[5][6]

Das Erscheinungsgebiet des Kultur- und Veranstaltungsmagazins umfasst heute den Raum von Friedrichshafen bis Ulm, konzentriert sich aber auf die Landkreise Ravensburg und Biberach.

In Oberschwaben stellt das Blix-Magazin die einzige nennenswerte Konkurrenz zur Schwäbischen Zeitung dar. Der Schwäbische Verlag (Herausgeber der Schwäbischen Zeitung) reagierte nach der Neuerscheinung des Blix-Magazins unmittelbar mit der Einführung des Veranstaltungsmagazin „akzent“ im selben Verbreitungsgebiet.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Blix: das Magazin für Oberschwaben. DNB 975201476.
  2. Dierk Andresen: Podiumsdiskussion und die Schwäbische Zeitung in Biberach – Ist der Ruf erst… (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive). In: weberberg.de, 2002 (online (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)).
  3. Editorial April 2003. In: blix.info. 28. September 2012, abgerufen am 25. Februar 2018 (PDF; 1,3 MB).
  4. Blix: SZ-Archiv (Memento vom 31. März 2014 im Internet Archive). In: blix.info, abgerufen am 25. Februar 2018 (online (Memento vom 31. März 2014 im Webarchiv archive.today)).
  5. Roland Reck: Gnadenlose Bank. In: Kontext Wochenzeitung. 4. Juli 2012, abgerufen am 25. Februar 2018 (online).
  6. Anna Hunger: Saubermänner im Glashaus. In: Kontext Wochenzeitung. 2. Oktober 2013, abgerufen am 25. Februar 2018 (online).