Hauptmenü öffnen
Bildschirmmaske unter dBASE III (1985). Nur in den invers (weiß) dargestellten Feldern können Daten eingegeben werden.

In einer EDV-Anlage gespeicherte Daten wurden mit Hilfe von Masken dargestellt und Daten in den Datenfeldern einer Maske erfasst. Der Begriff Bildschirmmaske wurde ab etwa 1995 durch Dialog ersetzt.

Die Verwendung des Wortes Maske kam daher, dass für den Anwender die Daten „maskiert“ wurden, er hatte nur Zugriff auf die Daten, die im aktuellen Kontext wichtig waren.

Bildschirmmasken wurden zumeist in Datenbanksystemen wie F&A (1985) und dBASE (zunächst unter DOS) eingesetzt. Später folgten andere Programme wie FoxPro. Viele DOS-Programme, zumeist Shareware wurden mit Clipper programmiert und waren oft mehrfarbig.

In früheren Bürorechnern der 1970er Jahre wurden Eingabemasken auf Terminals ähnlich dargestellt, jedoch ohne Inversdarstellung, sondern einfach eingerückt.[1][2] Eingesetzt wurden zumeist interne Programme der jeweiligen Hersteller, wie GOLEM und SESAM (beide Siemens).

Masken werden z. B. bei dBASE mittels eines Maskengenerators wie FORMS (Dateiendung .FRM) erstellt.

Früher wurden auf Großrechnern Masken meist direkt realisiert, insbesondere unter COBOL.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Bildschirmmaske – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nixdorf 8870 model 1 and 3 brochure
  2. Die Siemens-Systeme 7.500, 7.700 - Übersicht