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Behelfsbrücke vor der abgebauten und durch einen Neubau zu ersetzenden Hubbrücke in Schwaan
Straßenbahnzug auf einer ampelgesicherten Behelfs-Straßenbrücke in Zeebrugge, Belgien

Als Behelfsbrücke (auch Hilfsbrücke oder Notbrücke) wird eine Brücke bezeichnet, die nur vorübergehend für einen kürzeren Zeitraum errichtet wird. So werden wenn der normale Übergang einer Brücke z. B. wegen Bauarbeiten nicht möglich ist gelegentlich Behelfsbrücken errichtet, um Fußgängern und/oder Kraftfahrzeugen einen Übergang zu gewähren. In Einzelfällen werden oder wurden Behelfsbrücken auch dauerhaft eingesetzt, man spricht dann von Dauerbehelfsbrücken. Zur Errichtung von Behelfsbrücken können so genannte Brückengeräte verwendet werden, das sind meist vorgefertigte, einfach aufzubauende stählerne Fachwerküberbauten. Bezüglich der Unterbauten (z. B. Pfeiler) kommen dann häufig nicht wieder verwendbare einfache Konstruktionen zur Anwendung. Als Behelfsbrücke ist aber auch die Errichtung einer sonstigen einfachen Konstruktion, häufig aus Teilen von abgebrochenen Brücken möglich. Beim Neubau einer Brücke wird häufig die alte Brücke zur Seite hin verschoben und als Behelfsbrücke im Zuge der Umleitung verwendet.

Die ersten Behelfsbrücken wurden von Gustave Eiffel produziert.[1]

Typen von BrückengerätenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Temporary bridges – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Behelfsbrücke – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften Bd. 1, Stuttgart, Leipzig 1920, S. 360–362