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paschtunisch ملي عوامي ګوند
Urdu عوامی نيشنل پارٹی
Awami-Nationalpartei
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Partei­vorsitzende Bushra Gohar, Asfandyar Wali Khan, Afrasiab Khattak
General­sekretär Tajuddin Khan
Gründung 1986 durch Abdul Wali Khan
Haupt­sitz Zentralsekretariat in der Parlamentsloge Islamabads
Aus­richtung Demokratischer Sozialismus,
Paschtunischer Nationalismus,
Säkularismus
Farbe(n) rot
Parlamentssitze Senat:
6/104

Nationalversammlung:
2/342
Internationale Verbindungen Progressive Allianz
Website awaminationalparty.org

Die Awami-Nationalpartei (paschtunisch ملي عوامي ګوند, Urdu عوامی نيشنل پارٹی ʿAwāmī nīšonal pārṭī; Akronym ANP) ist eine pakistanische politische Partei,[1] die nach den letzten Wahlen 2013 zwei Sitze in der Nationalversammlung vertritt. Sie wurde 1986 durch Abdul Wali Khan gegründet, und ihr derzeitiger Vorsitzender ist Asfandyar Wali Khan, Enkel des Freiheitskämpfers Bacha Khan.

Als Teil des von der Pakistanischen Volkspartei und Muttahida-Qaumi-Bewegung geführten Regierungskabinetts wird die politische Position der Awami-Nationalpartei als links betrachtet; sie ist gegen den Extremismus und setzt sich für den Säkularismus, den demokratischen Sozialismus, eine Regierung des öffentlichen Sektors sowie wirtschaftliche Gleichheit ein.[2]

Die Awami-Nationalpartei ist die größte paschtunische Partei in Pakistan. Obwohl das Zentrum ihrer Wählerstimmen in den paschtunisch dominierten Gebieten in und um Khyber Pakhtunkhwa liegt, hat sie auch Hochburgen in den Provinzen Belutschistan und Sindh. Die Partei unterstützt freundschaftliche Beziehungen mit den benachbarten Staaten Afghanistan und Indien.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pakistan. In: The World Factbook. Central Intelligence Agency. Archiviert vom Original am 16. Juli 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cia.gov Abgerufen am 5. Januar 2013.
  2. Pakistan's 'Gandhi' party takes on Taliban, al Qaeda. Christian Science Monitor. 5. Mai 2008. Abgerufen am 9. Mai 2008.