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auto motor und sport

Deutsche Zeitschrift

auto motor und sport ist eine reichweitenstarke deutsche Automobil-Zeitschrift, die seit 1946 erscheint und im Verlag Motor Presse Stuttgart in Stuttgart produziert wird. Sie erscheint im 14-täglichen Rhythmus. Der Inhalt besteht hauptsächlich aus Test- und Fahrberichten von Pkw, Neuvorstellungen von Pkw sowie Reportagen aus den Bereichen Freizeit und Motorsport. Weitere Schwerpunkte sind die Themen Technik, Gebrauchtwagen, Verkehr und Umwelt sowie Wirtschaft.

auto motor und sport
Auto, Motor und Sport.svg
Beschreibung Special-Interest-Zeitschrift
Fachgebiet Automobile, Motorsport
Sprache Deutsch
Verlag Verlag Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG (Deutschland)
Erstausgabe Dezember 1946
Erscheinungsweise zweiwöchentlich
Verkaufte Auflage 341.924 Exemplare
(IVW 3/2018)
Verbreitete Auflage 345.702 Exemplare
(IVW 3/2018)
Reichweite 2,83 Mio. Leser
(Vorlage:AWA)
Chefredakteur Ralph Alex, Birgit Priemer, Jochen Knecht (Digital)
Weblink auto-motor-und-sport.de
ISSN (Print)

Chefredakteure sind Ralph Alex und Birgit Priemer.[1] Weitere Chefredakteure waren u. a. Jens Katemann, Ferdinand Simoneit und Klaus Westrup, vor allem aber Heinz-Ulrich Wieselmann (1950–1970) und Herausgeber Bernd Ostmann (1994–2012).[2] Bekannte Mitarbeiter waren bzw. sind Fritz B. Busch, Gert Hack, Norbert Haug, Frank Hofmann und Paul Simsa.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Zeitschrift erschien erstmals im Jahr 1946 unter dem Titel Das Auto und trug bis Ende 1950 den Untertitel Lkw – Motorrad – Sport (Eigenschreibweise: das AUTO – LKW * MOTORRAD * SPORT), wobei „Motorrad“ gegenüber „Lkw“ und „Sport“ zeitweilig fett hervorgehoben war. Mit Ausgabe 1/1951 entfiel am 1. Januar 1951 der Untertitel, bis er in Ausgabe 10/1951 am 21. April 1951 durch „Motor und Sport“ ersetzt wurde und den Titel erstmals zu Auto Motor und Sport ergänzte. Im Jahr darauf wurde der Untertitel mit eigener Hintergrundfläche optisch aufgewertet, blieb aber als solcher erkennbar.[3]

Die Schreibweise das AUTO – MOTOR UND SPORT auf zwei kleinen, sich überlappenden roten Flächen für Titel und Untertitel fand sich von Ausgabe 1/1952 am Neujahrstag 1952 bis Ausgabe 26/1962 an Weihnachten 1962 auf den Titelseiten und wurde mit Ausgabe 1/1963 am 12. Januar 1963 zur einheitlichen und bis heute nahezu unveränderten Schreibweise in Kleinbuchstaben ohne Untertitel auf rotem Hintergrund relaunched (siehe oben).[3]

Auch der wöchentliche Erscheinungstag änderte sich in der Geschichte des Magazins mehrmals: Das neue Heft gab es bis Dezember 1974 samstags, von 01/1975 bis 02/1986 mittwochs, von 03/1986 bis 06/1988 samstags, von 07/1988 bis 12/1997 freitags, von 01/1998 bis 12/2007 mittwochs und seit 01/2008 donnerstags.

In Deutschland wird auto motor und sport, die im vierten Quartal 2017 eine verbreitete Auflage von durchschnittlich 356.951 Heften hatte, auf dem freien Markt nur von Auto Bild übertroffen (533.931 Exemplare). Andere verbreitungsstarke Zeitschriften mit Schwerpunkt auf Mobilität existieren in Deutschland für die Mitglieder von Automobilclubs (ADAC Motorwelt: 13.737.445 Exemplare, ACE Lenkrad: 558.965 Exemplare).

Die Zeitschrift vergibt jährlich die Auszeichnung „Best Cars“, bei der unter allen Einsendungen der Leser drei aktuelle Autos verlost werden, und führt Imagebefragungen über die Hersteller bei den Lesern durch.

AuflagenstatistikBearbeiten

Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 32,7 Prozent gesunken.[4] Sie beträgt gegenwärtig 341.924 Exemplare.[5] Das entspricht einem Rückgang von 166.220 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 47,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]

 

Entwicklung der Abonnentenzahlen[7]

 

Webseite auto-motor-und-sport.deBearbeiten

auto motor und sport ist seit 1997 mit einem großen Online-Auftritt vertreten.[8] Neben sämtlichen Artikeln aus der Printausgabe und den Schwesterblättern gibt es auch zahlreiche eigenständig recherchierte Artikel, einen Gebrauchtwagenmarkt und umfangreiche Automarken-Übersicht mit Bildern, Tests und technischen Daten vieler in Deutschland erhältlichen Fahrzeuge seit 1985.[9] Im März 2011 verzeichnete das Portal 53,6 Mio. Seitenabrufe[10], im März 2015 erreichte auto motor und sport über 159 Mio. Seitenabrufe[11]. Im Februar 2018 wurde die Webseite 94,6 Mio. mal aufgerufen.

Fernsehsendung/FernsehsenderBearbeiten

 
auto motor sport Channel
 
AMS-Moderator auf dem Pariser Auto-Salon 2018

Bis 15. Juni 2009 lief die Sendung auto motor und sport tv im öffentlichen TV, zunächst bei VOX und später auf DMAX.[12] Seit dem 1. Juli 2009 betreibt ein Gemeinschaftsunternehmen der Motor Presse Stuttgart und des Medienunternehmers Jörg Schütte den Pay-TV-Sender auto motor und sport channel.[13]

Programmformate u. a.:

  • Cars’n’Stripes: Autoimporteur und Tuner Karl Geiger wird bei seiner täglichen Arbeit in seiner Firma GeigerCars begleitet
  • Drift: Rallye in Deutschland
  • Garagengold: Autosammler zeigen ihre Garageninhalte
  • Die Tester: Tests aktueller Auto-Modelle.

Technik-ProfiBearbeiten

Für die Ausbildung von Kfz-Mechatronikern erscheint in allen Ausgaben für Auszubildende und deren Lehrkräfte die Beilage Technik-Profi, in der Arbeitsschritte und neueste technische Entwicklungen erläutert und beschrieben werden. Außerdem werden Fachbegriffe erklärt und für die Abschlussprüfung relevante Inhalte in Form von Prüfungsfragen wiederholt. Die Texte sind von Fachleuten und Berufsschulpädagogen geschrieben und werden in vielen beruflichen Schulen zur Ergänzung des Unterrichts verwendet.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten