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Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr

Der Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr (AusbStp KpfmAbw) wurde am 1. Juli 2015 in Dienst gestellt[1] und ist in der Albkaserne in Stetten am kalten Markt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg stationiert. Der Ausbildungsstützpunkt ist eine Ausbildungseinrichtung des Ausbildungszentrums Pioniere. Er ist aus dem Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr (ZKpfmBesBw) entstanden. Der Ausbildungsstützpunkt ist innerhalb der Bundeswehr verantwortlich für Ausbildung und Einsatz im Bereich Kampfmittelbeseitigung.

Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr
— AusbStp KpfmAbw —
Verbandsabzeichen

Internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 1. Juli 2015
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Heer Heer
Typ Ausbildungseinrichtung des Heeres
Stärke 600
Unterstellung Verbandsabzeichen Ausbildungszentrum Pioniere
Standort Stetten am kalten Markt
Kommandeur
Leiter Oberst Jochen Gumprich

BeschreibungBearbeiten

Auftrag ist:

  • Bereitstellung Einsatzkräfte für Kampfmittelabwehr
  • lehrgangsgebundene Ausbildung für alle Kampfmittelabwehrkräfte der Bundeswehr

Die Dienststelle umfasst zirka 600 Soldaten. In der Einrichtung gibt es Kampfmittelabwehrfeldwebel- und Offiziere, die in Zweier-Teams arbeiten. Der Stützpunkt vereint Soldaten des Heeres, der Luftwaffe und der Marine aus ganz Deutschland. Zusätzlich sind dort Spürhunde mit Hundeführern stationiert, zudem arbeiten dort eine Psychologin und ein Sprachausbilder, damit die Kommunikation in multinationalen Einsätzen reibungslos funktioniert.

Die spezifische Ausbildung zum Kampfmittelabwehrsoldaten dauert mindestens 1 Jahr.

Spezialkräfte der Marine für insbesondere maritime Unterwasserkampfmittel wie Seeminen sind die Minentaucher.

GliederungBearbeiten

In der Zielstruktur soll sich der Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr wie folgt gliedern:

  • Stabszug
  • Übungszentrum
  • Dokumentation
  • Einsatzkompanie
  • VI. Inspektion Ausbildung
  • Bereich Versorgung

GeschichteBearbeiten

Das Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr wurde zum 1. Juli 2005 in Stetten am kalten Markt aufgestellt. Herangezogen wurden dazu die Kampfmittelbeseitigungskompanien 11 und 21 des Heeres, sowie Teile der Kampfmittelbeseitigungskompanien der Logistikbataillone 162, 172 und 462. Letztere wurden unter der Bezeichnung Kampfmittelbeseitigungskompanie 12, 13 und 14 dem Zentrum unterstellt und aus ihren bisherigen Standorten Putlos, Klietz und Baumholder bis 2008 nach Stetten am kalten Markt verlegt. Am 23. Januar 2007 erfolgte nach Herstellung der Einsatzbereitschaft die offizielle Indienststellung des Zentrums. Fachlich unterstand das Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr zunächst dem Streitkräfteunterstützungskommando.

Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr und Umgliederung zum HEER2011 wurde das Zentrum Mitte 2012 dem Kommandeur Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik unterstellt und wechselte somit von der Streitkräftebasis zum Heer. Zum 1. Juli 2015 wurde das Zentrum umgegliedert und als Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr neu aufgestellt.

KommandeureBearbeiten

Nr Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
1. Oberst Carsten Drümmer Juli 2015 September 2018[2]
2. Oberst Jochen Gumprich September 2018 laufend

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Indienststellung des Ausbildungsstützpunkts Kampfmittelabwehr
  2. GERD FEUERSTEIN: Wechsel an Spitze der Ausbildungsstützpunktes Kampfmittelabwehr der Bundeswehr: Abschied für Oberst Drümmer. In: https://www.suedkurier.de. 28. September 2018, abgerufen am 16. Dezember 2018.