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Ein Aufbodenkanal dient bei der Elektroinstallation der Aufnahme von elektrischen Leitungen unter dem später aufzubringenden Bodenbelag. Er wird vorwiegend in der Sanierung oder Renovierung eingesetzt.[1]

BeschreibungBearbeiten

Vorwiegend in Altbauten eingesetzt, dient der Aufbodenkanal der Aufnahme der unter dem fertigen Bodenbelag verlegten Leitungen. Der Aufbodenkanal wird vor dem Anbringen des Bodenbelags, wie beispielsweise Teppich-, Laminat- oder PVC-Bodenbelägen, auf dem Rohfußboden montiert. Durch die vereinfachte Verlegung des Aufbodenkanals sind Stemmarbeiten weitgehend überflüssig. Lediglich Wanddurchbrüche müssen getätigt werden, wenn der Kanal zwischen voneinander durch Wände getrennten Räumen verlegt wird. Der Aufbodenkanal ist direkt nach dem Aufbringen des Bodenbelages belast- und begehbar. Eventuelle Klebe- bzw. Aushärtzeiten des Fertigbelages müssen dabei jedoch berücksichtigt werden.[1]

ErweiterungsmöglichkeitenBearbeiten

Der Aufbodenkanal kann durch Geräteträger, welche auf ihm montiert werden, ergänzt werden. Diese dienen dazu, Anschlussmöglichkeiten wie beispielsweise Steckdosen zur Stromversorgung, Antennen-, Telefon, oder Netzwerkdosen zu installieren.[1]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Praxis Elektrotechnik. 13. Auflage. Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2015, ISBN 978-3-8085-3266-9, S. 43.