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Atelari
Bergquelle bei Atelari
Der Suco Atelari liegt im Südosten des Verwaltungsamts Laga. Der Ort Atelari liegt im Zentrum des Sucos.
Daten
Fläche 30,72 km²[1]
Einwohnerzahl 1.616 (2015)[1]
Chefe de Suco António Manuel Guterres
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Atelari 220
Auraba 126
Lauadae 204
Liarafa 62
Loilari 307
Nelu Uai 161
Samagata 112
Siguilaba 190
Sirimana 115
Uatalofo 119
Atelari (Osttimor)
Atelari
Atelari
Koordinaten: 8° 33′ S, 126° 42′ O

Atelari ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Laga (Gemeinde Baucau).

Der OrtBearbeiten

 
Kirche von Atelari

Der Ort Atelari liegt im Zentrum des Sucos, auf einer Meereshöhe von 403 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Catolica Atelari.[2]

Der SucoBearbeiten

Atelari
Orte Position[3] Höhe
Atelari 8° 33′ S, 126° 42′ O 403 m
Buadolo 8° 34′ S, 126° 41′ O 440 m
Lauadae 8° 33′ S, 126° 42′ O 403 m
Liarafa 8° 33′ S, 126° 43′ O 390 m
Loilari 8° 33′ S, 126° 42′ O 403 m
Nelu Uai 8° 34′ S, 126° 43′ O 748 m
Samagata 8° 34′ S, 126° 42′ O 521 m
Siguilaba 8° 32′ S, 126° 42′ O 390 m
Sirimana 8° 34′ S, 126° 43′ O 805 m
Uaraba 8° 31′ S, 126° 42′ O 280 m
Uatalofo 8° 33′ S, 126° 42′ O 403 m

In Atelari leben 1.616 Einwohner (2015), davon sind 815 Männer und 801 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 52,6 Einwohner/km². Im Suco gibt es 313 Haushalte.[1] Über 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Die restliche Bevölkerung spricht Tetum Prasa.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Atelari eine Fläche von 40,95 km².[5] Nun sind es 30,72 km².[1] Der Suco liegt im Südosten des Verwaltungsamts Laga. Nordöstlich liegt der Suco Tequinaumata und nördlich der Suco Sagadate. Im Osten grenzt Atelari an das Verwaltungsamt Luro (Gemeinde Lautém) mit seinem Suco Afabubu und im Süden an das Verwaltungsamt Baguia (Gemeinde Baucau) mit seinen Sucos Lavateri, Defawasi und Uacala. Im Westen des Sucos entspringt der Fluss Gomilafo, der zunächst einem Stück der Grenze zu Lavateri folgt, dann aber nach Norden schwenkt und den Suco durchquert, um weiter nach Sagadate zu fließen. Im Nordosten von Atelari entspringt der Liqueliu, in dem später der Gomifalo mündet. Der Liqueliu verlässt den Suco Richtung Norden. Beide Flüsse gehören zum System des Dasidara.[6]

Quer durch das Zentrum des Sucos führt eine Überlandstraße, von Nord nach Süd, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegen die Orte Atelari, Lauadae (Lavadae), Loilari, Uaraba und Buadolo. Östlich der Straße liegen die Dörfer Samagata, Uatalofo (Uatalolo), Siguilaba, Liarafa, Sirimana und Nelu Uai (Nelouai). Grundschulen gibt es in Atelari, Samagata und Loilari.[7]

Im Suco befinden sich die zehn Aldeias Atelari, Auraba, Lauadae, Liarafa, Loilari, Nelu Uai, Samagata, Siguilaba, Sirimana und Uatalofo.[8]

GeschichteBearbeiten

Ende 1979 befand sich in Atelari ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]

1980 kam in Atelari bei einem Gefecht das Mitglied des FRETILIN-Zentralkomitees Fernando Teles do Nascimento ums Leben.[10]

1999 wurde in Atelari ein Sammellager zur Demobilisierung der FALINTIL durch die Vereinten Nationen eingerichtet.[11]

Am 28. Juni 2015 wurde ein Soldat in Atelari von Mitgliedern des Konseilu Revolusionariu Maubere (KRM) angeschossen.[12]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Manuel Guterres zum Chefe de Suco gewählt[13] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[14]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Atelari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Atelari (tetum; PDF; 8,6 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 499 kB)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Originals vom 28. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Antero Benedito da Silva: Popular Socialist Democracy of the RDTL 1 1975-1978, 15. Mai 2012, abgerufen am 15. April 2019.
  11. CPLP: Biografia CEMFGA Timor-Leste, abgerufen am 22. M#ärz 2018.
  12. SAPO Notícias: Soldado ferido em tiroteio com elementos de grupo ilegal, 29. Juni 2015, abgerufen am 30. Juni 2015.
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  14. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM