Astrolabe Bay

Bucht in Papua-Neuguinea

Die Astrolabe Bay (deutsch „Astrolabebai“, „Astrolabe-Bai“) ist eine große Meeresbucht in der Bismarck-See vor der Nordküste Papua-Neuguineas und ein natürlicher Hafen für die Stadt Madang. Sie erstreckt sich vom Kap Iris im Süden bis zum Kap Croisilles im Norden. Sie wurde 1827 von Jules Dumont d’Urville entdeckt und nach seinem Schiff Astrolabe benannt. Dieses Schiff wurde seinerseits nach einem anderen benannt, der Astrolabe des verschollenen französischen Entdeckers Jean-François de La Pérouse. Das Astrolabium, nach dem die Schiffe benannt sind, ist ein Instrument zur Navigation auf See.

Astrolabe Bay
Astrolabebai (ehemaliger Name)
Gewässer Bismarcksee
Landmasse Neuguinea
Geographische Lage 5° 12′ S, 145° 32′ OKoordinaten: 5° 12′ S, 145° 32′ O
Astrolabe Bay (Papua-Neuguinea)
Astrolabe Bay
Breite ca. 40 km
Tiefe ca. 30 km
Zuflüsse Kabenau
Astrolabe Bai

Während der deutschen Kolonialzeit waren für Deutsch-Neuguinea Friedrich-Wilhelms-Hafen (Madang, Hauptverwaltungssitz der Neuguinea-Kompagnie), Konstantinhafen (eine weitere Station der Neuguinea-Kompagnie), Stephansort (Station der Astrolabekompanie) und Prinz Heinrichs-Hafen wichtige Orte an dieser Bucht.

In die Bucht mündet der Kabenau.