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Assyrer (Gegenwart)

ethnische Minderheit im Nahen Osten
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Assyrische Frau in Tell Tamer am Flusse Chabur spinnt Wolle. (1939)
Assyrische Familie in Mavana stellt auf traditionellem Wege Butter her.
Assyrisches Kind in traditioneller Kleidung

Assyrer sind eine Aramäisch[1][2][3] sprechende ethnische Minderheit im Nahen Osten.[4][5] Sie gehören ausschließlich dem syrischen Christentum an.[6] Ihre ursprünglichen Siedlungsgebiete liegen im nördlichen Irak, im nordöstlichen Syrien, in der südöstlichen Türkei und im nordwestlichen Iran.[7] Durch Auswanderung sind Assyrer heute auch in anderen Ländern verbreitet. Die Assyrer selbst sehen sich als die Nachfahren der antiken Assyrer und als indigenes Volk Mesopotamiens.[8] Nach anderer Ansicht bezieht sich die Bezeichnung einer heutigen Volksgruppe von syrischen Christen als Assyrer auf die Angehörigen der Assyrischen Kirche des Ostens, die unter Katholikos-Patriarch Mar Dinkha IV. als weltweit einzige Kirche katholischen Typs (neben protestantischen Gruppen) das „Assyrisch“ in ihren Namen aufgenommen hat (in der Metropolie von Indien gewöhnlich nicht benutzt). In einem weiteren Sinn werden als Assyrer alle Christen syrischer Tradition, d. h. einschließlich der assyrischen Altkalendarier (= Alte Kirche des Ostens unter Katholikos-Patriarch Addai II.), der Angehörigen der Chaldäisch-katholischen Kirche (ohne die Indischen „Thomaschristen“), manchmal auch der Syrisch-Orthodoxen Kirche und der Syrisch-Katholischen Kirche sowie protestantisch oder russisch-orthodox missionierte Gruppe assyrischer Christen bezeichnet. In der Summe werden die syrischen Christen auch „Aramäer“, „Assyro-Chaldäer“ und „Chaldo-Assyrer“ genannt. Im weitesten Sinn werden als Assyrer jene Christen bezeichnet, deren traditionelle Gottesdienstsprache das Aramäische ist, ohne Rücksicht auf ihre konfessionelle, staatliche oder sonstige Zugehörigkeit (und zum Teil gegen den erklärten Willen einzelner Gruppen und Kirchenleitungen). Entsprechend der Bezeichnung als „Syrer“ werden sie von den Arabern Suriani oder Aschuri'in und von den Persern Asuri und den Türken Süryani genannt.

SpracheBearbeiten

 
Das Vaterunser in Aramäischer Sprache

Ihre Sprache wird oft auch als Neu-Ostaramäisch[9] bezeichnet. Die Assyrer benutzen dabei folgende zwei Neu-Ostaramäische Dialekte: einerseits den West-Syrischen Surayt Dialekt (auch bekannt als Turoyo) andererseits den Ost-Syrischen Suret Dialekt. Gemäß Geoffrey Khan[10] sowie anderen Linguisten finden sich in den beiden Dialekten viele Spuren des Akkadischen. Eigensprachlich bezeichnen sich die Assyrer im West-Syrischen Dialekt als Suroye oder Suryoye und im Ost-Syrischen Dialekt als Suraye.

GeschichteBearbeiten

Die Bezeichnung einer heutigen Volksgruppe von Ostchristen als Assyrer soll für den Zeitraum seit mindestens 1612 belegt sein. In der Chronik der karmelitischen Mission in Persien (Chronicle of the Carmelites in Persia) benennt Papst Paul V. in einem Brief an den persischen Schah Abbas I. (1571–1629) vom 3. November 1612 die syrisch-orthodoxen Jakobiten als Assyrer.

“Those in particular who are called Assyrians or Jacobites and inhabit Isfahan will be compelled to sell their very children in order to pay the heavy tax you have imposed on them, unless You take pity on their misfortune”

„Besonders jene, welche Assyrer oder Jakobiten genannt werden und in Isfahan leben, werden gezwungen sein, ihre eigenen Kinder zu verkaufen, um die von Ihnen auferlegte Steuerlast bewältigen zu können, wenn Sie sich ihrer nicht erbarmen.“

Papst Paul V.: Brief vom 3. November 1612.[11]

In ihrem weitesten Sinn ist die Bezeichnung Assyrer meist gleichbedeutend mit dem Begriff Aramäer und nicht weniger umstritten als dieser Begriff. Die bestehende Konkurrenz der Namen führt zu Auseinandersetzungen, da sie auch politisch und konfessionell eingefärbt ist. Die Spaltung der syrischen Christenheit in rivalisierende Konfessionen und Kirchenorganisationen wird von einigen ihrer Angehörigen zugleich als Teilung des einen mesopotamischen Christenvolkes erlebt. Die Anstrengungen um dessen Einigung und Festigung zeigen in Heimat wie Diaspora ein breites, nicht immer spannungsfreies Spektrum von religiös-kirchlichen bis politisch-säkularen Initiativen. Die Benennung von Christen als Assyrer kann mit allgemein- oder kulturpolitischen Zielen einhergehen und mit unterschiedlichen Hypothesen über die ethnische Herkunft dieser Personengruppe verbunden sein, wie die Ableitung von den Assyrern des Altertums.

Im Schatten des Ersten Weltkriegs ereignete sich 1915 der Völkermord an den Armeniern. Dieser Völkermord war nicht nur gegen die Armenier gerichtet, sondern auch gegen die syrischen Christen bzw. Assyrer.[12][13] Die Angaben über die Anzahl der getöteten Syrer unterschiedlicher christlicher Konfessionen die der systematischen Verfolgung in Mesopotamien zum Opfer fielen schwanken von 100.000 bis 250.000.[14][15]

Nachdem Shimun XXI., Katholikos-Patriarch der Assyrischen Kirche des Ostens, im Ersten Weltkrieg ein Kriegsbündnis mit Russland geschlossen hatte, um die Unabhängigkeit der Assyrer-Stämme vom zerfallenden Osmanischen Reich zu erreichen, musste er mit zahlreichen Assyrern aus dem Gebiet von Hakkari in Südostanatolien zunächst in das Gebiet um Urmia (im Nordwesten des heutigen Iran) fliehen und, nach dem Rückzug der russischen Truppen von dort und dem Fall von Urmia, mit den Überlebenden 1918 in den Irak In den Kämpfen und Flüchtlingstrecks verloren Tausende ihr Leben (siehe auch Kapitel: Gegenwart). Die eine andere Politik verfolgende Chaldäisch-katholische Kirche mit Abraham Shimonaya wurde von den Ereignissen in Mitleidenschaft gezogen, konnte sich in ihren traditionellen Siedlungsgebieten jedoch weithin halten.

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Nach dem Krieg siedelte Großbritannien assyrische Flüchtlinge in den irakischen Städten Mosul und Kirkuk sowie bei Bagdad wieder an. Mehr noch, aus vertriebenen Assyrern gebildete Hilfstruppen, die Levi Rifles, halfen der britischen Armee und der Royal Air Force im Krieg, in der Hoffnung auf Wiedergründung eines autonomen assyrischen Staates in den alten Siedlungsgebieten oder deren Nähe. Als wichtigstes Anhängsel der britischen Mandatsmacht waren Assyrer nach der formalen Unabhängigkeit Iraks 1932 und dem Abbau der britischen Truppenpräsenz verstärkt der Verfolgung durch die muslimischen Völker Iraks ausgesetzt. Viele assyrische Familien flohen nach Syrien, wurden aber von der dortigen Mandatsmacht Frankreich wieder zurückgeschickt. Der zurückkehrende Flüchtlingszug wurde 1933 in Kirkuk von der irakischen Armee überfallen, hunderte Assyrer (auch Frauen und Kinder) getötet. Daraufhin kam es zu aufstandsähnlichen Unruhen in Mosul und Kirkuk, die Assyrer griffen zu den Waffen und griffen ihrerseits die irakischen Truppen an. Die irakische Armee unter ihrem Oberbefehlshaber Bakr Sidqī schlug in einer nationalistischen Kampagne den Aufstand im Sommer 1933 nieder, Großbritannien griff nicht ein. Die städtische arabische Bevölkerung begrüßte diese Abrechnung. Der Irak-Experte Sluglett gab jedoch zu bedenken, dass „die meisten (Assyrer), die 1933 in den gegen die gerichteten Operationen der Armee getötet wurden, Untergebene der Levies und nicht die Levies selbst“ waren. Der größte Erfolg der Armee sei im Grund ein Massaker an unbewaffneten Dorfbewohnern gewesen, die in der Polizeistation von Semile (Provinz Dahuk) Schutz gesucht hatten[16]. Seitdem befindet sich in Semile (Sumail) eine assyrische Märtyrerkirche, die an das Massaker von Semile erinnert.

Katholikos-Patriarch Shimun XXIII. der Assyrischen Kirche des Ostens und ein Teil der assyrischen Anführer forderten, unter anderem vor dem Völkerbund in Genf, ein geschlossenes Siedlungsgebiet für ihr Volk mit weitreichender Autonomie, kamen mit ihrer Forderung jedoch nicht durch. Der Patriarch musste mit seiner Familie den Irak verlassen, ließ sich in den USA nieder und konzentrierte sich schließlich auf seine kirchlichen Aufgaben.

GegenwartBearbeiten

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Die heutigen assyrischen Christen leben zumeist im Irak und Iran, in Syrien, im Libanon oder in der westlichen Diaspora (insbesondere in Europa und Amerika). Die ehemalige Sowjetunion zählte noch 1990 rund 26.000 ethnische Assyrer (russisch Assirijcy), die vorwiegend in den kaukasischen Republiken, sowie in Moskau und Leningrad (Sankt Petersburg) lebten. Diese nestorianischen und jakobitischen Assyrer stammen aus der Gegend um den Urmia-See im Iran, von wo aus sie wegen Verfolgung im 19. Jhr. ins Russische Reich, und nach dem 2. Weltkrieg in die Sowjetrepubliken emigrierten.[17][18]

In den alten Siedlungsgebieten in Hakkari und im Tur Abdin in der heutigen Türkei gibt es wegen starker Ab- und Auswanderung kaum noch syrische Christen. Doch im Nordirak, in der Ebene von Mosul und in der Region Bagdad sowie in Nordost-, Zentral-Syrien und drei Dörfern in der Umgebung von Damaskus, darunter Maalula, lebt noch immer eine große Anzahl.

In jüngster Zeit sind die Assyrer in ihrer Heimat wieder verstärkt in Konflikt mit den Kurden geraten. Kurdenführer Barzani hatte ihnen 1971 vorgeworfen, in Kirkuk die vom irakischen Regime forcierten Ansiedlungen von Arabern zu unterstützen, um die dortige Kurden zu unterminieren.[19] Seit den Siegen der US-Alliierten und kurdischer Hilfswilliger über das irakische Regime 1991 und 2003 klagen Assyrer in Kirkuk über eine Vertreibungspolitik der Kurden, die Kirkuk zur Hauptstadt ihrer autonomen Region machen wollen. Nach Angaben assyrischer politischer und gesellschaftlicher Organisationen sowie christlicher Kirchen leiden chaldo-assyrische Christen auch in der Ninive-Ebene (in der sie die Bevölkerungsmehrheit darstellen) und in der Stadt Mosul in der Provinz Ninawa unter ähnlichen Repressalien.

Der derzeitige Krieg im Irak macht nach Mitteilung chaldäisch-katholischer Bischöfe die dortige Lage der Christen immer bedrohlicher. Nach Schätzung des Weihbischofs Andreos Abouna sind von vormals 1,4 Millionen Christen nur noch 600.000 in ihrer irakischen Heimat verblieben. Erzbischof Louis Sako von Kirkuk teilte mit, lediglich im Kurdengebiet sei die Situation noch erträglich. „Es gibt dort Städte. in denen sich die Zahl der Christen innerhalb von drei Jahren verdoppelt hat“.[20] Der Anteil der Christen im Irak belief sich nach Schätzungen des CIA World Fact Book Mitte 2015 nur noch auf 0,8 %. Der ethnische Anteil der Turkmenen, Assyrer und weiterer Minderheiten an der Gesamtbevölkerung wird noch mit 5 % angegeben.[21]

Assyrische FlaggeBearbeiten

 
Die assyrische Flagge

Die assyrische Flagge hat ihren Ursprung in der Darstellung des assyrischen Sonnengottes Schamasch, auf der die Sonnenscheibe auf einem Altar steht. Der goldene Kreis in der Mitte stellt die Sonne dar, die mit ihren Flammen Hitze und Licht erzeugt um die Lebewesen der Erde aufrechtzuerhalten. Der Stern, der die Sonne umgibt, symbolisiert das Land, die hellblaue Farbe symbolisiert Gelassenheit. Die wogenden Streifen repräsentieren die drei Hauptflüsse des assyrischen Heimatlandes: der Tigris, der Euphrat und der große Zab. Die dunkelblauen Streifen stehen für den Euphrat. Der assyrische Name für den Euphrat ist „Frot“ oder „Prat“. Die roten Streifen stehen für Courage, Herrlichkeit und Stolz, sie repräsentieren den Tigris. Die weißen Linien zwischen diesen zwei großen Flüssen repräsentieren den großen Zab, die weiße Farbe symbolisiert Frieden. Einige interpretieren die roten weißen und blauen Streifen als die Wege, die die zerstreuten Assyrer zurück zu ihrem Heimatland ihrer Ahnen zurückführen werden.

Über der assyrischen Flagge ist der Gott der Assyrer Aschur aus vorchristlicher Zeit zu sehen.

Der assyrische AdlerBearbeiten

Die Assyrer führten früher auch den assyrischen Adler ein, welcher allerdings anstatt der Sonne den Kopf des assyrischen Gottes Assur zeigt. Sehr oft wird dabei im Hintergrund ein Stern dargestellt, was oft als „Geistiges Kreuz“ interpretiert wird und den Namen Jesu repräsentiert.

DiasporaBearbeiten

 
Syrisch-Orthodoxe Kathedrale St. Jakob von Nisibis in der Schwedischen Provinz Stockholms län

Aufgrund von Verfolgung, Repression und Unterdrückung in ihrer alten Heimat Mesopotamien, leben die meisten Assyrer heute in der westlichen Diaspora.[22] Nach Angaben der Assyrischen Konföderation von Europa leben 500.000 Assyrer in Westeuropa.[23][24] Wovon 135.000 Assyrer in Deutschland beheimatet sind.[25][26]Rund 100.000 Assyrer haben in Schweden eine neue Heimat gefunden.[27][28] Weitere Staaten mit einer assyrischen Gemeinde sind: Belgien[29], Frankreich[30], Schweiz[31], Niederlande[32], Vereinigtes Königreich[33], Dänemark[34] und Österreich[35]. Die Mehrheit der Europäer mit assyrischen Wurzeln gehört der Syrisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien an.[36] In den Vereinigten Staaten von Amerika leben heute über 120.000 Assyrer, viele von ihnen haben sich in der Metropolregion um Detroit niedergelassen.[37] Ab 1915 gab es auch eine assyrische Gemeinde in Aserbaidschan. Die meisten Assyrer in Aserbaidschan wurden 1949 in die Oblast Tomsk nach Russland zwangsumgesiedelt.[38]

MedienBearbeiten

Zu den Fernsehsendern, die sich an Assyrer richten und über Internet oder Satellit empfangbar sind, gehören: Assyria TV (Södertälje, Schweden), Suroyo TV (Södertälje, Schweden), Suryoyo Sat (Södertälje, Schweden), ANB Sat (San Jose, USA) und Ishtar TV (Ankawa, Irak).

Liste von Persönlichkeiten assyrischer VolkszugehörigkeitBearbeiten

Schauspieler und FilmschaffendeBearbeiten

SportlerBearbeiten

PolitikerBearbeiten

  • Erol Dora, türkischer Politiker, Abgeordneter und Anwalt, gewählt in der Provinz Mardin
  • Anna Eshoo, US-amerikanische Senatorin, Mitglied des US-Kongresses

Im Nahen OstenBearbeiten

Religiöse PersönlichkeitenBearbeiten

MusikerBearbeiten

Assyrische NationalistenBearbeiten

WissenschaftlerBearbeiten

SchriftstellerBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kenan Araz: Verfolgung, Flucht, Asyl. Flüchtlingsgespräche, Flüchtlingsinterviews mit Assyrern. Ars Una, Neuried 2001. ISBN 3-89391-110-3.
  • Burchard Brentjes: The Armenians, Assyrians and Kurds: Three Nations, one fate?. Richi Press, Campbell 1997, ISBN 0-9659623-1-8.
  • Michel Chevalier: Les montagnards chrétiens du Hakkâri et du Kurdistan septentrional. Dépt. de Géographie de l'Univ. de Paris-Sorbonne, Paris 1985, ISBN 2-901165-13-3.
  • H. Chick: A Chronicle of the Carmelites in Persia. 2 Bände, London 1939.
  • James Farwell Coakley: The Church of the East and the Church of England. Clarendon Press, Oxford 1992. ISBN 0-19-826744-4.
  • Wolfgang Gockel: Irak. Sumerische Tempel, Babylons Paläste und heilige Stätten des Islam im Zweistromland. Dumont Kunst-Reiseführer. Du Mont, Köln 2001. ISBN 3-7701-4949-1.
  • Augin Kurt Haninke: The Heirs of Patriarch Shaker. Nineveh Press, 2018, ISBN 978-91-984100-7-5
  • Svante Lundgren: Die Assyrer: Von Ninive bis Gütersloh Lit Verlag, Münster 2016, ISBN 9783643132567
  • Abrohom Mirza: Dokumentation über Ermordungen und Verfolgungen der assyrischen Christen in der Türkei 1976-2007. ADO, Frauenfeld 2007, ISBN 3-931358-12-7.
  • P.& M. Sluglett: Der Irak seit 1958 – von der Revolution zur Diktatur. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-518-11661-4.
  • Salâhi R. Sonyel: The Assyrians Of Turkey Victims Of Major Power Policy. Türk Tarih Kurumu, Ankara 2001, ISBN 975-16-1296-9.
  • Gabriele Yonan: Assyrer heute. Gesellschaft für bedrohte Völker, Hamburg 1978, ISBN 3-922197-00-0.
  • Gabriele Yonan: Ein vergessener Holocaust, Die Vernichtung der christlichen Assyrer in der Türkei. Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen 1989. ISBN 3-922197-25-6.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Shabo Talay: Šlomo Surayt: Ein Einführungskurs ins Surayt-Aramäische (Turoyo). Shabo Talay, 2017, abgerufen am 1. November 2019 (deutsch).
  2. Shlemon Yonan, Annelore Hermes, Gernot Wiessner: Assyrer - Christliche Minderheit im Nahen Osten. Gesellschaft für bedrohte Völker, 22. April 2005, abgerufen am 1. November 2019 (deutsch).
  3. Svante Lundgren: Die Assyrer: von Ninive bis Gütersloh. Hrsg.: LIT, 2015. LIT Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-643-13256-7, S. 176.
  4. Auswärtiges Amt: Auswärtiges Amt - Armenien. In: Auswärtiges Amt DE. (auswaertiges-amt.de [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  5. Sharo Ibrahim Garip: Ethnische Konflikte im Vergleich: Baskenland - Kurdistan. LIT Verlag Münster, 2013, ISBN 978-3-643-90325-9 (google.com [abgerufen am 10. Oktober 2018]).
  6. Shlemon Yonan, Annelore Hermes, Gernot Wiessner: Assyrer – Christliche Minderheit im Nahen Osten. Gesellschaft für bedrohte Völker, 22. April 2005
  7. Sargon Donabed: Reforging a Forgotten History: Iraq and the Assyrians in the Twentieth Century. Edinburgh University Press, 2015, ISBN 978-0-7486-8605-6 (google.de [abgerufen am 23. Februar 2019]).
  8. Hans-Joachim Löwer: Mit Feuer und Schwert: Wie Christen heute im Nahen Osten verfolgt werden. Styriabooks, 2016, ISBN 978-3-99040-422-5 (google.com [abgerufen am 11. Oktober 2018]).
  9. Shabo Talay: Šlomo Surayt: ein Einführungskurs ins Surayt-Aramäische (Turoyo). Hrsg.: Shabo Talay. Bar Habraeus Verlag, Glane 2017, ISBN 978-90-5047-065-0, S. 2 (fu-berlin.de [PDF; abgerufen am 10. Februar 2019]).
  10. Lundgren Svante: Die Assyrer von Ninive bis Gütersloh. Lit Verlag, Berlin, ISBN 9783643132567
  11. H. Chick: A Chronicle of the Carmelites in Persia. London 1939, S. 100.
  12. Susanne Güsten: Völkermord: Das Jahr des Schwertes. In: Die Zeit. 18. April 2015, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 27. Oktober 2019]).
  13. Langer Kampf um das Gedenken. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  14. Martin Tamcke: Der Genozid an den Assyrern/Nestorianern. In: Tessa Hofmann (Hrsg.): Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich. 1912–1922. Lit, Münster 2004, ISBN 3-8258-7823-6. S. 103–118, hier: S. 110 f. (PDF).
  15. Hannibal Travis: The Assyrian Genozid. A Talo of Oblivion and Denial. In: Rene Lemarchand (Hrsg.): Forgotten Genocides. Oblivion, Denial, and Memory. University of Pennsylvania Press, Philadelphia 2011, ISBN 978-0-8122-0438-4, S. 123–136, hier: S. 127.
  16. P.& M. Sluglett: Der Irak seit 1958 – von der Revolution zur Diktatur. Suhrkamp, Frankfurt 1991, S. 25 u. 295f, ISBN 3-518-11661-4
  17. Heinz-Gerhard Zimpel: Lexikon der Weltbevölkerung. Nikol Verlag, Hamburg 1997, S. 43, ISBN 3-933203-84-8
  18. Rudolf A. Mark: Die Völker der Sowjetunion. Westdeutscher Verlag, Opladen 1989, S. 41, ISBN 3-531-12075-1
  19. Le Monde, 25. Mai 1971
  20. Christ in der Gegenwart Freiburg 2006, 58. Jahrgang, S. 370. ISSN 0170-5148
  21. Iraq in the CIA World Factbook, abgerufen am 30. Dezember 2015
  22. Frank Nordhausen: Erstmals seit 1923 erhalten aramäische Christen in der Türkei eine neue Kirche | NZZ. 18. August 2019, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. September 2019]).
  23. ABOUT. Abgerufen am 17. September 2019 (englisch).
  24. Assyrische Interessenvertretung gegründet - Verbund eines vertriebenen Volkes. Abgerufen am 17. September 2019.
  25. Schweden: Hohes Interesse an syrisch-orthodoxem Weltjugendtreffen - Vatican News. 13. August 2019, abgerufen am 17. September 2019.
  26. Ein ganz besonderer Festtag in der Basilika von Benediktbeuern. 14. August 2019, abgerufen am 17. September 2019.
  27. Rettung aus Not: Schweden hilft verfolgten Christen aus Syrien. 10. Oktober 2014, abgerufen am 17. September 2019.
  28. Sabine Berking: Karl-Markus Gauß: Die fröhlichen Untergeher von Roana: Die Frau als Wörterbuch. Frankfurter Allgemeine, 28. März 2009
  29. Denkmal in Belgien erinnert an die assyrischen Opfer des Völkermordes von 1915. 5. August 2013, abgerufen am 17. September 2019.
  30. Assyrer gründen nationalen Verband in Frankreich. 10. Februar 2018, abgerufen am 17. September 2019.
  31. Treffen zwischen Bundesrat Alain Berset und dem syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Ephrem II Karim. Abgerufen am 17. September 2019.
  32. Tobias Müller: Integrationsdebatte in den Niederlanden: Partei für Ali und Jan. In: Die Tageszeitung: taz. 10. Juni 2016, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 17. September 2019]).
  33. Katia Youssef: Assyrians in the UK. Abgerufen am 7. November 2019 (englisch).
  34. Assyrians in Denmark – Assyrian Media in Denmark. Abgerufen am 7. November 2019 (da-DK).
  35. Die christlichen Assyrer zu Wien. 31. März 2012, abgerufen am 17. September 2019.
  36. Das Christentum- Die syrisch-orthodoxe Kirche. Abgerufen am 17. September 2019.
  37. Finanz und Wirtschaft: Minderheiten. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  38. Samir Hasanov: Assyrer im muslimischen Aserbaidschan. masimovasif.net, 16. Dezember 2016