Apian-Gymnasium

Schule in Ingolstadt

Das Apian-Gymnasium ist eine weiterführende Schule in Ingolstadt. Es entstand 1972 durch Ausgliederung aus dem Christoph-Scheiner-Gymnasium. Die Schule ist nach den Ingolstädter Professoren Peter (1495–1552) und Philipp Apian (1531–1589) benannt und hat derzeit etwa 1160 Schülerinnen und Schüler. Diese werden von ca. 100 Lehrerinnen und Lehrern betreut. Das Gymnasium war zunächst in der Hohen Schule im Stadtzentrum untergebracht und ist seit der Errichtung des Neubaus an der Maximilianstraße in den Jahren 1974–1978 nach Plänen des Architekten Erhard Fischer das einzige Gymnasium Ingolstadts außerhalb der Altstadt.

Apian-Gymnasium
Apian Gymnasium.JPG
Schulform Gymnasium
Schulnummer 0371
Gründung 1972
Adresse

Maximilianstraße 25a

Ort Ingolstadt
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 44′ 41″ N, 11° 25′ 21″ OKoordinaten: 48° 44′ 41″ N, 11° 25′ 21″ O
Schüler 1110[1]
Lehrkräfte 88[1]
Leitung Alfred Stockmeier[2]
Website www.apian.de

AusbildungsrichtungenBearbeiten

Es umfasst einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig mit Englisch als erster und Französisch oder Latein als zweiter Fremdsprache mit den Fächerschwerpunkten Mathematik, Physik und Chemie, den wirtschaftlichen Zweig mit Englisch als erster, Latein oder Französisch als zweiter Fremdsprache und Wirtschaft und Recht als weiterem Hauptfach ab der 9. Klasse mit den Fächerschwerpunkten Wirtschaft und Rechnungswesen/Wirtschaftsinformatik, sowie den sprachlichen Zweig mit Englisch als erster, Latein oder Französisch als zweiter und Spanisch als dritter Fremdsprache.

Förderung der NaturwissenschaftenBearbeiten

Das Gymnasium zeichnet sich durch rege Förderung der Naturwissenschaften aus, so stellt es seit Jahren bayernweit die meisten Anmeldungen beim Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren und unterhält eine an deutschen Schulen einmalig große Sammlung von lebenden Tieren zu Unterrichtszwecken (Vivarium). Es sind darin mehr als 60 Arten vertreten, die zum Teil außer an dieser Schule nur noch in wenigen großen Zoos gehalten werden, etwa die Ameise Azteca, das größte an Land lebende Krebstier, der Palmendieb oder die vom Aussterben bedrohten mexikanischen Axolotl.

Der Querdenker-Erfinderclub, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, gehört zu den renommiertesten in Deutschland.

Die Schule ist eines von acht bayerischen Gymnasien, die vom Kultusministerium für den Modellversuch Center of Excellence – Zentrum für Schulqualität der Stiftung Bildungspakt Bayern ausgewählt wurden. Im Rahmen dieses Projekts werden unter dem Motto Naturwissenschaften – erleben und kommunizieren innovative didaktische Konzepte entwickelt, erprobt und in Fortbildungen an Lehrer weitergegeben.

BesonderheitenBearbeiten

Im naturwissenschaftlichen Trakt der Schule befindet sich die Abteilung „Apian-Forscher“, hier können junge Schüler (auch von Grundschulen) erste Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen Experimenten sammeln.

Die offene Ganztagsschule arbeitet mit Lerntutoren zur Hausaufgabenbegleitung.

Im Keller der Schule befindet sich das wahrscheinlich größte, von Schülern unterhaltene Eisenbahnmuseum mit Modelleisenbahnen.

Das Gymnasium ist Sport-Stützpunkt für die Sportarten Tennis, Fußball, Triathlon und Schwimmen.

Bekannte Absolventen und LehrerBearbeiten

Absolventen
Lehrer
  • Werner Karl, promovierter Historiker mit Beiträgen zur Regionalgeschichte
  • Manfred Schuhmann, ehemaliges Mitglied des bayerischen Landtags (SPD)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Apian-Gymnasium Ingolstadt. In: km.bayern.de. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, abgerufen am 25. September 2020.
  2. Schulleitung. In: www.apian.de. Abgerufen am 25. September 2020.
  3. Berufe ehemalige Apianer (Memento vom 25. Oktober 2014 im Internet Archive) Beitrag im Journalismus-Projekt des Apian-Gymnasiums, 2011, abgerufen am 29. März 2021.