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Anton Greven, (* 16. März 1793 in Köln; † 3. März 1870 ebenda) war Gründer des Greven’s Adreßbuch-Verlages und des Greven Verlag Köln.

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LebenBearbeiten

Anton Greven, Sohn eines Beamten, trat im Jahr 1807 in den Dienst der Verwaltung der Stadt Köln unter französischer Herrschaft und wurde 1815 in den preußischen Staatsdienst übernommen, wo er in der preußischen Polizeiverwaltung, Leiter des Pass- und Fremdenwesens wurde.[1] Zwei Jahre später wurde Anton Greven erster Polizeisekretär im städtischen Polizeipräsidium, wo er für die Fremdenregistrierung zuständig war.

 
Familiengrabstätte Greven (April 2018)

1827 gründete er den Greven Verlag in Köln. Als erstes Verlagsobjekt erschien seit dem 1. Januar 1828 täglich das Fremden-Blatt der Stadt Köln. Es folgten neben einer Tageszeitung und dem ersten Kölner Adressbuch hauptsächlich zeitgeschichtliche Werke. Hauptgeschäft des Verlages war die Herausgabe der Kölner Adressbücher, in welche im Laufe der Jahre auch Telefonnummern aufgenommen wurden.

Mit seiner Ehefrau Elisabeth bekam Anton Greven zwölf Kinder, von denen fünf bereits im Kindesalter starben. Sein ältester Sohn Johann Wilhelm Greven übernahm noch zu dessen Lebzeiten die Verlagsgeschäfte von seinem Vater.

Anton Greven starb am 3. März 1870. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Melaten-Friedhof (Lit. R, zwischen Lit. B+C; vormals: Lit. O).[2]

LiteraturBearbeiten

  • Soénius, Ulrich S., Wilhelm, Jürgen (2007) Kölner Personen-Lexikon. Greven Verlag Köln
  • Wilhelm, Jürgen (2009) Das große Köln Lexikon. Greven Verlag Köln

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eduard Prüssen (Linolschnitte), Werner Schäfke und Günter Henne (Texte): Kölner Köpfe. 1. Auflage. Univ.- und Stadtbibliothek, Köln 2010, ISBN 978-3-931596-53-8, S. 74.
  2. Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: Melaten – Kölner Gräber und Geschichte. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 47

WeblinksBearbeiten