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analyse & kritik

deutsche Monatszeitung
Dieser Artikel behandelt die politische Zeitschrift. Für die soziologische Zeitschrift siehe Analyse & Kritik.

Die Monatszeitung ak – analyse & kritik (ak) mit dem Untertitel Zeitung für linke Debatte und Praxis erscheint in Hamburg. Als Zeitung der außerparlamentarischen Undogmatischen Linken ist sie eine Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet mit mehr als 600 Ausgaben.

analyse & kritik
Logo von Analyse & kritik
Beschreibung politische Zeitung
Fachgebiet politische Bildung, soziale Bewegungen
Sprache deutsch
Verlag a.k.i Verlag für analyse, kritik und information GmbH (Deutschland)
Erstausgabe 1992
Erscheinungsweise Monatlich
Verkaufte Auflage 4500 Exemplare
Herausgeber Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V.
Weblink www.akweb.de
ISSN 0945-1153

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Sie ging 1992 aus der Zeitung Arbeiterkampf (AK) des Kommunistischen Bundes (KB) hervor, als nach der Auflösung des in zwei Strömungen gespaltenen KB die gemeinsame Weiterführung des AK durch beide Strömungen mit der Gründung der Zeitschrift Bahamas durch die Minderheitsströmung beendet wurde.

Die von der ehemaligen KB-Mehrheit herausgegebene neue ak verfolgte zunächst eine PDS-freundliche Orientierung. Ab Mitte der 1990er Jahre − einige frühere Angehörige der Redaktion übernahmen Positionen in der PDS und ihrem publizistischen Umfeld − erfolgte eine Verjüngung mit Personen ohne KB-Hintergrund.

Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens[1] im Dezember 2011 erschien die Zeitung in einem grundlegenden Relaunch.

Herausgeber von ak ist heute der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V. Die Auflage liegt bei 4500 Exemplaren,[2] davon rund 3000 im Abonnement.[3] Aufgrund einer Sommerpause erscheint sie elfmal im Jahr. Im November 2005 erschien die 500. Ausgabe der ak, am 16. Dezember 2014 die 600ste. Die aktuelle Seitenzahl beträgt 36, die Ausgabe vor der Sommerpause umfasst 40 Seiten. Der Redaktion gehören derzeit (Stand Oktober 2017) acht Personen an.

InhalteBearbeiten

ak bezieht sich als pluralistisches Debattenorgan in erster Linie auf soziale Bewegungen. Im Sinne eines „interventionistischen“ Selbstverständnisses wird eine kritische Einflussnahme auf Parteipolitik (Die Linke) in den meisten Diskussionsbeiträgen befürwortet, jedoch stets ausgehend von einem institutionenkritischen Primat des Sozialen. Die Redaktion der ak ist Mitglied in der Interventionistischen Linken.

Zu den vom alten Arbeiterkampf übernommenen Traditionen gehört die internationale Berichterstattung. Hinzugekommen sind neue Themenbereiche wie Biopolitik.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tom Strohschneider: Der Arbeiterkampf geht weiter, Kollegen! In: Der Freitag, 23. November 2011.
  2. analyse & kritik Nr. 631, 17. Oktober 2017, S. 18.
  3. analyse & kritik Nr. 601, S. 12.