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analyse & kritik

deutsche Monatszeitung
(Weitergeleitet von Analyse+kritik)

Die Monatszeitung ak – analyse & kritik (ak) mit dem Untertitel Zeitung für linke Debatte und Praxis erscheint in Hamburg. Sie erscheint elf Mal im Jahr, außer im Juli. Herausgeber ist der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V. Erscheinungsort ist Hamburg. Bis Ende 2018 wurden insgesamt 644 Ausgaben produziert.

analyse & kritik
Logo von Analyse & kritik
Beschreibung politische Zeitung
Fachgebiet politische Bildung, soziale Bewegungen
Sprache Deutsch
Verlag a.k.i Verlag für analyse, kritik und information GmbH (Deutschland)
Erstausgabe 1992
Erscheinungsweise Monatlich
Verkaufte Auflage 5400 Exemplare
Herausgeber Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e. V.
Weblink www.akweb.de
ISSN
ZDB 1189993-1

GeschichteBearbeiten

ak– analyse&kritik ist Nachfolgerin des Arbeiterkampf (AK), der Zeitung des Kommunistischen Bundes (KB). Der AK erschien erstmals im Dezember 1971. Als der KB sich 1991 auflöste, blieb die Zeitung erhalten. Etwas mehr als ein Jahr lang, bis Sommer 1992, wurde sie als „Dach-AK“ von den beiden KB-Strömungen, der Mehrheit und der Minderheit, gemeinsam produziert. Ab August 1992 (Nr. 345) war die ehemalige KB-Mehrheit alleinige Herausgeberin, und die Zeitung erhielt ihren bis heute gültigen Namen: ak – analyse&kritik. Ende 1999 übernahm der Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V. die Herausgeberschaft.

InhalteBearbeiten

Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens[1] im Dezember 2011 erhielt die Zeitung (ak 566) ein neues Gesicht. Seitdem besteht sie aus vier „Büchern“: Politik, Thema, Bewegung, Gesellschaft. Thematische Rubriken sind Aktion, Deutschland, Diskussion, Gender, Geschichte, International, Kultur, Rechte und Wirtschaft & Soziales.

Die linke Debatte nimmt in ak breiten Raum ein. ak bringt Beiträge aus marxistischer, feministischer, linksradikaler oder auch reformerischer Sicht. Sie berichtet über soziale Bewegungen und stellt an diese kritische Fragen. Antifaschistische und antirassistische Themen werden regelmäßig behandelt. Jede Ausgabe hat einen drei bis fünf Seiten umfassenden Schwerpunkt. Die Schwerpunktthemen 2018 waren: Imperiale Lebensweise; Black HistoryMonth; 1968; China; Sexarbeit; Fußball-WM; Lagersystem; Solidarität; Klima; Novemberrevolution; Über den Wolken. Hinzu kommen Artikelserien. Die letzte Serie erschien 2018 als Buch.[2]

Das ak-ProjektBearbeiten

Die Redaktion besteht (Stand Juni 2019) aus neun Personen[3]. Hinzu kommen Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Grafik, Layout, Korrekturlesen, Technik, Buchhaltung und Vertrieb.  Insgesamt schrieben in den vergangenen vier Jahren über 350 Autor*innen aus dem In- und Ausland für ak. Die Redaktion ist politisch der Interventionistischen Linken sowie zahlreichen Bewegungen und Basisorganisierungen solidarisch verbunden.[4] Für jede Ausgabe gilt eine Frauenquote: Derzeit sollen mindestens 35 Prozent der Texte von Frauen geschrieben werden. Seit Dezember 2012 galt eine Quote von 30 Prozent.[5]

Umfang, Beilagen, AuflageBearbeiten

ak hat 36 Seiten im Berliner Format. In unregelmäßigen Abständen ist der Zeitung eine Broschüre beigelegt, in der überwiegend bereits erschienene ak-Artikel zu einem Thema nachgedruckt sind. In den vergangene Jahren waren das: Critical Whiteness. Debatte um antirassistische Politik und nicht diskriminierende Sprache; Kampf um Kurdistan. Der Aufstieg des Islamischen Staates und das Revival des linken Internationalismus; Was tun gegen die AfD? Zehn Vorschläge wie der rechte Vormarsch gestoppt werden könnte. Im Winter 2017/18 erschien: Hetzen und Jammern. Wie rechte Normalisierung funktioniert und wie Gegenstrategien aussehen könnten. Die Broschüren werden auch gesondert über den aki-Verlag vertrieben.

ak hat (Stand August 2019) eine Auflage von 5.400 Exemplaren[6]. Die meisten davon gehen an Abonnent*innen. Der Rest wird vor allem über linke Buchhandlungen und Bahnhofsbuchhandlungen vertrieben.

WebsiteBearbeiten

Nach der noch laufenden Modernisierung der Website sollen auch alle Artikel aus dem ak-Archiv zugänglich sein.[7] Derzeit sind jeweils nur einige Artikel der aktuellen Ausgabe online. Im September 2019 wurde eine Crowd-Funding-Kampagne von der Redaktion ins Leben gerufen, mit der die Neugestaltung der Website finanziert werden soll.[8]

VeröffentlichungBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Michael Steffen: Geschichten vom Trüffelschwein. Politik und Organisation des Kommunistischen Bundes 1971 bis 1991. Assoziation A, Berlin 2002, ISBN 3-935936-07-9 (Dissertation an der Universität Marburg, Download, PDF, 20,5 MB)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tom Strohschneider: Der Arbeiterkampf geht weiter, Kollegen! In: Der Freitag, 23. November 2011.
  2. Sebastian Friedrich/Redaktion analyse & kritik (Hg.): Neue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus. Bertz+ Fischer, Berlin 2018, ISBN 978-3-86505-752-5. Verlagsanzeige mit Leseprobe.
  3. ak 650. S. 18.
  4. ak Homepage - Wir über uns. Abgerufen am 11. Juli 2019.
  5. Sichtbarmachung männlicher Strukturen. Abgerufen am 1. September 2019.
  6. ak, Nr. 651, 20. August 2019, S. 18
  7. ak, Nr. 651, 20. August 2019, S. 2
  8. Sebastian Bähr: Selbstverwaltet ins Internet. 15. September 2019, abgerufen am 16. September 2019.