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Amt Windeck 1789

Das Amt Windeck ist ein seit 1250 bestehender früherer Verwaltungsbereich des Herzogtums Berg. Sein Verwaltungszentrum war zuerst Burg Windeck.

GeschichteBearbeiten

Verwaltungssitz war ab 1250 die Burg Windeck. Zum Amt gehörten die Kirchspiele Much, Dattenfeld, Waldbröl, Morsbach, Rosbach und Leuscheid.

Das Amt Windeck grenzte im Westen an die Ämter Steinbach und Blankenberg und war durch die Reichsherrschaft Homburg in zwei Gebiete geteilt. Alleine im Norden lag das Kirchspiel Much, im Osten lagen die Kirchspiele Dattenfeld, Waldbröl, Morsbach, Rosbach und Leuscheid und der Reichshof Eckenhagen.

Der Mathematiker Erich Philipp Ploennies schrieb in seinem Werk Topographia Ducatus Montani 1715 über das Amt Windeck: „Dieses Ambt, obgleich darinnen mehrentheils Haber wächßt, ist jedoch gut, weilen die Leut darin fleißig und mit Viehzucht und Handel den Mangel zu ersezzen suchen.“ (S. 102)

Johann Adolph Saur, 1675 bis 1705 Schultheiß in Much, kaufte 1684 Burg Overbach und war 1694 bis 1700 Verwalter des Amtes Windeck. Von 1776 bis 1794 war Freiherr Gerhard Johann Wilhelm von Mirbach Amtmann, bis 1806 Moritz Freiherr von Graugreben. Eigentliche Verwalter waren die Landdinger Johann Andreas Paschalis Joesten (1774 bis 1796) und bis 1796 dessen Bruder Heinrich Joseph Joesten. Das Amt Windeck hatte neben dem Hochgericht drei Untergerichte in Much, Eckenhagen und Morsbach. 1806 erfolgte eine Umstrukturierung.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  • Karl Schröder: Zwischen französischer Revolution und Preußens Gloria, Heimatverein Eitorf, 1989.