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alstria office REIT-AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A0LD2U1
Gründung 2006
Sitz Hamburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung
Mitarbeiterzahl 149 (2018)[1]
Umsatz 193,2 Mio. Euro (2018)[1]
Branche Immobilienwirtschaft
Website www.alstria.de
Stand: 31. Dezember 2018

Die alstria office REIT-AG mit Sitz in Hamburg ist ein börsennotiertes Immobilienunternehmen in der Rechtsform eines Real-Estate-Investment-Trust (REIT). Das Unternehmen kauft, besitzt und verwaltet deutsche Büro- und Gewerbeimmobilien. Der Konzern wurde im Januar 2006 gegründet und im Oktober 2007 als erstes Unternehmen in Deutschland in eine Real-Estate-Investment-Trust-Aktiengesellschaft (REIT-AG) nach deutschem Recht umgewandelt. Zum 24. September 2018 wurde das Unternehmen in den MDAX aufgenommen.[2]

Inhaltsverzeichnis

ImmobilienbestandBearbeiten

Über Immobilienbestände verfügt das Unternehmen insbesondere in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Die Grundlage des Geschäftsmodells ist das langfristig orientierte Management des Immobilienportfolios, welches durch Zukäufe gewachsen ist. 2016 verfügte Alstria über einen Bestand von 108 Gebäuden mit einer Nutzfläche von 1,5 Mio. m² und einem Zeitwert von 3,0 Mrd. Euro. Die wichtigsten Mieter sind die Stadt Hamburg (13 %), Daimler (12 %) und die Deutsche Telekom (10 %). Alstria sieht insgesamt zehn Mieter als sogenannte "Top-10-Mieter", die zusammen rund 50 Prozent der Mieterträge generieren.[3][4]

Neben der langfristigen Vermietung von Büroflächen ist die aktive Entwicklung von Immobilien Bestandteil des Geschäftsmodells. Mit dem Bieberhaus und der Alten Post und der Kaisergalerie in Hamburg wurden mehrere historische Gebäude saniert, 2017 erfolgt die Modernisierung des Wehrhahn Centers in Düsseldorf. Neben den Geschäftsberichten veröffentlicht Alstria jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht.[5]

Anfang 2016 übernahm alstria den Wettbewerber Deutsche Office über einen Aktientausch zu 100 %, was im Zuge von Abwertungen von DO-Immobilien zu einem Konzernverlust für 2015 führte.[6]

FinanzkennzahlenBearbeiten

Geschäftsjahr Umsatz
in Mio
Konzernergebnis
in Mio €
Operatives Ergebnis
in Mio €
2010 89,1 0,21 27,45
2011 90,8 27,45 34,69
2012 101,29 39,91 43,57
2013 104,22 38,95 45,33
2014 101,78 36,95 47,63
2015 115,34 −110,97 59,40
2016 202,66 176,87 116,41
2017 193,68 296,98 113,83

Stand: 31. Dezember 2017[7]

AktionärsstrukturBearbeiten

Anteil
(in Prozent)
Anteilseigner
7,90 Euro Periwinkle Private Limited, Singapur
5,77 SAS Rue La Boétie Muttergesellschaft der Crédit Agricole
4,10 Kairos International SICAV, Luxemburg, gehört zur Bank Julius Bär
3,18 BlackRock
3,03 PREDICA, gehört zur Crédit Agricole
2,99 Brookfield Asset Management
2,99 Cohen & Steers
2,97 Norges Bank
2,88 BNP Paribas
2,86 Fidelity Investments (FMR)
2,71 CNP Assurances
58,62 Streubesitz

(Stand: 14. Februar 2018)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Geschäftsbericht 2018. (pdf) In: alstria.de. Abgerufen am 16. August 2019.
  2. Wirecard steigt auf: Gründungsmitglied Commerzbank fliegt aus dem Dax. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 6. September 2018]).
  3. alstria office REIT-AG: Unternehmensbericht 2016. (PDF) Abgerufen am 3. März 2016.
  4. alstria office REIT-AG: IFRS-Geschäftsbericht 2016. (PDF) Abgerufen am 3. März 2016.
  5. alstria office REIT-AG: Nachhaltigkeitsbericht 2016. (PDF) Abgerufen am 3. März 2016.
  6. rtr: Immobilienfirma verschwindet von der Börse. In: handelsblatt.com. 1. März 2016, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  7. alstria office REIT-AG: Unternehmensbericht 2017. (PDF) Abgerufen am 14. September 2017.