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Alexander Pracher

deutscher Politiker (CDU, FDP), MdL

Alexander Pracher (* 4. November 1913 in Aschaffenburg; † 29. März 2000) war ein deutscher Politiker (FDP, CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Pracher war Physiker von Beruf. Am 7. März 1938 Mitglied des Nationalsozialistischen Studentenbundes. Ab 1938 auch in der NSDAP. Am 24. November 1942 stellte die Gauleitung Mainfranken fest, dass Pracher politisch zuverlässig ist und eine Fremdarbeiterin in seiner Familie beschäftigen darf.[1] Er wurde mit dem Verdienstkreuz I. Klasse des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet.

ParteiBearbeiten

Zunächst gehörte Pracher der FDP-Fraktion an. Am 20. Januar 1952 verließ er diese und trat am Folgetag der Deutschen Sammlung bei. Am 30. Januar 1953 trat er dann zur CDU über. Nach seinem Umzug nach Rheinland-Pfalz wurde er in den 1980er Jahren Vorsitzender der Senioren-Union in Boppard.

AbgeordneterBearbeiten

Pracher war von 1950 bis 1954 Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein. Er vertrat den Wahlkreis Oldenburg-West im Parlament. Der Landtag wählte ihn zum Mitglied der zweiten Bundesversammlung, die am 17. Juli 1954 Theodor Heuss als Bundespräsidenten wiederwählte.

Pracher war auch Mitglied der Stadtvertretung von Neustadt in Holstein, wo er von 1951 bis 1955 und von 1959 bis 1965 Bürgervorsteher war.

LiteraturBearbeiten

  • Christina Schubert: Die Abgeordneten des Schleswig-Holsteinschen Landtags nach 1945. In: In: Sönke Zankel (Hrsg.): Skandale in Schleswig-Holstein. Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Schmidt & Klaunig, Kiel 2012, ISBN 978-388312-4193, S. 89

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesarchiv Berlin BDC PK J 174/ Pracher, Alexander Dr.