Alexander (Mondkrater)

Mondkrater
Alexander
Alexander crater 4103 h2.jpg
Alexander, aufgenommen von Lunar Orbiter 4
Die fleckigen Stellen befinden sich am Originalbild
Alexander (Mond Äquatorregion)
Alexander
Position 40,21° N, 13,61° OKoordinaten: 40° 12′ 36″ N, 13° 36′ 36″ O
Durchmesser 93 km
Tiefe 410 m[1]
Kartenblatt 26 (PDF)
Benannt nach Alexander der Große (356–323 v. Chr.)
Benannt seit 1935
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

93.24

Alexander ist eine kraterähnliche Formation auf der Nordhalbkugel des Erdmondes. Er liegt in dem zerklüfteten Gelände nördlich des Mare Serenitatis zwischen dem auffallenden Krater Eudoxus im Nord-nordosten und Calippus in west-südwestlicher Richtung. Im Nordwesten liegt der kleine Krater Krater Lamèch und im Westen erhebt sich der Gebirgszug der Montes Caucasus.

Alexander ist im Laufe der Zeit so stark deformiert und abgetragen worden, dass er heute mehr einem von zerklüfteten Hügeln umgebenen Tiefland ähnelt als einem Krater. Im Nordwesten, Westen und Süden sind Teile der ursprünglichen Kraterwände erhalten geblieben, während die Ostseite zur Umgebung hin offen steht. Die Überreste der Kraterwände sind nahezu rechteckig geformt und die höchsten Erhebungen befinden sich im Nordwesten. Der Kraterboden ist auf der westlichen Seite glatter und hat eine dunklere Färbung; nach Osten zu wird er schrittweise heller und stärker von Einschlägen gezeichnet. Innerhalb der Grenzlinie des Kraters gibt es keine Einschläge von Bedeutung, obwohl die rauere Ostseite von Mikroeinschlägen übersät ist.

Der Krater wurde 1935 nach Alexander dem Großen benannt.

Alexander und seine Nebenkrater
Umgebung von Alexander (LROC-WAC)
Liste der Nebenkrater von Alexander
Buchstabe Position Durchmesser Link
A 40,77° N, 14,92° O 4 km [1]
B 40,26° N, 15,13° O 4 km [2]
C 38,51° N, 14,93° O 4 km [3]
K 40,5° N, 19,34° O 4 km [4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. John E. Westfall: Atlas of the Lunar Terminator. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2000, ISBN 0-521-59002-7.